Region · Griechenland

Attika & Athen

Vom marmornen Felsen der Akropolis über die Fischtavernen von Piräus bis zum Poseidontempel am Kap Sounion — Attika ist Griechenland auf engstem Raum.

3 Städte24 Sehenswürdigkeiten18 Hotels
Überblick

Deine Attika & Athen auf einen Blick

Beste Reisezeit
April–Juni & September–Oktober
Anreise
Flughafen Athen (ATH), Metro-Linie 3 ins Zentrum (~40 Min.)
Hauptstadt
Athen
Lage
Südost-Griechenland, am Ägäischen Meer
Hauptorte
Athen, Piräus, Athener Riviera
Klima
Mediterran: heiße, trockene Sommer, milde Winter
Die Region

Was Attika & Athen ausmacht

Attika ist die Region rund um Athen, und sie ist weit mehr als nur die Hauptstadt: Auf dem heiligen Felsen thront die Akropolis mit dem Parthenon über einer Vier-Millionen-Metropole, in deren Gassen Streetfood-Duft, byzantinische Kirchen und antike Marktplätze dicht beieinander liegen. Vom Hafen Piräus stechen die Fähren zu den Inseln in See, während sich südlich die Athener Riviera mit Blue-Flag-Buchten, dem Thermalsee von Vouliagmeni und Strandbars die Küste entlangzieht — bis zum windumtosten Kap Sounion, wo der Poseidontempel über der Ägäis steht und die Sonne ins Meer fällt. Dazwischen liegen die Weinberge von Mesogeia, das Kloster Daphni und die Ausgrabungen von Marathon. Hier fallen 2.500 Jahre Geschichte und das Leben einer Vier-Millionen-Stadt am Mittelmeer in einer einzigen Region zusammen — Kaffeehäuser, Rooftop-Bars und eine Metro, die zwischen antiken Grabungen hält.

Reiseführer

Attika & Athen von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Um kurz nach acht, wenn das Drehkreuz am Westhang aufgeht, liegt der Marmor der Propyläen noch im Schatten und der Fels riecht nach Thymian und aufgeheiztem Stein. Unter dir dehnt sich Athen bis zu den Bergen, im Süden blitzt die Ägäis. Attika beginnt nicht am Ortsschild, sondern in dem Moment, in dem du zwischen den Säulen des Parthenon stehst und begreifst, dass diese Steine seit fast 2.500 Jahren genau hier über der Stadt wachen — und dass gleich hinter dem nächsten Hügel schon das Meer wartet.

Akropolis

Die Akropolis von Athen und das Akropolismuseum

Steh um Öffnungszeit am Eingang, bevor die Sonne den Marmor aufheizt und die Kreuzfahrtgruppen den Aufstieg verstopfen — die erste Stunde gehört fast dir allein.

Die Akropolis ist der heilige Felsen über Athen, und der Parthenon ihr Herzstück: Der dorische Tempel für die Stadtgöttin Athena entstand zwischen 447 und 432 v. Chr. auf dem höchsten Punkt des Plateaus, und selbst als Ruine verrät sein Maßwerk die berühmte optische Feinarbeit — kaum eine Linie ist wirklich gerade, damit das Auge sie als vollkommen wahrnimmt. Daneben steht das Erechtheion mit der Halle der Karyatiden, jenen sechs Mädchenfiguren, die das Dach tragen; die Originale stehen längst im Museum, auf dem Fels vertreten sie Kopien. Das monumentale Torgebäude der Propyläen und der zierliche Tempel der Athena Nike bewachen den Aufgang.

Seit 2023 gilt für die Akropolis eine tägliche Besucherobergrenze, seit 2024 zusätzlich feste Einlass-Zeitfenster — in der Hauptsaison sind das rund 20.000 Menschen, verteilt über die Slots. Buche dein Ticket vorab online und wähle den ersten Slot um acht Uhr morgens oder die letzten zwei Stunden vor Schließung: Dann ist der Fels nicht überfüllt, das Licht steht flach und schön, und vor allem entgehst du der Mittagshitze, die im Juli und August auf dem schattenlosen Plateau schnell an die 40 Grad reicht. Zieh feste Schuhe an, der antike Marmor ist von Millionen Sohlen spiegelglatt poliert und tückisch rutschig.

Am Südhang schmiegen sich zwei Theater in den Fels: das Dionysostheater, Geburtsort der griechischen Tragödie, und das gut erhaltene Odeon des Herodes Atticus, in dem im Sommer beim Athens Epidaurus Festival noch immer Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel stattfinden. Ein Kombiticket verbindet die Akropolis mit sechs weiteren antiken Stätten der Stadt — Antike Agora, Römische Agora, Kerameikos, Hadriansbibliothek, Olympieion und die Aristoteles-Schule (Lykeion) — und lohnt sich, wenn du mehr als nur den Felsen sehen willst. Gültig ist es mehrere Tage, sodass du die Stätten nicht an einem Stück abhaken musst.

