Santuario della Madonna del Frassino

Santuario della Madonna del Frassino

Der Wallfahrtsort im Hinterland von Peschiera del Garda geht auf eine Marienerscheinung von 1510 zurück – mit Gnadenbild, Votivtafeln und Kreuzgang, frei zugänglich.

Der Überlieferung nach erschien 1510 einem Bauern in den Zweigen einer Esche – italienisch frassino – ein kleines Marienbild. Um den Baum entstanden zunächst eine Kapelle, später die Wallfahrtskirche und ein Franziskanerkonvent. So wuchs im ländlichen Hinterland von Peschiera del Garda das Santuario della Madonna del Frassino heran, das bis heute zu den bedeutendsten Marienheiligtümern am südlichen Gardasee zählt. Die Kirche birgt das verehrte Gnadenbild, um das sich die ganze Anlage gruppiert. Wer eintritt, findet einen Raum, der über Jahrhunderte gewachsen ist: barocke Ausstattung, Altäre und vor allem die zahllosen Votivtafeln, die in den stillen Kreuzgängen und Innenräumen hängen. Diese gemalten Dankesbilder erzählen von überstandenen Krankheiten, Unfällen und Gefahren – ein volksfrommes Bildarchiv, das die Bedeutung des Ortes als lebendige Wallfahrtsstätte über die Jahrhunderte dokumentiert. Der Konvent mit seinem Kreuzgang vermittelt die franziskanische Ruhe, die den Ort bis heute prägt. Ringsum stehen Zypressen, Reben und Olivenbäume, und die Lage abseits des Seeufertrubels macht den Besuch zu einem Kontrastprogramm zur belebten Festungsaltstadt. Hier wird gebetet, gefeiert und gepilgert – das Santuario ist kein Museum, sondern ein aktiver geistlicher Ort mit regelmäßigen Gottesdiensten und Wallfahrtsterminen. Der Besuch ist frei und lässt sich gut mit einem Spaziergang am nahen Lago del Frassino verbinden, einem kleinen, naturnahen See im Grünen. Auch wer auf dem Mincio-Radweg unterwegs ist, kann hier einen Stopp einlegen. So verbindet das Heiligtum geistliche Geschichte, ländliche Landschaft und ein Stück abseitiges, ruhiges Peschiera, das viele Tagesgäste nie zu sehen bekommen.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Sakralbau
Typ

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Außerhalb der Gottesdienstzeiten, wenn man Kirche und Kreuzgang in Ruhe ansehen kann; an hohen Marienfesten ist es dagegen besonders lebendig, aber voll. Frühling und Herbst sind angenehm für die Kombination mit einem Spaziergang am See oder einer Radtour. Vormittags ist die Stimmung im Kreuzgang am stillsten.
01Foto-Tipp 1

Im Kreuzgang die Reihen der Votivtafeln als Motiv nutzen (ohne Blitz)

02Foto-Tipp 2

Die von Zypressen gerahmte Außenansicht der Kirche aufnehmen

03Foto-Tipp 3

Innenaufnahmen nur dort, wo erlaubt, und nicht während Gottesdiensten

04Foto-Tipp 4

Das weiche Vormittagslicht im Kreuzganghof ausnutzen

Sehenswürdigkeit

Lago del Frassino

Der kleine, naturnahe See gleich nebenan lädt zu einem ruhigen Spaziergang im Grünen ein.

Sehenswürdigkeit

Festungsanlagen von Peschiera

Der UNESCO-Mauerring der Altstadt bildet den geschichtlichen Gegenpol zum ländlichen Heiligtum.

Restaurant

Osteria Rivelin

Für die Einkehr nach dem Ausflug: norditalienische Hausmannskost in der Festungsaltstadt.

Marienwallfahrtsort, zurückgehend auf eine Erscheinung von 1510

Verehrtes Gnadenbild der Madonna del Frassino

Zahlreiche historische Votivtafeln aus mehreren Jahrhunderten

Franziskanerkonvent mit stillem Kreuzgang

Ländliche Lage zwischen Zypressen, Reben und Olivenbäumen

Frei zugänglich, aktiver geistlicher Ort

Gut kombinierbar mit dem nahen Lago del Frassino

01Tipp 1

Respektvolle Kleidung tragen – es handelt sich um einen aktiven Wallfahrts- und Gottesdienstort.

02Tipp 2

Während der Messen leise bleiben oder den Besuch außerhalb der Gottesdienstzeiten legen.

03Tipp 3

Den Spaziergang mit dem nahen Lago del Frassino oder dem Mincio-Radweg verbinden.

04Tipp 4

Die Votivtafeln im Kreuzgang in Ruhe ansehen – sie sind das Besondere des Ortes.

Worauf geht das Santuario della Madonna del Frassino zurück?

Der Überlieferung nach erschien 1510 einem Bauern in den Zweigen einer Esche (italienisch frassino) ein Marienbild. Um diesen Ort entstanden Kapelle, Wallfahrtskirche und Franziskanerkonvent.

Kostet der Besuch des Wallfahrtsorts Eintritt?

Nein, der Besuch ist frei. Das Santuario ist ein aktiver geistlicher Ort mit regelmäßigen Gottesdiensten; Besucher sind willkommen, sollten sich aber respektvoll verhalten.

Wo liegt das Santuario della Madonna del Frassino?

Es liegt im ländlichen Hinterland von Peschiera del Garda, abseits des Seeufers, in der Nähe des kleinen Lago del Frassino. Der Mincio-Radweg führt in erreichbarer Nähe vorbei.

Was sind die Votivtafeln im Santuario?

Es sind gemalte Dankesbilder, die Gläubige nach überstandenen Gefahren oder Krankheiten gestiftet haben. Sie hängen in Kreuzgang und Innenräumen und dokumentieren die Wallfahrtstradition über mehrere Jahrhunderte.

Umgebung

In der Nähe

Erreichbar zu Fuß ab Santuario della Madonna del Frassino.

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