Zoom 3 / 5Region · in Griechenland

◆ REGION · GRIECHENLAND

Saronische Inseln.
vor den Toren Athens nach Eseln, Pinien und Pistazien duftet.

Die Saronischen Inseln liegen so nah an Athen, dass man morgens noch durch die Plaka schlendern und mittags schon auf einer autofreien Kaimauer Oktopus essen kann. Hydra, Ägina, Spetses und Poros teilen sich denselben blauen Golf, doch jede Insel erzählt ihre eigene Geschichte: kapitänsstolze Steinhäuser, Pistazienhaine, neoklassizistische Villen und Zitronenwälder. Wer das ruhigere, ursprünglichere Griechenland sucht, ohne stundenlange Fährfahrten in Kauf zu nehmen, ist hier richtig.

Saronischer Golf, vor Attika & Peloponnes
Lage
Fähre ab Piräus, 40 Min bis ca. 2 Std
Anreise
Mai, Juni, September & Oktober
Beste Reisezeit
Hydra & Spetses weitgehend autofrei
Besonderheit

Der Golf, in dem Griechenland leiser wird.

Kaum eine andere Inselgruppe liegt Athen so nah und fühlt sich doch so weit weg an. Im Saronischen Golf, zwischen Attika und der Peloponnes, reiht sich eine Insel an die nächste, und keine ist mehr als rund drei Stunden konventionelle Fährfahrt von Piräus entfernt. Genau diese Nähe macht die Saronischen Inseln zum Lieblingsausflug der Athener und zugleich zum perfekten Einstieg ins griechische Inselleben.

Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Hydra ist der mondäne Felshafen ohne Autos, in dem schon Leonard Cohen lebte und heute zeitgenössische Kunst zwischen Kapitänshäusern hängt. Ägina kombiniert antike Tempel mit Pistazienhainen, Spetses trägt seine neoklassizistischen Villen und seine Freiheitskämpfer-Geschichte mit Stolz, und das grüne Poros liegt nur einen schmalen Kanal vom Festland entfernt, mit Blick auf den Zitronenwald.

Wer die Inseln verbindet, taucht in ein Griechenland ein, das langsamer atmet: Esel statt Motoren, Pferdekutschen statt Mietwagen, kieselige Buchten mit transparentem Wasser statt großer Resort-Strände. Im Frühling blühen die Hänge, im Herbst bleibt das Meer warm und die Häfen ruhig. Es ist der Golf, in dem das Reisen wieder zum Ankommen wird.

03 · Wann

Wann der Saronische Golf sein klarstes Licht zeigt.

Die Saronischen Inseln sind ganzjährig per Fähre ab Piräus erreichbar und damit ein beliebtes Wochenendziel der Athener. Am schönsten reist man in der Nebensaison, wenn die Wochenend-Menge ausbleibt und die Preise sinken. Unter der Woche ist es deutlich ruhiger als am Freitagabend, wenn die Fähren voller werden.

FrühlingApril–JuniMilde Tage, blühende Hänge und klare Wanderwege auf Hydra. Ende Juni feiert Hydra die Miaoulia mit Schlacht-Reenactment und Feuerwerk.Wandern, Kultur, erste Badetage
SommerJuli–AugustHochsaison mit warmem Meer und vollen Häfen, vor allem am Wochenende. Pinienschattige Buchten auf Spetses und Poros bieten Abkühlung.Baden, Bootsausflüge, Nachtleben
HerbstSeptember–OktoberWarmes Wasser, dünnere Menschenmenge und ideale Reisezeit. Am ersten Wochenende nach dem 8. September brennt bei der Armata auf Spetses ein nachgebautes Schiff.Baden ohne Trubel, Festivals
WinterNovember–MärzRuhige, fast menschenleere Inseln mit reduziertem Tavernen- und Fährangebot. Hydra und Ägina bleiben als Tagesausflug ab Athen reizvoll.Ruhe, Spaziergänge, Tagestrips

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· Praktisch

Gut zu wissen.

Lage
Saronischer Golf, zwischen Attika und der Peloponnes
Hauptinseln
Ägina, Poros, Hydra, Spetses (plus Angistri)
Anreise
Fähre ab Piräus: Ägina ca. 40 Min, Hydra/Spetses ca. 1–2 Std
Fortbewegung
Hydra autofrei (Esel, Wassertaxi), Spetses Pferdekutschen & Mopeds
Beste Reisezeit
Mai, Juni, September & Oktober; Hochsaison Juli/August
Ideal für
Inselhopping, autofreie Ruhe, Kultur & Genuss nahe Athen

04 · Häufige Fragen

Was Reisende am häufigsten fragen.

Welche Inseln gehören zu den Saronischen Inseln?

Die bekanntesten und meistbesuchten Saronischen Inseln sind Ägina, Poros, Hydra und Spetses. Dazu zählen kleinere Inseln wie Angistri. Sie liegen im Saronischen Golf zwischen der Halbinsel Attika und der Nordostküste der Peloponnes und sind die Athen am nächsten gelegenen griechischen Inseln.

Wie kommt man von Athen zu den Saronischen Inseln?

Die Inseln erreicht man ganzjährig per Fähre vom Hafen Piräus. Ägina ist mit der Schnellfähre in etwa 40 Minuten erreichbar, Poros, Hydra und Spetses in rund einer bis gut zwei Stunden, je nach Fährtyp. Die Inseln sind zudem untereinander per Fähre verbunden, sodass sich Inselhopping anbietet.

Warum gibt es auf Hydra keine Autos?

Auf Hydra sind motorisierte Fahrzeuge per Verbot ausgeschlossen, es ist die einzige griechische Insel mit einem vollständigen Auto-Verbot. Transportiert wird zu Fuß, mit Eseln und per Wassertaxi. Das hat den historischen Inselcharakter und die Natur bewahrt. Auch Spetses ist bis auf wenige zugelassene Fahrzeuge weitgehend autofrei und setzt auf Pferdekutschen, Fahrräder und Mopeds.

Wann ist die beste Reisezeit für die Saronischen Inseln?

Am angenehmsten ist die Nebensaison, also Frühling und Frühherbst, wenn weniger Wochenendbesucher unterwegs sind und die Preise niedriger liegen. Für Badeurlaub eignen sich die Monate Mai bis Oktober, für ruhigere Tage besonders Mai, September und Oktober. Unter der Woche ist es überall entspannter als am Wochenende.

Wofür ist Ägina bekannt?

Ägina ist berühmt für seine Pistazien, das sogenannte grüne Gold, und für den gut erhaltenen dorischen Aphaia-Tempel aus der Zeit um 500 v. Chr. Beliebt sind außerdem das Kloster Agios Nektarios sowie Strände wie Agia Marina und der Fischerort Perdika. Die Insel ist mit rund 40 Minuten Fahrt die am schnellsten erreichbare der Gruppe.

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travelperfect · Aktualisiert 7. Juni 2026