Zum Verständnis führt der Weg ins Akropolismuseum am Fuß des Südhangs, ein Glasbau des Architekten Bernard Tschumi aus dem Jahr 2009. Durch den gläsernen Boden im Erdgeschoss blickst du auf eine freigelegte antike Wohnviertel-Ausgrabung, im obersten Stockwerk hängt der komplette Fries des Parthenon in Originalgröße und exakt so ausgerichtet wie der Tempel selbst, den man durch die Panoramafenster sieht. Die Lücken zwischen den Marmorplatten markieren jene Teile, die als Elgin Marbles im Britischen Museum in London liegen — ein Streit, der bis heute nicht beigelegt ist.

Sehenswürdigkeiten in Attika & Athen

Alle 24 Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten

Athen Sehenswürdigkeiten jenseits des Felsens

Die Akropolis ist der Anfang, nicht das Ende — rund um sie liegt eine Stadt voller antiker Marktplätze, marmorner Stadien und einem Wachwechsel, der zu jeder vollen Stunde stattfindet.

Direkt unterhalb der Akropolis breitet sich die Antike Agora aus, der einstige Markt- und Versammlungsplatz, auf dem Sokrates seine Zuhörer suchte. Ihr Glanzstück ist der Hephaisteion-Tempel, der besterhaltene dorische Tempel Griechenlands, dessen Säulen fast vollständig stehen. Die wiederaufgebaute Stoa des Attalos am Ostrand beherbergt ein kleines Museum mit Fundstücken aus dem Alltag der antiken Bürger. Ein paar Schritte weiter, in der Römischen Agora, steht der achteckige Turm der Winde — eine antike Wetterstation mit Sonnenuhren, Windfahne und Wasseruhr aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.

Am Rand des Nationalgartens leuchtet das Panathenäische Stadion, im Volksmund Kallimarmaro, das komplett aus weißem pentelischem Marmor besteht. Hier fanden 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt, aufgebaut auf dem Grundriss einer antiken Rennbahn. Du kannst die Ränge besteigen und eine Runde auf der Bahn drehen; ein Audioguide ist im Ticket enthalten. Von dort sind es nur wenige Minuten zum Zeus-Tempel Olympieion mit seinen gewaltigen korinthischen Säulen und dem benachbarten Hadriansbogen, der einst das antike vom römischen Athen trennte.

Am Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament stehen die Evzonen, die Präsidialgarde in ihrer Tracht aus plissiertem Rock und Schuhen mit dicken Pompons, Wache am Grab des Unbekannten Soldaten. Zu jeder vollen Stunde vollziehen sie den Wachwechsel in extrem verlangsamten, streng choreografierten Schritten; die große Zeremonie mit Kapelle findet sonntags um 11 Uhr statt. Für den Überblick lohnt der Lykabettus, der höchste Hügel der Stadt — eine Standseilbahn bringt dich hinauf, oben stehen eine weiße Kapelle und ein Café mit Rundblick über Athen bis zum Meer und den Inseln.

Wer tiefer eintauchen will, plant einen Vormittag im Nationalen Archäologischen Museum nördlich des Zentrums ein — es zeigt die goldene Totenmaske von Mykene, den bronzenen Poseidon von Kap Artemision und den rätselhaften Mechanismus von Antikythera, den ältesten bekannten Analogcomputer der Welt. Für die Moderne bummelst du durch den Flohmarkt von Monastiraki und das Ausgehviertel Psiri mit seinen Streetart-Wänden. Athen belohnt es, wenn du zwischen den großen Namen einfach durch die Viertel läufst, statt nur von Höhepunkt zu Höhepunkt zu hetzen.

Plaka & Altstadt

Durch die Plaka und das Anafiotika-Viertel von Athen

Zwischen dem Felsen und dem Syntagma-Platz windet sich das älteste Wohnviertel Athens den Hang hinauf — und ganz oben, kaum zu finden, klebt ein Stück Kykladen mitten in der Großstadt.

Die Plaka ist das älteste durchgehend bewohnte Viertel Athens, ein Gewirr enger, meist autofreier Gassen direkt unter dem Nordhang der Akropolis. Neoklassizistische Häuser mit hohen Fenstern und schmiedeeisernen Balkonen stehen dicht an dicht, dazwischen kleine Kirchen, Bougainvillea an den Mauern und Tavernen mit Tischen auf dem Kopfsteinpflaster. Die zentralen Achsen Adrianou und Kydathineon sind tagsüber touristisch und voll von Souvenirläden, aber sobald du in die Seitengassen abbiegst, wird es ruhig und schattig — genau dorthin solltest du dich treiben lassen.

