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Seilbahn zum Alten Hafen
Die 1982 eröffnete Gondelbahn überbrückt die 220 Meter hohe Klippe zwischen Fira und dem alten Hafen in wenigen Minuten.
◆ STADTVIERTEL · SANTORINI (FIRA)
Fira ist die quirlige Hauptstadt Santorinis, ein weißes Häusermeer, das sich an die Kraterkante der Caldera klammert und morgens von Kreuzfahrtgästen, abends von Flaneuren bevölkert wird. Hier laufen die Buslinien, die Geschäfte und das Nachtleben der Insel zusammen, während direkt unter den Tavernen die Vulkanbucht 220 Meter in die Tiefe stürzt.
Fira (offiziell Thira) ist der pulsierende Mittelpunkt Santorinis: Von hier fahren fast alle Buslinien ab, hier liegen die meisten Geschäfte, und hier verdichtet sich tagsüber der Inselverkehr. Das Wahrzeichen ist die Seilbahn, die seit 1982 den alten Hafen am Fuß der Klippe mit der Oberstadt verbindet und die 220 Meter in nur wenigen Minuten überwindet – die Alternative ist der gepflasterte Eselspfad mit seinen Serpentinen oder eben die Tiere selbst.
Wer durch die Gassen schlendert, kommt unweigerlich an der 'Gold Street' vorbei, der von Schmuck- und Souvenirläden gesäumten Hauptgasse hoch über der Caldera. Zwei Kathedralen prägen die Silhouette: die orthodoxe Metropolitankirche Ypapanti und die katholische Kathedrale im katholischen Viertel rund um das Dominikanerkloster – ein Erbe der venezianischen und fränkischen Vergangenheit der Insel.
Fira ist aber auch das kulturelle Herz: Das Museum für prähistorisches Thera zeigt die Funde aus der bronzezeitlichen Stadt Akrotiri, darunter berühmte minoische Fresken, und steht bezeichnenderweise auf dem Grund der beim Erdbeben von 1956 zerstörten Ypapanti-Kirche. Das Archäologische Museum von Thera ergänzt das Bild mit antiken Keramiken und Skulpturen. Abends verwandelt sich der Süden der Stadt mit Bars und Clubs in das Ausgehzentrum der Insel.
01 · Highlights
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Die 1982 eröffnete Gondelbahn überbrückt die 220 Meter hohe Klippe zwischen Fira und dem alten Hafen in wenigen Minuten.
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Die berühmte Schmuckgasse entlang der Calderakante reiht Juweliere, Boutiquen und Aussichtsterrassen aneinander.
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Beherbergt die minoischen Fresken und Funde aus Akrotiri und steht auf dem Grund der 1956 zerstörten Ypapanti-Kirche.
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Die wiederaufgebaute Kathedrale mit ihren weißen Bögen ist eines der meistfotografierten Motive der Stadt.
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Rund um die katholische Kathedrale und das Dominikanerkloster erinnert ein stilles Gassennetz an Santorinis venezianisches Erbe.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Fira eignet sich ideal, wenn man ohne Auto unterwegs ist: Der zentrale Busbahnhof verbindet alle wichtigen Orte. Wer Ruhe sucht, sollte eine Unterkunft etwas abseits der Calderakante oder im benachbarten Firostefani wählen.
Vom alten Hafen führen drei Wege nach oben: die Seilbahn, der gepflasterte Eselspfad zu Fuß oder ein Eselritt. Vom großen Fährhafen Athinios fahren Busse und Taxis hinauf.
Ja, von der Calderakante blickt man nach Westen über den Vulkan. Der berühmteste Sonnenuntergang findet zwar in Oia statt, doch Fira bietet weniger Gedränge und gute Sicht von vielen Terrassen.
Am vollsten ist es vormittags und mittags, wenn Kreuzfahrtgäste in der Stadt sind. Am späten Nachmittag und Abend entspannt sich die Lage deutlich.
07 · In der Nähe
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