Vier Jahrhunderte Venedig, mitten in der Ägäis-Ferne.
Die Ionischen Inseln liegen abseits der klassischen Griechenland-Postkarte. Statt kykladischem Weiß und kahlen Felsen erwarten dich grüne Hügel, dichte Olivenhaine und Zypressen — eine Folge der hohen Niederschläge, die das Archipel zum grünsten Inselgebiet Griechenlands machen. Wer von Norden kommt, merkt sofort: Hier ist vieles anders.
Der Grund liegt in der Geschichte. Während weite Teile Griechenlands unter osmanischer Herrschaft standen, gehörten die Ionischen Inseln über vier Jahrhunderte zu Venedig (auf Korfu von 1386 bis 1797). Die Republik hinterließ Festungen, arkadengesäumte Plätze und eine Küche, in der sich griechische und italienische Traditionen mischen — von der Pastitsada bis zum Robola-Wein.
Heute reicht das Spektrum von der lebhaften UNESCO-Altstadt Korfus über die berühmten Strände von Kefalonia und Zakynthos bis zu den stillen Buchten von Paxos, Ithaka und Kythira. Sieben Inseln, die sich zu jeder Mischung aus Kultur, Strand und Natur kombinieren lassen — je nachdem, wie viel Zeit du mitbringst.
