Zoom 3 / 5Region · in Griechenland

◆ REGION · GRIECHENLAND

Epirus.
in Stein, Wasser und wildem Grün liegt.

Epirus ist Griechenlands grünes, unverstelltes Hinterland im Nordwesten – eingespannt zwischen das Pindos-Gebirge und das Ionische Meer. Hier stürzt die Vikos-Schlucht über tausend Meter in die Tiefe, spannen sich jahrhundertealte Steinbrücken über klare Flüsse, und an der Küste leuchten die Buchten von Parga und Sivota in jenem Türkis, das man sonst nur den Inseln zutraut. travelperfect führt dich von der Seestadt Ioannina über die UNESCO-Steindörfer der Zagorochoria bis an die ionische Riviera.

Nordwest-Griechenland, Pindos bis Ionisches Meer
Lage
Vikos-Schlucht · Steindörfer · ionische Buchten
Bekannt für
Mai–Juni & September (Berge wie Küste)
Beste Reisezeit
Flughäfen Ioannina (IOA) & Aktion/Preveza (PVK)
Anreise

Eine Region, die Griechenland noch einmal neu erfindet.

Die meisten Reisenden kennen das Griechenland der weiß-blauen Inseln. Epirus erzählt eine andere Geschichte – eine aus Stein, Wasser und Wald. Im Nordwesten des Festlands, zwischen dem Pindos-Gebirge und dem Ionischen Meer, liegt eine der grünsten und ursprünglichsten Regionen des Landes. Hier prägen jahrhundertealte Bogenbrücken die Flusstäler, und in den Zagorochoria, den 46 Steindörfern, hat sich eine Baukultur erhalten, die 2023 als erste neuzeitliche Kulturlandschaft Griechenlands ins UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

Im Herzen der Region liegt Ioannina am Pamvotida-See, eine Seestadt mit lebendiger Food-Szene, deren Kastro über drei Jahrhunderte osmanischer Herrschaft erzählt. Von hier sind es nur wenige Stunden bis an die Küste, wo Parga und Sivota in Buchten liegen, die man eher den Ionischen Inseln zutrauen würde. Dazwischen: die Vikos-Schlucht, der mythische Acheron, das antike Nikopolis und ein Esskultur-Erbe aus handgezogenen Teigpasteten und Tsipouro.

Genau diese Doppelnatur macht Epirus aus. An einem Tag steigst du über die Vradeto-Treppe in eine Schlucht hinab, am nächsten schwimmst du über eine Sandzunge zur Bella-Vraka-Bucht. travelperfect hilft dir, beides klug zu verbinden – damit du Berge und Meer erlebst, ohne deine Tage im Auto zu verbringen.

02 · Themen-Routen

Routen für jeden Reisetyp durch Epirus.

Berge & Wandern

Die Steinbrücken-Route durch Zagori

Von Ioannina hinauf in die Zagorochoria: 46 traditionelle Steindörfer, die seit 2023 zum UNESCO-Welterbe zählen. Du wanderst durch die Vikos-Schlucht, balancierst über die dreibögige Plakidas-Brücke und steigst über die Vradeto-Treppe (Skala) ins Tal. Basisorte sind Monodendri, Papigo und Kapesovo.

UNESCO-Welterbe seit 2023Vikos-Schlucht bis ~1040 m tief46 Steindörfer (Zagorochoria)

Küste & Strände

Die ionische Riviera: Parga & Sivota

Pinienbewaldete Hänge fallen in türkisfarbene Buchten – das ist die Strandseite von Epirus. In Parga thront die venezianische Burg über Valtos und dem berühmten Lichnos; in Sivota erreichst du Bella Vraka zu Fuß über eine Sandzunge und schwimmst in der lagunengrünen Pisina. Gegenüber liegen Paxos und Antipaxos in Bootsweite.

Valtos, Lichnos & Kryoneri bei PargaBella Vraka & Pisina bei SivotaBootstouren nach Paxos/Antipaxos

Kultur & Geschichte

Ottomanisches Ioannina & antikes Nikopolis

Drei Jahrtausende auf einer Route: das Kastro von Ioannina am Pamvotida-See mit Fethiye-Moschee und dem Erbe Ali Paschas, die Klosterinsel Nisi im See – und an der Küste Nikopolis, die Siegesstadt, die Kaiser Augustus 31 v. Chr. nach der Schlacht von Actium gründete, mit Theater und frühchristlichen Mosaiken.

Kastro Ioannina & Ali-Pascha-ErbeKlosterinsel Nisi im Pamvotida-SeeNikopolis bei Preveza (31 v. Chr.)

Mythos & Natur

Acheron, Totenorakel & Amvrakikos

Wo die Antike die Tore zur Unterwelt vermutete: Du watest durch die kalten Quellen des Acheron und besuchst das Nekromanteion von Ephyra nahe Parga. Im Süden öffnet sich der Amvrakikos-Golf bei Preveza – ein Feuchtgebiet, in dem morgens Große Tümmler, Pelikane und Reiher zu sehen sind.

Acheron-Fluss & NekromanteionAmvrakikos-Golf mit DelfinenMonolithi: ~22 km, längster Strand des Balkans

03 · Wann

Wann Epirus sich von seiner besten Seite zeigt.

