Wo der Marmor der Antike auf das Salz der Ägäis trifft.
Attika ist die Region, in der Griechenland Geschichte schrieb – und sie bis heute lebt. Im Zentrum thront die Akropolis, der heilige Tempelbezirk aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., mit dem Parthenon als Symbol der westlichen Zivilisation. Zu ihren Füßen winden sich die Gassen von Plaka, gleich nebenan duckt sich das inselgleiche Anafiotika mit seinen kykladisch weißen Häusern, und im Monastiraki überlagern sich Flohmarkttrubel und der Duft von frisch gegrilltem Fleisch.
Doch Attika endet nicht an der Stadtgrenze. Im Süden öffnet sich die Athener Riviera, ein über 60 Kilometer langer Küstenstreifen entlang des Saronischen Golfs mit Badeorten wie Glyfada, Vouliagmeni und Varkiza, mit Blue-Flag-Stränden und dem thermalen See von Vouliagmeni. Am westlichen Ende liegt der große Hafen Piräus, dessen Tavernen am Mikrolimano frischen Fisch und Meeresfrüchte servieren und von dem die Fähren zu den Ägäis-Inseln ablegen.
Und ganz am Rand, wo das Festland in die See ausläuft, steht der Poseidon-Tempel am Kap Sounion. Hier versinkt die Sonne Abend für Abend zwischen antiken Säulen im Meer – ein Bild, das Attika in einer einzigen Geste zusammenfasst: Antike und Meer, untrennbar.