Diese geführte Wanderung verbindet zwei Höhepunkte über Sulmona: den Aufstieg zur in den Fels gebauten Einsiedelei Sant'Onofrio al Morrone und die offenen Hänge des Morrone, der die Stadt nach Osten begrenzt. Der Weg beginnt am Fuß des Berges und steigt über Serpentinen und Treppen stetig an, vorbei an den antiken Resten des Heiligtums von Ercole Curino, einem römischen Kultort, der heute als archäologische Stätte zugänglich ist. Die Route ist eng mit der Geschichte von Pietro da Morrone verbunden, jenem Eremiten, der 1294 als Coelestin V. zum Papst gewählt wurde und nach nur wenigen Monaten zurücktrat. Die Führung erzählt unterwegs von seinem Leben in der Abgeschiedenheit, von den Mönchsgemeinschaften am Berg und von der religiösen Bedeutung, die der Morrone über Jahrhunderte hatte. Auf der Terrasse der Einsiedelei, die wie ein Schwalbennest in der senkrechten Wand klebt, öffnet sich der Blick weit über das Tal bis zum Maiella-Massiv. Wer mehr Strecke sucht, kann die Tour über die Gipfelhänge hinaus in den angrenzenden Nationalpark Maiella verlängern. Dort wechseln karge Hochflächen mit Buchenwäldern, in denen mit Glück Spuren von Wölfen und dem seltenen Marsischen Braunbären zu finden sind. Festes Schuhwerk, Wasser und Wetterfestigkeit sind nötig, denn die Wege sind steinig und der Aufstieg fordernd. Im Frühjahr und Herbst sind die Bedingungen am angenehmsten, während die Mittagshitze des Sommers den Aufstieg deutlich anstrengender macht. Die Kombination aus Geschichte, Stille und Weitblick macht diese Wanderung zu einem der lohnendsten Naturerlebnisse rund um Sulmona.
Die Tour kombiniert einen kulturellen Höhepunkt mit einem Bergerlebnis. Vom Fuß des Morrone steigt der Weg über Serpentinen und Treppen zur Felsen-Einsiedelei Sant'Onofrio auf, vorbei an den Resten des römischen Heiligtums Ercole Curino. Unterwegs erzählt die Führung von den Eremiten am Berg und von Coelestin V. Auf der Terrasse der Einsiedelei reicht der Blick über das Valle Peligna bis zur Maiella. Wer mag, verlängert die Tour über die offenen Hänge hinauf bis in die Buchenwälder des Nationalparks. Der Charakter wechselt dabei von der ruhigen Andacht an der Einsiedelei zur weiten Stille der Bergwelt.
