Eine Halbinsel, auf der jede Bucht eine eigene Geschichte erzählt.
Der Peloponnes hängt nur durch eine schmale Landenge am griechischen Festland – seit dem Bau des Kanals von Korinth ist er faktisch eine Insel. Wer über die Brücke fährt, betritt eine Welt, in der die Antike allgegenwärtig ist: In Olympia wurden vor fast drei Jahrtausenden die ersten Spiele ausgetragen, in Mykene herrschte Agamemnon, im Theater von Epidauros trägt noch heute jedes geflüsterte Wort bis in die oberste Reihe.
Doch der Peloponnes ist mehr als ein Freilichtmuseum. In Nafplio, der ersten Hauptstadt des modernen Griechenlands, klettern Besucher zur Festung Palamidi hinauf, vor der Stadt liegt die Inselburg Bourtzi im Wasser. Im Süden ragt die Felsenstadt Monemvasia aus dem Meer, und in der schroffen Mani stehen die steinernen Wehrtürme verfeindeter Sippen – hier begann 1821 von Areopoli aus der griechische Freiheitskampf.
Zwischen den Steinen liegt das pralle Leben: der omegaförmige Strand von Voidokilia, die langen Sandstrände bei Gythio, Olivenhaine bis zum Horizont rund um Kalamata und die Weinberge von Nemea und Mantinia. Eine Region, in der sich Kultur, Natur und Genuss auf engstem Raum verdichten – und die man am besten mit dem Mietwagen und ohne festen Plan erfährt.