Der eigentliche Schatz liegt ganz oben am Fels: Anafiotika, ein winziges Cluster weiß getünchter Würfelhäuser mit blauen Türen, das aussieht, als hätte jemand ein Kykladendorf in die Großstadt versetzt. Genau so ist es gekommen — im 19. Jahrhundert bauten Handwerker von der Insel Anafi, die für König Ottos Paläste nach Athen gekommen waren, sich hier ihre Häuser im Stil ihrer Heimat. Es gibt keine Autos, kaum Läden, nur schmale Treppenwege, Katzen auf warmen Mauern und immer wieder den Blick hinauf zur beleuchteten Akropolis oder hinaus über die Dächer der Stadt.

Vom Fuß der Plaka führt der Fußweg weiter nach Monastiraki mit seinem quirligen Platz, dem Flohmarkt und den Blicken auf die Hadriansbibliothek. Wer den Kreis schließen will, folgt der autofreien Prachtstraße Dionysiou Areopagitou am Südhang der Akropolis entlang — sie verbindet Akropolismuseum, Odeon und Philopappos-Hügel zu einem der schönsten Spaziergänge der Stadt, gesäumt von Straßenmusikern und Aussichtspunkten auf den Fels. Abends kehrt hier vergleichsweise Ruhe ein, während die Rooftop-Bars der Umgebung ihre Terrassen füllen.

Ein praktischer Hinweis zur Plaka: Die Tavernen an den Hauptgassen leben stark vom Durchgangspublikum, und nicht jede Speisekarte mit fünf Sprachen und Fotos hält, was die Lage verspricht. Geh ein, zwei Gassen tiefer hinein oder erkundige dich, wo die Athener selbst hingehen — oft sind es die unscheinbaren Lokale mit handgeschriebener Tageskarte auf Griechisch. Und plane den Bummel am besten in den späten Nachmittag oder Abend, wenn die Tageshitze nachlässt, das Licht warm wird und der Fels über dir langsam zu leuchten beginnt.

Küste & Strände

Die Athener Riviera und ihre Strände

Keine Stunde südlich der Akropolis beginnt eine andere Welt aus Sandbuchten, einem warmen Thermalsee im Felsenkessel und Beach Bars, die bis in die Nacht spielen.

Die Athener Riviera nennt man die Küste, die sich vom Vorort Palio Faliro südlich der Stadt bis zum Kap Sounion zieht — rund 60 Kilometer Sandstrände, Marinas und Klippen, an die man aus dem Zentrum überraschend leicht kommt. Die Straßenbahn fährt aus der Innenstadt bis nach Glyfada und Voula ans Wasser, und wer mag, steigt einfach an einer der Haltestellen aus und läuft zum nächsten Strand. Glyfada selbst ist der mondäne Vorort der Region, mit Boutiquen, Cafés und einer Uferpromenade, an der abends halb Athen flaniert.

Das kuriose Highlight ist der See von Vouliagmeni, ein brackiges Thermalgewässer in einem halb eingestürzten Felsenkessel, dessen Wasser das ganze Jahr über konstant um die 24 Grad hat. Aus warmen Quellen gespeist, gilt es als heilsam; kleine Fische knabbern dir die abgestorbene Haut von den Füßen, und Liegen sowie ein Café machen daraus ein entspanntes Halbtagsprogramm. Gleich um die Ecke locken die Sandbuchten von Kavouri und der organisierte Astir Beach mit flach abfallendem Wasser — ideal, wenn du Komfort und ruhige See suchst.

Für den Badetag hast du die Wahl zwischen zwei Modellen: den kostenlosen, freien Strandabschnitten und den organisierten Beach Clubs, bei denen du für Liege, Schirm und oft einen Pool eine Tagesgebühr zahlst. Letztere verwandeln sich an Sommerwochenenden ab dem späten Nachmittag in Bars mit DJ und Cocktails. Das Wasser der Riviera ist an vielen Buchten mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, also sauber und überwacht — trotzdem lohnt es, den Meltemi im Blick zu behalten: Der trockene Nordwind kann im Hochsommer für erfrischende, aber auch kräftige Wellen und Zugluft sorgen.

Wer die Küste erkunden will, mietet am besten ein Auto oder einen Roller und fährt die Küstenstraße Richtung Süden ab: Hinter Vouliagmeni werden die Buchten stiller und wilder, bei Legrena und Anavyssos liegen weite Sandstrände, an denen im Sommer die Athener zelten und kiten. Ganz am Ende, wo die Halbinsel spitz ins Meer ausläuft, wartet das Kap Sounion mit seinem Tempel — die perfekte Belohnung für einen Tag, der morgens am Strand beginnt und mit dem Sonnenuntergang über der Ägäis endet.

Kap Sounion

Kap Sounion und der Poseidontempel über der Ägäis

Am äußersten Zipfel Attikas steht ein Tempel auf einer Klippe, in dessen Marmor Lord Byron seinen Namen ritzte — und zum Sonnenuntergang wird der ganze Fels golden.

