
◆ STADT · SARONISCHE INSELN
Poros liegt im Saronischen Golf, kaum eine Stunde mit dem Katamaran von Piräus entfernt, und gilt als die grünste der saronischen Inseln. Pinienwälder ziehen sich über die Hügel bis hinunter an die Buchten, während der schmale Kanal von Galatas die Insel optisch ans Festland des Peloponnes bindet. Die Hafenstadt mit ihren amphitheatralisch gestaffelten weißen Häusern und dem markanten Uhrturm gehört zu den entspanntesten Zielen so nah an Athen.

Poros besteht eigentlich aus zwei Teilen: dem kleineren Sfairia, auf dem die Hafenstadt liegt, und dem größeren, bewaldeten Kalavria. Beide sind durch eine schmale Landzunge verbunden, sodass die Insel mit rund 33 Quadratkilometern kompakt und gut zu Fuß oder mit dem Roller erkundbar bleibt. Vom Festlandort Galatas trennt Poros nur ein etwa 200 Meter breiter Meereskanal, den kleine Fähren samt Autos in wenigen Minuten überqueren.
Die Nähe zum Peloponnes prägt das Bild: Direkt gegenüber der Stadt erstreckt sich das Lemonodasos, ein weitläufiger Zitronenhain mit zehntausenden Zitronen- und Orangenbäumen, Wassermühlen und Quellen. Auf der Insel selbst dominieren dichte Pinienwälder die Hügel, die bis zu Buchten wie der Liebesbucht (Love Bay) und der Russischen Bucht reichen. Über der Stadt thront der Uhrturm von 1927, das Wahrzeichen mit weitem Blick auf Hafen, Kanal und die Berge des Festlands.
Geschichte und Natur liegen dicht beieinander. Im Norden der Insel finden sich die Ruinen des Poseidontempels aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., einst religiöses Zentrum der kalaurischen Amphiktyonie. Eingebettet in den Pinienwald liegt das Kloster Zoodochos Pigi aus dem Jahr 1720. Poros bleibt dabei vergleichsweise unaufgeregt: Statt Massentourismus prägen ruhige Strände, Tavernen an der Promenade und kurze Wege das Inselleben.
01 · Auf einen Blick
Karte
· Stadtviertel




· Sehenswürdigkeiten

Ausgedehnter Zitronenhain an den Haengen der Peloponnes gegenueber dem Hafen von Poros.

Ruinen einer russischen Marinewerft des 19. Jahrhunderts in einer pinienumrahmten Bucht.

Ruinen des dorischen Poseidon-Heiligtums aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. auf dem Plateau Palatia.

Das weiss leuchtende Wahrzeichen der Insel auf dem Stadthuegel mit Panoramablick.

Festungsartige Klosteranlage von 1720 am pinienbewaldeten Osthang oberhalb von Askeli.

Museum am Koryzi-Platz mit Funden aus Troizinia, Kalavria, Methana und Ermioni.
· Hotels

Renoviertes Beach-Resort auf einer Klippe über der Bucht von Monastiri, mit Privatstrand und zwei Pools.

4-Sterne-Strandhotel in Askeli, direkt vor dem bekanntesten organisierten Strand der Insel.

Familiengeführtes neoklassizistisches Boutiquehotel direkt am Hafen, unterhalb des Uhrturms von Poros.

Modernes Hotel am Meer in Neorio, nur zehn Meter vom Neorion-Strand, mit Meerblick von allen Balkonen.

Familiengeführtes kleines Hotel im Herzen von Poros-Stadt mit Hafenblick und ganzjähriger Öffnung.
· Restaurants

Familientaverne in den Gassen oberhalb des Hafens, mit Holzkohlegrill und Blick über Stadt und Meer.

Strandrestaurant direkt am Sand der Bucht Askeli, mit Grillgerichten, Pizza und Blick aufs Meer.

Familientaverne seit 50 Jahren an der Uferstraße, gleich hinter dem Rathausplatz, ganzjährig geöffnet.

Familientaverne am Wasser im Fischerviertel Pounta, mit täglich selbst gefangenem Fisch.

Familientaverne seit 1997 hinter dem Diana-Kino, bekannt für Schnecken und faire Preise abseits der Promenade.

Rooftop-Restaurant über dem Meer mit frischem Fisch der Inselfischer und Blick auf Stadt und Hafen.
· Aktivitäten

Tagesausfluege per Boot zu den Nachbarinseln Hydra, Aegina, Angistri und Dokos.

Tauchschule, Wassersportcenter und Bootsverleih am bestens ausgestatteten Strand Askeli.

Gefuehrte Seekajak- und Stand-up-Paddle-Touren entlang der pinienbestandenen Kueste von Poros.

Wanderung durch die Pinienwaelder von Kalavria hinauf zu den Ruinen des Poseidon-Tempels.

Spaziergang durch den Lemonodasos auf der Peloponnes mit alten Muehlen und Quellen.
02 · Was tun
Strände & Buchten
Eine Runde zu den schönsten Badebuchten der Insel: die schattige Liebesbucht (Love Bay) zwischen alten Pinien, die windgeschützte Russische Bucht mit ihren Kieseln und die breiten Sandstrände von Neorio im Norden.
Kultur & Geschichte
Der Aufstieg zum Uhrturm von 1927 mit Blick über Hafen und Kanal, das Archäologische Museum am Korizi-Platz und die Ruinen des Poseidontempels aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. im Inselnorden.
Natur & Festland
Mit der kurzen Fähre nach Galatas zum Lemonodasos mit seinen zehntausenden Zitronen- und Orangenbäumen, danach zurück zum Kloster Zoodochos Pigi von 1720 im Pinienwald über Askeli.
03 · Wann
Poros hat ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. Die Hauptsaison liegt zwischen Juni und August, doch das Frühjahr und der frühe Herbst bieten angenehmere Temperaturen bei weniger Andrang.
04 · Häufige Fragen
Poros liegt im Saronischen Golf, rund 58 Kilometer südlich von Piräus. Mit Katamaran oder Tragflügelboot ab Piräus dauert die Überfahrt etwa eine Stunde. Vom Festlandort Galatas auf dem Peloponnes trennt die Insel nur ein rund 200 Meter schmaler Kanal, den kleine Fähren in wenigen Minuten überqueren.
Poros gilt als die grünste der saronischen Inseln: Pinienwälder bedecken die Hügel bis hinunter an die Buchten, und gegenüber liegt der berühmte Zitronenhain Lemonodasos. Dazu kommen die entspannte Hafenstadt mit dem Uhrturm von 1927 sowie die Nähe zu Athen und zum Festland.
Beliebt sind die schattige Liebesbucht (Love Bay) zwischen alten Pinien, die windgeschützte Russische Bucht mit Kieseln und kristallklarem Wasser sowie die breiten Sandstrände von Megalo und Mikro Neorio im Norden. Auch Askeli und Monastiri unterhalb des Klosters sind gefragt.
Für eine gute Balance aus Wetter, überschaubarem Andrang und Preisen eignen sich Mai bis Juni sowie September bis Oktober. Die Hochsaison Juli und August ist am heißesten mit Temperaturen um 28 Grad, während Frühjahr und Herbst angenehmere Temperaturen bieten.
Zu den Höhepunkten zählen der Uhrturm von 1927 über der Stadt, das Archäologische Museum am Korizi-Platz, die Ruinen des Poseidontempels aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. im Norden und das Kloster Zoodochos Pigi von 1720 im Pinienwald.
05 · In der Nähe
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