Monumente
Kathedrale, Giralda und Alcázar
Der historische Kern an einem Vormittag: Aufstieg auf die Giralda, Besuch der riesigen Kathedrale und Spaziergang durch die Höfe und Gärten des Real Alcázar.
◆ STADT · ANDALUSIEN
Sevilla ist das pulsierende Herz Andalusiens. Über der Altstadt thront die Giralda, der ehemalige Almohaden-Minarett der riesigen Kathedrale, gleich daneben verzaubert der Königspalast Real Alcázar mit seinen Mudéjar-Höfen. Im Viertel Santa Cruz duften die Orangenbäume, abends erklingt aus den Bars der Flamenco.
Sevilla trägt die Geschichte Andalusiens in jedem Stein. Die Kathedrale Santa María de la Sede ist eine der größten gotischen Kirchen der Welt, ihr Glockenturm Giralda war einst das Minarett der Hauptmoschee. Direkt gegenüber öffnet der Real Alcázar seine Tore – ein Königspalast aus maurischer und christlicher Hand, dessen Mudéjar-Säle und Gärten als Drehort für "Game of Thrones" weltberühmt wurden.
Wer Sevilla wirklich erleben will, verliert sich im Barrio Santa Cruz, dem ehemaligen jüdischen Viertel mit weiß getünchten Gassen, kleinen Plätzen und versteckten Patios. Am Ufer des Guadalquivir steht der Torre del Oro, gegenüber lädt das frühere Zigeunerviertel Triana mit seinen Keramikwerkstätten und Tapas-Bars zum Verweilen ein. Ein architektonisches Highlight der Moderne ist das Metropol Parasol, von Einheimischen "Las Setas" genannt.
Die monumentale Plaza de España, für die Iberoamerika-Ausstellung 1929 erbaut, mit ihrem Halbrund aus Azulejos gehört zu den fotogensten Orten der Stadt. Und wenn am Abend die Hitze nachlässt, gehört Sevilla dem Flamenco – ob in einer Tablao-Show oder spontan in einer Bar von Triana.
01 · Auf einen Blick
02 · Was tun
Monumente
Der historische Kern an einem Vormittag: Aufstieg auf die Giralda, Besuch der riesigen Kathedrale und Spaziergang durch die Höfe und Gärten des Real Alcázar.
Viertel & Flamenco
Durch die Gassen von Santa Cruz, über den Guadalquivir nach Triana mit seinen Keramikläden und Tapas-Bars – am Abend gekrönt von einer Flamenco-Vorstellung.
Plätze & Parks
Vom Metropol Parasol durchs Zentrum zur prächtigen Plaza de España und in den schattigen Parque de María Luisa – ideal für den Nachmittag, wenn die Hitze drückt.
03 · Wann
Sevilla gilt als eine der heißesten Großstädte Europas. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Zeiten, während der Sommer Hitzepausen verlangt.
04 · Häufige Fragen
Am angenehmsten sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (Oktober). Der Sommer kann mit Temperaturen weit über 35 °C sehr heiß werden, der Winter bleibt mild und ist ideal für entspannte Kulturreisen.
Ja, das ist dringend zu empfehlen. Die Kathedrale mit der Giralda und vor allem der Real Alcázar sind stark besucht; mit Online-Zeitfenster-Tickets sparen Sie sich lange Warteschlangen.
Unbedingt – Sevilla und das Viertel Triana zählen zu den Wiegen des Flamenco. Sie können zwischen professionellen Tablao-Shows und spontanen Auftritten in kleinen Bars wählen.
Sevilla eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für eine Andalusien-Rundreise. Córdoba ist per Zug in unter einer Stunde erreichbar, Granada und Málaga lassen sich gut anschließen.
Die historische Altstadt rund um Kathedrale, Santa Cruz und Plaza de España ist kompakt und am besten zu Fuß zu entdecken. Für Triana und weiter entfernte Ziele gibt es Busse und die Straßenbahn.
05 · In der Nähe
Sagen Sie uns, worauf Sie Lust haben — wir planen Ihre Tage in Sevilla.
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