Das Kap Sounion bildet die Südspitze der attischen Halbinsel, gut 70 Kilometer von Athen entfernt, dort wo das Festland spitz in die Ägäis ausläuft. Auf der höchsten Klippe steht der Poseidontempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., ein dorischer Marmorbau, von dem heute noch rund fünfzehn schlanke Säulen aufragen. Für die antiken Seefahrer war er das erste Zeichen der Heimat, wenn sie aus der Ägäis nach Athen zurückkehrten; entsprechend weit reicht der Rundblick über das offene Meer und an klaren Tagen bis zu den vorgelagerten Inseln.

Berühmt ist das Kap für seine Sonnenuntergänge: Wenn die Sonne hinter dem Horizont ins Meer sinkt, färbt sich der helle Marmor der Säulen warm golden, und der Andrang ist entsprechend groß. Komm rechtzeitig, denn zum Sonnenuntergang füllt sich die Anlage mit Reisebussen; wer die Ruhe sucht, kommt lieber am frühen Vormittag, wenn das Licht klar und die Klippe fast leer ist. In eine der Säulen ritzte der Dichter Lord Byron um 1810 seinen Namen — die Inschrift ist bis heute zu sehen, auch wenn sie längst hinter einer Absperrung liegt.

Für die Anfahrt aus Athen hast du zwei Wege: die schöne Küstenstraße über die Athener Riviera, Vouliagmeni und Anavyssos, die sich immer am Meer entlangschlängelt, oder die schnellere Inlandsroute durch die Weinregion Mesogeia. Am elegantesten kombinierst du beides — hin über die Küste mit Badestopp, zurück im Dunkeln über die Landstraße. Ohne eigenes Auto fahren KTEL-Überlandbusse ab dem Areos-Park im Zentrum Athens direkt zum Kap; die Fahrt dauert je nach Route knapp zwei Stunden, also plane den Tag großzügig.

Unten am Fuß der Klippe liegt eine kleine Sandbucht, in der du vor oder nach dem Tempelbesuch schwimmen kannst — der Blick von unten hinauf auf die Säulen ist fast schöner als der von oben. Ein, zwei Tavernen an der Straße servieren Fisch und Meze mit Meerblick, sind zur Sonnenuntergangszeit aber teuer und voll. Nimm Wasser, eine Kopfbedeckung und festes Schuhwerk mit: Der Weg zum Tempel führt über unebenes Felsgelände, und Schatten gibt es oben so gut wie keinen.

Ausflüge & Route

Tagesausflüge und Rundfahrten durch Attika

Athen ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Richtungen, denn antike Stätten, Klöster und Inseln liegen alle in Reichweite eines einzigen Tages.

Die einfachste Rundfahrt bleibt in Attika selbst: eine Schleife über die Küstenstraße nach Kap Sounion, mit Badestopp an der Riviera und Weinprobe in der Mesogeia-Ebene, wo die Rebsorte Savatiano wächst und der harzige Retsina traditionell zu Hause ist. Wer Byzantinisches sucht, fährt zum Kloster Daphni am Westrand der Stadt — sein Mosaikschmuck aus dem 11. Jahrhundert gehört zum UNESCO-Welterbe. Ganz in der Nähe liegt Elefsina, das antike Eleusis, Ort der geheimnisvollen Mysterienkulte und 2023 Europäische Kulturhauptstadt.

Die beliebteste Bootstour ist die Drei-Inseln-Kreuzfahrt ab dem Hafen von Piräus oder von der Riviera: An einem Tag steuern die Ausflugsschiffe die Saronischen Inseln Ägina, Poros und das autofreie Hydra an — Zeit für ein Bad, einen Bummel und ein Mittagessen inklusive. Das ist bequem, aber jede Insel bekommt nur ein, zwei Stunden. Wer eine Insel wirklich erleben will, nimmt lieber die reguläre Fähre ab Piräus und bleibt einen ganzen Tag oder über Nacht auf Ägina mit seinen Pistazienhainen oder auf Hydra mit seinen Kapitänshäusern.

Richtung Westen öffnet sich der Peloponnes, und die Fahrt dorthin führt über den spektakulären Kanal von Korinth, eine schmale Rinne, deren Felswände über 70 Meter senkrecht zum Wasser abfallen, die man von der alten Brücke aus überblickt. Von dort sind die antiken Stätten der Argolis in Reichweite: die Löwenburg von Mykene, das Theater von Epidauros mit seiner sagenhaften Akustik und die venezianische Hafenstadt Nafplio, die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands. Das ist ein voller, aber gut machbarer Tagesausflug mit Mietwagen oder geführter Tour.

Der klassische Fernausflug ist Delphi, das antike Orakelheiligtum am Hang des Parnass — rund zweieinhalb Stunden Fahrt nach Nordwesten, aber die Kulisse aus Tempeln, Schatzhäusern und Theater über einem Meer aus Olivenbäumen lohnt die Distanz. Wer es näher mag, fährt nach Marathon, wo 490 v. Chr. die berühmte Schlacht geschlagen wurde und der Grabhügel der gefallenen Athener bis heute steht — Namensgeber und Ziel des ursprünglichen Marathonlaufs, der von hier bis ins Panathenäische Stadion nach Athen führt.

