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Zoom 4 / 5Stadt · in Peloponnes

◆ STADT · PELOPONNES

Olympia.
wo das olympische Feuer bis heute entzündet wird

Olympia liegt im grünen Tal des Alfeiós im Westen des Peloponnes – ein verschlafenes Städtchen, an dessen Rand die wohl berühmteste Wettkampfstätte der Antike schlummert. Zwischen Olivenhainen und dem bewaldeten Kronos-Hügel wurden hier über tausend Jahre lang die Olympischen Spiele ausgetragen, und noch heute reist man wegen der Tempelruinen, des herausragenden Museums und einer Atmosphäre an, in der Geschichte fast greifbar wird.

Heiligtum des Zeus, Geburtsort der Spiele und ein Ort, der bis in die Gegenwart nachhallt

Olympia war kein gewöhnlicher Wettkampfplatz, sondern ein Heiligtum: Die Altis, der heilige Hain, umschloss den dorischen Zeustempel mit der berühmten Goldelfenbein-Statue des Zeus – eines der Sieben Weltwunder der Antike, geschaffen vom Bildhauer Phidias. Daneben steht das Heraion, der Tempel der Hera und einer der ältesten Griechenlands. Im antiken Stadion, dessen Laufbahn über 200 Meter misst, trugen die Athleten ihre Disziplinen aus, während Gesandtschaften aus der ganzen griechischen Welt zusammenkamen.

Die Spiele wurden über Jahrhunderte alle vier Jahre gefeiert, bis sie in der Spätantike endeten; Erdbeben und Überschwemmungen des Alfeiós begruben die Anlage, ehe deutsche Archäologen sie ab dem 19. Jahrhundert freilegten. Seit 1989 gehört die Stätte zum UNESCO-Welterbe.

Bis heute lebt der Mythos weiter: Vor jeden Olympischen Spielen wird am Altar vor dem Heratempel mit einem Parabolspiegel das olympische Feuer entzündet – ein Ritual, das die moderne Welt mit diesem antiken Tal verbindet. Das moderne Städtchen Archaia Olympia selbst ist klein und entspannt, durchzogen von einer Hauptstraße mit Tavernen, Cafés und Läden, ringsum Olivenbäume und sanfte Hügel.

Olympia

01 · Auf einen Blick

Gut zu wissen.

Region
Elis, Peloponnes (Westgriechenland)
Lage
Tal des Alfeiós, rund 18 km von der Ionischen Küste
Anreise
Bus/Zug ab Athen über Pyrgos; Saisonzug ab dem Kreuzfahrthafen Katakolo
Highlights
Antike Stätte, Zeus- & Heratempel, Stadion, Archäologisches Museum
Zeitzone
Europe/Athens (OEZ/OESZ)
Beste Reisezeit
Spätes Frühjahr (Mai) und Frühherbst (September–Oktober)
UNESCO-Welterbe
seit 1989

03 · Wann

Wann nach Olympia reisen denn die Jahreszeit entscheidet über Hitze und Andrang

Olympia liegt im Landesinneren des Peloponnes, wo die Sommer heiß und trocken, die Winter dagegen mild und regenreich ausfallen. Die Stätte lässt sich kühl und in Ruhe am besten in den Übergangsmonaten erkunden.

FrühlingMärz–MaiMild und zunehmend trocken, die Landschaft ist grün und blüht; der Regen lässt bis Mai deutlich nach.Ideal: angenehme Temperaturen und wenig Andrang
SommerJuni–AugustHeiß und sehr trocken, mit Tageshöchstwerten teils über 30 °C – die Ruinen bieten kaum Schatten.Nur früh am Morgen; viel Wasser und Sonnenschutz
HerbstSeptember–NovemberSpätsommerlich warm im September, danach kühler und feuchter; angenehmes Erkunden bei moderaten Temperaturen.Sehr gut: September und Oktober als ruhige Reisezeit
WinterDezember–FebruarMild, aber die regenreichste Zeit – der Dezember ist der nasseste Monat; ruhig und grün.Für regenfeste Reisende ohne Menschenmassen

04 · Häufige Fragen

Was Reisende am häufigsten fragen.

Wofür ist Olympia berühmt?

Olympia ist die antike Wettkampfstätte und der Geburtsort der Olympischen Spiele, die hier im Heiligtum des Zeus über Jahrhunderte alle vier Jahre ausgetragen wurden. Die Ausgrabungsstätte mit Zeus- und Heratempel sowie dem antiken Stadion gehört seit 1989 zum UNESCO-Welterbe.

Wie komme ich nach Olympia?

Von Athen aus erreicht man Olympia mit Bus oder Zug über die Stadt Pyrgos, von der es nur wenige Kilometer weiter geht. Kreuzfahrtgäste, die im Hafen von Katakolo anlegen, können in der Saison einen lokalen Zug oder einen Bus über Pyrgos nutzen.

Wann ist die beste Reisezeit für Olympia?

Am angenehmsten ist ein Besuch im späten Frühjahr (Mai) sowie im Frühherbst (September und Oktober). Dann sind die Temperaturen moderat und es ist deutlich weniger los als im heißen Hochsommer, wenn die schattenarme Stätte unter starker Sonne liegt.

Was kann man in Olympia außer der antiken Stätte sehen?

Sehenswert ist vor allem das Archäologische Museum von Olympia mit dem Hermes des Praxiteles und der Nike des Paionios. Das moderne Städtchen lädt mit Tavernen und Cafés zum Verweilen ein, und das grüne Alfeiós-Tal eignet sich für Wanderungen sowie Rafting und Kajak.

Wird das olympische Feuer wirklich in Olympia entzündet?

Ja. Vor jeden Olympischen Spielen wird am Altar vor dem Heratempel mit einem Parabolspiegel das olympische Feuer aus den Sonnenstrahlen entzündet – ein Ritual, das seit 1936 von hier aus den Beginn der Spiele einläutet.

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    travelperfect · Aktualisiert 7. Juni 2026