Der Dom Maria Himmelfahrt steht unmittelbar am Waltherplatz und prägt das Stadtbild von Bozen wie kein zweites Bauwerk. Die dreischiffige gotische Hallenkirche wurde über mehrere Jahrhunderte aus rötlichem und gelblichem Sandstein errichtet und trägt ein charakteristisch buntes, glasiertes Ziegeldach, das in der Sonne weithin sichtbar ist. Damit verbindet der Dom die Tiroler Gotik mit einer Formensprache, die an Bauten nördlich der Alpen ebenso erinnert wie an italienische Vorbilder. Das auffälligste Merkmal ist der filigrane, reich durchbrochene Kirchturm, der rund 65 Meter in die Höhe ragt und im frühen 16. Jahrhundert vollendet wurde. Seine spitzenartig wirkende Steinmetzarbeit gilt als Meisterwerk spätgotischer Handwerkskunst und wurde von Baumeistern aus der Augsburger und schwäbischen Tradition mitgeprägt. Im Inneren erwarten Besucher gotische Gewölbe, historische Altäre und eine Kanzel aus dem 16. Jahrhundert, dazu zahlreiche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. Der Dom ist tagsüber außerhalb der Gottesdienste frei zugänglich, sodass sich ein Rundgang gut mit einem Bummel über den Waltherplatz, die benachbarten Lauben und den Obstmarkt verbinden lässt. Die zentrale Lage macht die Kirche zum natürlichen Ausgangspunkt für die Erkundung der Bozner Altstadt. Wer sich für die wechselvolle Geschichte der Stadt zwischen deutscher und italienischer Kultur interessiert, findet im Dom ein eindrückliches Sinnbild dieser Mischung: ein gotisches Gotteshaus mit mediterranem Flair, mitten in der Südtiroler Landeshauptstadt.
Besucher erwartet eine dreischiffige gotische Hallenkirche mit gotischen Gewölben, historischen Altären und einer Kanzel aus dem 16. Jahrhundert. Außen prägen das bunte glasierte Ziegeldach und der filigrane, durchbrochene Turm von rund 65 Metern das Bild. Der Innenraum ist außerhalb der Gottesdienste frei zugänglich.
Die gotische Hallenkirche wurde über mehrere Jahrhunderte aus rötlichem und gelblichem Sandstein errichtet. Der charakteristische durchbrochene Turm wurde im frühen 16. Jahrhundert vollendet und gilt als Meisterwerk spätgotischer Steinmetzkunst, an der Baumeister aus der schwäbischen Tradition beteiligt waren.