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Unterkünfte

Übernachten in Athen und an der Küste

Zwischen einer Dachterrasse mit Blick auf den beleuchteten Parthenon und einem Strandhotel an der Riviera liegt die eigentliche Frage: Willst du morgens zu Fuß zur Akropolis oder ins Meer.

Für einen Städtetrip wählst du am besten ein zentrales Viertel im Fußradius der Sehenswürdigkeiten. Die Plaka und Monastiraki setzen dich mitten hinein, sind aber laut und touristisch; ruhiger und trotzdem zentral wohnst du in Koukaki südlich der Akropolis, einem Wohnviertel mit Cafés und kurzen Wegen zum Akropolismuseum und zur Metro. Kolonaki am Fuß des Lykabettus ist die elegante, teurere Adresse mit Designerläden, Psiri und Gazi sind die Ausgehviertel für alle, die abends Bars und Livemusik vor der Tür haben wollen.

Wer sich den ikonischen Blick gönnen will, sucht ein Hotel mit Rooftop-Terrasse und Akropolis-Sicht — in Athen ein eigenes Marktsegment, denn kaum etwas schlägt das Frühstück oder den Aperitif mit dem beleuchteten Fels im Blick. Diese Zimmer und Bars sind gefragt und entsprechend bepreist, gerade auf der Höhe von Koukaki und Makrygianni. Achte bei der Buchung genau auf die Formulierung: 'Acropolis view' meint manchmal nur einen Zipfel des Felsens vom Balkon aus, wenn du dich weit hinauslehnst — die Fotos und Bewertungen verraten mehr als die Beschreibung.

Ganz anders wohnst du an der Athener Riviera: In Vouliagmeni und Glyfada reihen sich Strandhotels und großzügige Resorts, von der gehobenen Mittelklasse bis zur Luxusadresse mit eigenem Sandstrand und Pool. Das lohnt sich, wenn Baden und Erholung im Vordergrund stehen und du die Stadt nur für Tagesausflüge brauchst — die Straßenbahn und Taxis verbinden die Küste in etwa 30 bis 45 Minuten mit dem Zentrum. Für Familien und Badeurlauber ist das oft die entspanntere Basis als ein Zimmer im lauten Stadtkern.

Ein Sonderfall ist die Nacht vor einer frühen Fähre oder einem frühen Flug: Wer morgens auf eine Insel übersetzt, übernachtet praktisch in Hafennähe in Piräus, wer früh fliegt, in einem der Flughafenhotels im Osten. Für alles andere gilt: Buche früh, denn Athen ist inzwischen ein Ganzjahresziel, und rund um Ostern, im Hochsommer und an langen Wochenenden sind die zentralen Häuser schnell ausgebucht. Prüfe außerdem, ob dein Hotel einen Aufzug hat — viele charmante Altbauten in der Plaka haben keinen, und die Treppen sind steil.

Hotels in Attika & Athen

Alle 18 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

Essen & Trinken

Essen und Trinken in Athen

Am Straßenstand kostet der Souvlaki im Pitabrot wenige Euro, und wer zusieht, wie der Wirt das Fleisch vom Drehspieß schneidet, hat die griechische Küche halb verstanden.

Das Straßenessen Athens dreht sich um das Souvlaki: Gyros oder gegrillte Fleischspieße, in ein warmes Pitabrot gewickelt, dazu Tomate, Zwiebel, Tzatziki und Pommes direkt hinein. Für ein paar Euro isst du dich in einem der berühmten Souvlaki-Lokale rund um Monastiraki satt — die besten haben oft nur eine Handvoll Tische und eine Schlange davor. Dazu gehört der Koulouri, der sesambestreute Brotring, den fliegende Händler morgens von Wägen verkaufen, und zum Frühstück die Bougatsa, ein warmes Blätterteigstück mit Grießcreme, bestäubt mit Zimt und Zucker.

Zum richtigen Essen setzt man sich in die Taverne oder ins Mezedopolio und bestellt viele kleine Meze zum Teilen: Tzatziki, gebackenen Feta, Fava-Püree, gefüllte Weinblätter, gegrillten Oktopus und frittierte Kalamari. Klassiker mit Messer und Gabel sind Moussaka, der geschichtete Auflauf aus Aubergine, Hackfleisch und Béchamel, und Gemista, mit Reis gefüllte Tomaten und Paprika. In den Vierteln Psiri und Koukaki liegen viele gute Adressen dicht beieinander; die zentrale Markthalle Varvakios Agora ist das laute, lebendige Herz, in dem Fisch, Fleisch und Gewürze feilgeboten werden — samt einfacher Garküchen, die bis in die Nacht öffnen.

