◆ STADT · IONISCHE INSELN
Ithaka ist die kleine grüne Heimatinsel des Odysseus im Ionischen Meer, ein stilles Segelparadies aus tiefen Buchten, Olivenhängen und Hafendörfern, das Mythos und Meer untrennbar verbindet.
Ithaka liegt im Ionischen Meer, nordöstlich der Schwesterninsel Kefalonia und westlich des griechischen Festlands. Mit rund 96 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von etwa 2.860 Menschen zählt es zu den kleinsten der sieben großen Ionischen Inseln. Zwei zerklüftete Kalksteinmassive werden durch eine schmale Landenge verbunden, sodass die Insel von oben fast wie zwei Stücke wirkt, die das Meer kaum zusammenhält.
In der griechischen Dichtung ist Ithaka die Heimat des Odysseus, dessen lange Irrfahrt und Heimkehr Homer in der Odyssee besingt. Auch wenn Gelehrte bis heute über die genaue geografische Deutung der homerischen Insel streiten, wird das moderne Ithaki gemeinhin mit diesem mythischen Ort gleichgesetzt. Funde aus der Bronzezeit bei Pelikata und in einer Höhle nahe der Polis-Bucht bezeugen, dass die Insel schon im Altertum bedeutend war.
Heute ist Ithaka vor allem bei Seglern und Ruhesuchenden beliebt. Der tief eingeschnittene Naturhafen der Hauptstadt Vathy gilt als sicherer Ankerplatz, und die amphitheatralisch ansteigenden Hafendörfer Kioni und Frikes mit ihren Holzbooten gehören zu den fotogensten Orten des Ionischen Meeres. Wer das touristische Gedränge meidet, findet hier ein Griechenland, das langsam atmet.
01 · Auf einen Blick
· Stadtviertel
· Sehenswürdigkeiten
02 · Was tun
Auf den Spuren des Mythos
Eine Route entlang der antiken Stätten: das bronzezeitliche Pelikata, die sogenannte Schule des Homer und die Polis-Bucht bei Stavros, wo Archäologen Spuren der homerischen Welt vermuten. Geschichte wird hier zwischen Olivenhainen lebendig.
Häfen und Holzboote
Ithaka ist ein klassisches Segelrevier. Vom geschützten Naturhafen Vathy zu den malerischen Buchten von Kioni und Frikes, dazu nur per Boot erreichbare Höhlen und einsame Ankerplätze entlang der zerklüfteten Küste.
Bergdörfer und Buchten
Vom mittelalterlichen Bergdorf Anogi mit seinen prähistorischen Steinpfeilern zum Kloster Katharon hoch über der Insel, hinab zu Kiesstränden wie Filiatro und Gidaki. Pfade durch Macchia und Olivenhänge mit weiten Meerblicken.
03 · Wann
Ithaka hat ein mediterranes Klima mit milden, regnerischen Wintern und heißen, sonnigen Sommern. Die angenehmsten Monate für Erkundungen sind das späte Frühjahr und der frühe Herbst, wenn die Hitze nachlässt und die Insel besonders ruhig ist.
04 · Häufige Fragen
Ithaka hat keinen eigenen Flughafen und ist ausschließlich per Fähre erreichbar. Die kürzeste Verbindung führt von Sami auf Kefalonia zum Hafen Pisaetos und dauert nur etwa 30 Minuten. Weitere Fähren verkehren vom Festland aus Patras (mit Zwischenstopp in Sami) sowie von Astakos. Viele Reisende fliegen daher zunächst nach Kefalonia und setzen dann mit der Fähre über.
Hauptort und wichtigster Hafen ist Vathy (auch Vathi geschrieben), das am Ende einer tief eingeschnittenen Naturbucht an der Ostküste liegt und von Hügeln umgeben ist. Hier konzentrieren sich die meisten Unterkünfte, Tavernen und das Inselleben.
In Homers Odyssee ist Ithaka die Heimat des Helden Odysseus, dessen jahrelange Irrfahrt und ersehnte Heimkehr die Insel zum Sinnbild für Sehnsucht und Rückkehr gemacht haben. Das moderne Ithaki wird allgemein mit dieser mythischen Insel gleichgesetzt, auch wenn die genaue geografische Deutung unter Forschern umstritten bleibt.
Ja. Ithaka gilt als eine der ruhigsten und am wenigsten überlaufenen Ionischen Inseln. Es zieht vor allem Segler, Wanderer und Reisende an, die abseits des Massentourismus traditionelle Hafendörfer, stille Buchten und mythologische Stätten suchen.
Als beste Reisezeit gelten Mai, Juni und September. Wer baden möchte, reist am besten von Juni bis Mitte September, wenn das Meer warm genug ist. Für Wanderungen und Besichtigungen eignen sich der Mai und die erste Oktoberhälfte besonders, da die Sommerhitze dann ausbleibt.
05 · In der Nähe
Sagen Sie uns, worauf Sie Lust haben — wir planen Ihre Tage in Ithaka.
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