Epirus ist eine Zwei-Klima-Region: In den Bergen der Zagorochoria fällt von Dezember bis April Schnee und die Nächte werden frostig, während die ionische Küste mild bleibt und im Hochsommer auf rund 33 °C klettert. Wer Berge und Meer verbinden will, fährt am besten in den Übergangsmonaten – dann sind die Wanderpfade trocken und das Meer schon warm.

FrühlingApril–JuniGrüne Hänge, blühende Schluchten, klare Flüsse vom Schmelzwasser. Ideale Wanderzeit in Zagori, an der Küste schon erste Badetage.Wandern in Zagori & Vikos, ruhige Küstenorte
SommerJuli–AugustHeiß und trocken an der Küste (bis ~33 °C), die Berge bleiben angenehm kühler. Hauptsaison in Parga und Sivota, Bootstouren zu Paxos.Strandurlaub, Inselausflüge, Höhenwanderungen
HerbstSeptember–OktoberDas Meer bleibt warm, die Strände leeren sich nach Mitte September. In den Bergen leuchtet das Herbstlaub – die schönste Doppelsaison.Späte Badetage, Laubfärbung, Genuss-Reisen
WinterNovember–MärzSchnee und Frost in den Zagorochoria – hier ist Winter sogar Hochsaison mit offenen Tavernen und Kaminen. Ioannina lebt seestädtisch weiter.Kaminwärme, Schnee in den Steindörfern, Stadtleben

✦ Vom Reiseziel zum Tagesplan

Epirus mit travelperfect planen

Epirus belohnt, wer Berge und Meer kombiniert: Starte zwei bis drei Tage in Ioannina und den Zagorochoria, fahre dann in rund anderthalb bis zwei Stunden hinunter an die ionische Küste nach Parga, Sivota oder Preveza. Sag uns, ob du lieber wanderst, badest oder Geschichte erkunden willst, wie viele Tage du hast und ob du mit dem Mietwagen unterwegs bist – wir bauen daraus eine Route, die Steinbrücken, Strände und antike Stätten sinnvoll verbindet, statt jeden Tag stundenlang zu fahren.

Reiseziel finden →

· Praktisch

Gut zu wissen.

Lage
Nordwest-Griechenland, zwischen Pindos-Gebirge und Ionischem Meer
Flughäfen
Ioannina (IOA, Inland) · Aktion/Preveza (PVK, im Sommer auch Charter)
Fährhafen
Igoumenitsa (Fähren aus Italien sowie nach Korfu & Paxos)
Beste Reisezeit
Mai–Juni & September; Winter-Hochsaison in den Zagorochoria
Hauptstadt der Region
Ioannina am Pamvotida-See
Vor Ort
Mietwagen empfohlen – Bergdörfer per ÖPNV schwer erreichbar

04 · Häufige Fragen

Was Reisende am häufigsten fragen.

Wo liegt Epirus und was macht die Region aus?

Epirus liegt im Nordwesten Griechenlands, an der Grenze zu Albanien, zwischen dem Pindos-Gebirge und dem Ionischen Meer. Die Region verbindet dramatische Bergwelt – allen voran die Vikos-Schlucht und die Steindörfer der Zagorochoria – mit türkisfarbenen Küstenorten wie Parga und Sivota. Sie gilt als eines der grünsten, ursprünglichsten Reiseziele des Festlands.

Wie reise ich nach Epirus an?

Es gibt zwei Flughäfen: Ioannina (IOA) mit Inlandsflügen aus Athen und Aktion/Preveza (PVK), der im Sommer auch europäische Charterflüge empfängt. Aus Italien erreicht man den Fährhafen Igoumenitsa, von dem auch Fähren nach Korfu und Paxos ablegen. Mit dem Auto fährt man von Athen rund acht Stunden, von Thessaloniki über die Autobahn etwa drei Stunden bis Ioannina.

Wann ist die beste Reisezeit für Epirus?

Mai bis Juni und der September sind ideal, weil sie Berge und Küste verbinden: Die Wanderpfade in Zagori sind trocken, das Meer ist warm und die Orte sind weniger voll. Juli und August sind Hochsaison an der Küste, während die Zagorochoria im Winter mit Schnee, Kaminen und offenen Tavernen sogar eine eigene Hochsaison haben.

Was sollte man in Epirus unbedingt gesehen haben?

Die Höhepunkte sind die Vikos-Schlucht und die UNESCO-Steindörfer der Zagorochoria mit ihren Bogenbrücken, die Seestadt Ioannina mit Kastro und der Klosterinsel Nisi, die Küstenorte Parga (venezianische Burg, Strände Valtos und Lichnos) und Sivota mit Bella Vraka, dazu die antike Stadt Nikopolis bei Preveza und der mythische Acheron-Fluss mit dem Nekromanteion.

Kann man Berge und Strand in einem Epirus-Urlaub verbinden?

Ja – das ist sogar der Reiz der Region. Von Ioannina und den Zagorochoria sind es nur rund anderthalb bis zwei Stunden Fahrt an die ionische Küste. Eine klassische Kombination: erst wandern in Zagori, dann baden in Parga oder Sivota. Ein Mietwagen ist dafür praktisch, weil die Bergdörfer mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar sind.

★ Wohin in Epirus?

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travelperfect · Aktualisiert 7. Juni 2026