Getrunken wird griechisch: Der harzige Retsina, dessen Rebsorte Savatiano rund um Athen in der Mesogeia-Ebene wächst, passt erstaunlich gut zu Meze und Gegrilltem — kühl serviert, gewöhnungsbedürftig, dann oft geliebt. Dazu kommen Ouzo und der stärkere Tsipouro, beide mit Anis, die man langsam zu kleinen Häppchen trinkt. Der Wein aus griechischen Kellern hat in den letzten Jahren einen enormen Sprung gemacht, von Assyrtiko bis Agiorgitiko lohnt es, sich vom Wirt beraten zu lassen. Alkoholfrei bestellst du im Sommer einen Freddo Espresso oder Freddo Cappuccino, die eisgekühlten Kaffees, die in Griechenland allgegenwärtig sind.

Zum Nachtisch stehen Loukoumades auf der Karte, warme, in Honig getauchte Teigbällchen mit Zimt, oder ein Löffel Joghurt mit Honig und Walnüssen. Ein Hinweis zum Timing: In Athen isst man spät — vor 21 Uhr sind viele gute Tavernen noch halbleer, richtig voll wird es erst gegen 22 Uhr. Und lass dich nicht von den Fotokarten und Anwerbern an den Touristenmeilen locken; ein, zwei Gassen weiter, wo die Speisekarte handgeschrieben und griechisch ist, isst du meist besser und günstiger. Rechnungen enthalten oft ein kleines Gedeck fürs Brot, das ist normal.

Restaurants in Attika & Athen

Alle 20 Restaurants
Anreise & Häfen

Anreise nach Athen und die Fähren ab Piräus

Vom Flughafen im Osten bis in die Plaka fährt die Metro in gut 40 Minuten — und wer weiter auf die Inseln will, steigt in Piräus in die Fähre.

Athen erreichst du von den meisten deutschsprachigen Flughäfen mit Direktflügen zum internationalen Flughafen Eleftherios Venizelos, der östlich der Stadt bei Spata liegt. Vom Terminal fährt die blaue Metrolinie 3 direkt bis ins Zentrum nach Syntagma und Monastiraki, Fahrzeit rund 40 Minuten, mit einem eigenen, etwas teureren Flughafentarif. Parallel verkehren die Vorortbahn Proastiakos und rund um die Uhr Express-Buslinien, etwa der X95 zum Syntagma-Platz und der X96, der ohne Umweg über das Zentrum direkt zum Hafen Piräus fährt — praktisch, wenn du gleich weiter auf eine Insel willst.

Piräus ist der größte Passagierhafen Griechenlands und das Tor zu den Inseln. Aus dem Zentrum Athens bringt dich die grüne Metrolinie 1 in etwa 20 Minuten hierher; die Station liegt am Kopf des Hafens. Von dort legen die Fähren zu den Kykladen, nach Kreta, zu den Dodekanes und den Saronischen Inseln ab — teils als große, langsamere Autofähren, teils als schnelle Katamarane. Achtung: Der Hafen ist riesig, und die Anlegetore E1 bis E12 verteilen sich über mehrere Kilometer. Plane genug Zeit ein, lies dein Tor auf dem Ticket und nutze notfalls den kostenlosen Shuttlebus im Hafengelände.

Nicht jede Insel fährt ab Piräus: Für einige Kykladen wie Andros, Tinos und Mykonos ist der kleinere Hafen Rafina an der Ostküste Attikas oft näher und schneller — er liegt nahe am Flughafen und wird per Bus angebunden. Ein dritter Hafen, Lavrio im Süden, bedient weitere Ziele. Kaufe Fährtickets in der Hauptsaison und zu Feiertagen wie dem 15. August unbedingt im Voraus, gerade wenn du ein Auto mitnehmen willst — die beliebten Verbindungen sind früh ausgebucht. Und behalte den Wetterbericht im Blick: Bläst im Hochsommer der Meltemi kräftig, können schnelle Fähren gestrichen werden, die großen Schiffe fahren dann meist trotzdem.

In Athen selbst kommst du fast überall ohne Auto zurecht: Die drei Metrolinien, Straßenbahn und Busse decken Zentrum, Häfen und Küste gut ab, und die Sehenswürdigkeiten liegen ohnehin dicht beieinander. Ein Mietwagen lohnt sich erst für die Ausflüge nach draußen — Kap Sounion, die Argolis, Delphi — und ist im dichten, hektischen Stadtverkehr eher Last als Hilfe; Parkplätze sind knapp und teuer. Wenn du fährst, meide die Rushhour und beachte, dass Athen zeitweise Fahrverbote nach geraden und ungeraden Kennzeichen im Innenstadtring hat. Für kurze Wege sind die offiziellen Taxis günstig und über App bequem bestellbar.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Mit Kindern

Athen mit Kindern entdecken

Zwischen dem Wachwechsel der Evzonen, einer Standseilbahn auf den Stadtberg und dem Strand an der Riviera findet auch der kürzeste Städtetrip ein Programm, das Kinder mitnimmt.

