◆ STADT · ATTIKA & ATHEN
Südlich der Hauptstadt zieht sich die Athener Riviera entlang der Saronischen Küste – von den belebten Beachclubs Glyfadas über die mondänen Buchten Voulas bis zur schicken Halbinsel Vouliagmeni. Türkisblaues Wasser, palmengesäumte Promenaden und das ganzjährig warme Klima machen aus dem Küstenstreifen eine Inselatmosphäre vor den Toren der Millionenstadt.
Was heute als Athener Riviera firmiert, ist eine Kette von Küstenvororten, die sich südlich des Stadtzentrums entlang des Saronischen Golfs aufreiht. Glyfada gilt als das pulsierende Herz – ein kosmopolitischer Vorort mit Boutiquen, Cafés und einem lebhaften Nachtleben, dessen Strände A, B und C mit Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet sind. Weiter südlich folgen Voula mit seinen großen Beachclubs und schließlich Vouliagmeni, die eleganteste Adresse der Küste, deren Immobilien zu den teuersten Griechenlands zählen.
Der Aufschwung der Riviera als Naherholungsgebiet wurde maßgeblich durch die Küstenstraßenbahn beflügelt, die für die Olympischen Spiele 2004 angelegt wurde und das Zentrum schnell und günstig mit dem Meer verbindet. Rund um Vouliagmeni liegen die ikonischen Beachclubs Astir und Asteras, die seit den 1960er-Jahren ein internationales Publikum anziehen, sowie der Blue-Flag-prämierte Strand Akti Vouliagmeni mit weitläufiger Grünanlage und Sportplätzen.
Ein Naturwunder krönt die Halbinsel: Der See von Vouliagmeni, Teil des europäischen Natura-2000-Netzes, entstand aus einer eingestürzten Höhle und wird von unterirdischen Thermalquellen gespeist. Sein mineralreiches, ganzjährig mildes Wasser und die kleinen Garra-Rufa-Fische machen ihn zu einem der ungewöhnlichsten Badeplätze nahe Athen.
01 · Auf einen Blick
· Stadtviertel
· Sehenswürdigkeiten
02 · Was tun
Strandtag
Ein Tag entlang der Badebuchten: vom lebhaften Glyfada mit seinen Stadtstränden über die Beachclubs in Voula bis zum Blue-Flag-Strand Akti Vouliagmeni und den exklusiven Sandstränden der Halbinsel Laimos.
Naturwunder
Baden in einem geologischen Phänomen: Der brackige Thermalsee aus einer eingestürzten Höhle hält ganzjährig mildes Wasser und steht unter Natura-2000-Schutz. Ein ruhiger Kontrast zum Trubel der Beachclubs.
Küstenausflug
Die Küstenstraße führt nach Süden zum Tempel des Poseidon auf dem Kap Sounion – die marmornen Säulen aus der Antike thronen über dem Ägäischen Meer und sind besonders zum Sonnenuntergang spektakulär.
03 · Wann
Das mediterrane Klima beschert der Athener Riviera über weite Teile des Jahres mildes Wetter. Die Badesaison konzentriert sich auf den Sommer, doch Frühling und Herbst zeigen die Küste von ihrer angenehmsten Seite.
04 · Häufige Fragen
Die Athener Riviera ist ein Küstenstreifen südlich des Athener Zentrums entlang des Saronischen Golfs. Sie reicht über die Vororte Glyfada, Voula und Vouliagmeni bis hinunter zum Kap Sounion und liegt damit nur eine kurze Fahrt von der Innenstadt entfernt.
Am bequemsten erreicht man die Küste mit der Küstenstraßenbahn (Linie T5), die ab dem Syntagma-Platz nach Glyfada und Voula fährt. Sie wurde für die Olympischen Spiele 2004 angelegt. Für Vouliagmeni und weiter südlich gelegene Orte nutzt man Busse oder das Auto.
Im Mittelpunkt stehen die Strände und Beachclubs von Glyfada, Voula und Vouliagmeni. Hinzu kommen der Natura-2000-geschützte See von Vouliagmeni, die Yachthäfen mit Restaurants sowie der Ausflug zum antiken Poseidon-Tempel am Kap Sounion.
Der See von Vouliagmeni ist ein geologisches Phänomen, das aus einer eingestürzten Höhle entstand und von unterirdischen Thermalquellen gespeist wird. Sein mineralreiches Brackwasser bleibt ganzjährig mild, und der See steht unter Natura-2000-Schutz.
Für mildes Wetter und wenige Besucher eignen sich Frühling (Mai/Juni) und Herbst (September/Oktober). Wer baden und das Beachclub-Leben erleben möchte, reist im Hochsommer (Juli/August) an, sollte dann jedoch die heiße Mittagszeit meiden.
05 · In der Nähe
Sagen Sie uns, worauf Sie Lust haben — wir planen Ihre Tage in Athener Riviera.
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