Athen lässt sich mit Kindern gut kombinieren, wenn du Kultur und Bewegung mischst. Der Aufstieg zur Akropolis ist auch für Kinder ein Abenteuer, wird aber ohne Schatten schnell anstrengend — geh früh, nimm Wasser mit und plane nicht mehr als den Fels und das Museum an einem Vormittag. Im Akropolismuseum fasziniert der gläserne Boden, unter dem eine echte Ausgrabung liegt. Ein sicherer Hit ist der Wachwechsel der Evzonen am Syntagma-Platz zur vollen Stunde: die extrem langsamen, fast tänzerischen Schritte der Gardisten in ihrer ungewöhnlichen Tracht bleiben im Kopf.

Für Höhepunkte ohne Antike sorgt die Standseilbahn auf den Lykabettus, die in wenigen Minuten steil auf den höchsten Hügel der Stadt fährt, wo oben ein Rundblick bis zum Meer wartet. Im großen Nationalgarten hinter dem Parlament gibt es schattige Wege, Enten- und Schildkrötenteiche und einen kleinen Spielplatz — eine willkommene Pause zwischen den Besichtigungen. Am Meer, im Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung mit seinem weitläufigen Park, laufen Kinder über Wiesen, entlang eines Wasserkanals und im Sommer durch Fontänen, während Erwachsene die moderne Architektur genießen.

Der größte Trumpf für Familien ist die Nähe zum Wasser: Von der Stadt bringt dich die Straßenbahn in einer knappen Stunde an die Strände der Athener Riviera, wo das Wasser an vielen Buchten flach abfällt und mit der Blauen Flagge ausgezeichnet ist. Der warme Thermalsee von Vouliagmeni ist ein eigenes Erlebnis — die kleinen Fische, die an den Füßen knabbern, sorgen garantiert für Gekicher. Etwas außerhalb, bei Spata nahe dem Flughafen, liegt zudem ein großer Tierpark, der sich als Ausflug an einem heißen, museumsmüden Tag anbietet.

Ein paar praktische Dinge erleichtern den Städtetrip mit Kindern: Athen isst spät, aber Tavernen sind kinderfreundlich und improvisieren gern eine einfache Portion Pommes, Souvlaki oder Nudeln. Meide die Mittagshitze im Hochsommer, wenn auf dem Marmor der Akropolis leicht 40 Grad herrschen, und leg die Besichtigungen auf den frühen Morgen oder späten Nachmittag. Die Metro ist sauber, klimatisiert und einfach zu bedienen — ein Ausflug für sich, wenn die kleinen Füße müde sind. Und der tägliche Stopp an einer Eisdiele oder für warme Loukoumades gehört fest ins Programm.

Aktivitäten & Touren in Attika & Athen

Alle 15 Aktivitäten
Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Attika & Athen – und welche Basis zu dir passt

Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Attika und Athen im Jahreslauf

Frühling und Herbst gehören der Stadt, der Sommer dem Meer — nur den Hochsommer in der glühenden Innenstadt solltest du mit Bedacht planen.

Attika hat ein ausgeprägt mediterranes Klima mit langen, heißen und extrem trockenen Sommern und milden, gelegentlich regnerischen Wintern. Athen zählt zu den heißesten Hauptstädten Europas: Im Juli und August klettert das Thermometer regelmäßig über 35 Grad, in Hitzewellen an die 40. Für Sightseeing sind deshalb Frühling und Herbst ideal — angenehm warm, alles blüht oder ist erntereif, und die antiken Stätten sind erträglich zu begehen. Fürs Baden an der Riviera reicht das warme Meer von Juni bis in den Oktober. Die Werte unten gelten für Athen; an der Küste weht öfter ein kühlender Wind.

Jan13°7°mild, ruhig, wenige Gäste
Feb14°7°kühl, leere Museen
Mär16°8°erstes Grün, angenehm
Apr20°11°Frühling, oft um Ostern
Mai26°16°warm und klar, ideal
Jun31°20°heiß, Badesaison startet
Jul34°23°Hochsommer, sehr heiß
Aug34°23°heiß, Meltemi-Wind
Sep29°19°warm, Meer noch warm, ideal
Okt23°15°goldener Herbst, ideal
Nov18°11°milder, erste Regen
Dez14°8°mild, festlich, ruhig

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Attika sind Mai sowie September und Oktober: 23 bis 29 Grad, warmes Meer an der Riviera und Temperaturen, bei denen sich Akropolis und Altstadt bequem erlaufen lassen. Der Frühling ab April bringt Blüte und mildes Wetter, oft rund um das griechische Osterfest mit seinen Bräuchen. Juli und August sind fürs reine Baden verlässlich, für die Stadt aber glühend heiß — verlege Besichtigungen dann auf den frühen Morgen. Selbst der milde Winter lohnt für einen Städtetrip ohne Menschenmassen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Attika & Athen

Wie viele Tage sollte man für Athen und Attika einplanen?
Für Athen selbst reichen zwei bis drei Tage, um Akropolis, Museen und die Altstadtviertel in Ruhe zu sehen. Mit vier bis fünf Tagen hängst du Tagesausflüge an — Kap Sounion, eine Saronische Insel und die Argolis mit Mykene und Nafplio — und mischst Stadt, Antike und Meer, ohne zu hetzen.
Muss man Tickets für die Akropolis vorab buchen?
Ja, seit 2023 gilt eine tägliche Besucherobergrenze, seit 2024 zusätzlich feste Einlass-Zeitfenster. Buche online vorab und wähle den ersten Slot am Morgen oder die letzten Stunden vor Schließung — dann entgehst du der Mittagshitze und den größten Menschenmengen. Ein Kombiticket deckt zusätzlich sechs weitere antike Stätten der Stadt ab.
Wie kommt man vom Flughafen Athen ins Zentrum?
Am einfachsten mit der blauen Metrolinie 3, die vom Flughafen direkt nach Syntagma und Monastiraki fährt, Fahrzeit rund 40 Minuten. Alternativ verkehren Express-Busse rund um die Uhr, etwa der X95 ins Zentrum und der X96 direkt zum Hafen Piräus. Taxis haben oft einen Pauschaltarif in die Stadt.
Wie erreicht man von Athen aus die Inseln?
Über den Hafen Piräus, den die grüne Metrolinie 1 in etwa 20 Minuten mit dem Zentrum verbindet. Von dort fahren Fähren zu Kykladen, Kreta, Dodekanes und den Saronischen Inseln. Für Andros, Tinos und Mykonos ist oft der kleinere Hafen Rafina näher. Buche Tickets in der Hochsaison und mit Auto unbedingt vorab.
Lohnt sich die Athener Riviera für einen Badetag?
Ja — die Küste südlich der Stadt bietet Blue-Flag-Sandbuchten von Glyfada bis Vouliagmeni, dazu den warmen Thermalsee von Vouliagmeni. Die Straßenbahn fährt aus dem Zentrum bis ans Wasser, sodass sich Sightseeing am Vormittag und ein Nachmittag am Strand problemlos verbinden lassen.
Wie kommt man zum Kap Sounion?
Am schönsten über die Küstenstraße durch die Athener Riviera, mit dem Mietwagen oder Roller in gut anderthalb Stunden. Ohne eigenes Fahrzeug fahren KTEL-Überlandbusse ab dem Areos-Park im Zentrum direkt zum Kap. Plane den Besuch großzügig, wenn du den berühmten Sonnenuntergang am Poseidontempel erleben willst.
Braucht man in Athen ein Auto?
In der Stadt nicht — Metro, Straßenbahn und Busse decken Zentrum, Häfen und Küste gut ab, und die Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander. Ein Mietwagen lohnt sich nur für Ausflüge nach draußen wie Kap Sounion, die Argolis oder Delphi. Im dichten Stadtverkehr mit knappen Parkplätzen ist er eher hinderlich.
Wann ist die beste Reisezeit für Athen?
Mai sowie September und Oktober sind ideal: 23 bis 29 Grad, warmes Meer und angenehme Temperaturen für die antiken Stätten. Der Frühling ab April bringt Blüte, oft rund um Ostern. Juli und August sind zum Baden verlässlich, für die glühend heiße Innenstadt aber anstrengend.
Ist Athen für Kinder geeignet?
Gut geeignet, wenn du Kultur und Bewegung mischst: der Wachwechsel der Evzonen, die Standseilbahn auf den Lykabettus, der Nationalgarten mit Spielplatz und das Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung am Meer. Dazu bringt die Straßenbahn die Familie in einer Stunde an die flachen Strände der Riviera.
Wo wohnt man in Athen am besten?
Zentral und trotzdem ruhig in Koukaki südlich der Akropolis, lebhaft in Plaka und Monastiraki, elegant in Kolonaki oder mit Nachtleben in Psiri und Gazi. Wer den Parthenon-Blick sucht, bucht ein Hotel mit Rooftop-Terrasse. Für einen reinen Badeurlaub bieten sich die Strandhotels der Riviera in Vouliagmeni und Glyfada an.
Was sollte man in Athen unbedingt essen?
Souvlaki und Gyros im Pitabrot vom Straßenstand, Meze zum Teilen in der Taverne, dazu Klassiker wie Moussaka und gegrillten Oktopus. Zum Frühstück Bougatsa mit Grießcreme, zum Nachtisch honigsüße Loukoumades. Getrunken wird Retsina, Ouzo oder im Sommer ein eisgekühlter Freddo Espresso.
Wie heiß wird es in Athen im Sommer?
Sehr heiß: Im Juli und August liegen die Höchstwerte regelmäßig über 35 Grad, in Hitzewellen an die 40. Auf dem schattenlosen Marmor der Akropolis ist es mittags kaum auszuhalten. Verlege Besichtigungen auf den frühen Morgen oder späten Nachmittag, trink viel Wasser und halte über die Mittagsstunden Pause.
Attika & AthenVom marmornen Felsen der Akropolis über die Fischtavernen von Piräus bis zum Poseidontempel am Kap Sounion — Attika ist Griechenland auf engstem Raum.

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