📍 39.66°N · 20.85°E
Zoom 4 / 5Stadt · in Epirus

◆ STADT · EPIRUS

Ioannina.
wo Festungsmauern, Seenebel und Silberschmiedekunst zusammenfinden

Ioannina liegt am Ufer des Pamvotis-Sees, eingerahmt von den Mitsikeli-Bergen, und vereint osmanische Moscheen, eine fast 1.500 Jahre alte Festung und eine bewohnte Seeinsel zu einer der atmosphaerischsten Staedte Nordwestgriechenlands. Als Hauptstadt von Epirus ist sie zugleich quirlige Universitaetsstadt und das natuerliche Tor zu den Zagori-Doerfern und ihren Steinbruecken.

Eine Seestadt zwischen Byzanz und Ali Pascha die Schichten, die das Kastro bis heute traegt

Im Herzen von Ioannina liegt das Kastro, die aelteste durchgehend bewohnte byzantinische Festung Griechenlands. Hinter ihren Mauern verbergen sich enge Kopfsteinpflastergassen, stille Hoefe und zwei Zitadellen: Its Kale mit der Fethiye-Moschee und dem Grab von Ali Pascha sowie der Bereich um die Aslan-Pascha-Moschee von 1618, deren Bleidach und Minarett ueber den See blicken. Wer hier durch die Gassen geht, bewegt sich durch Hellenismus, Byzanz und osmanische Herrschaft zugleich.

Praegend bleibt die Figur des Ali Pascha, der die Stadt rund drei Jahrzehnte bis kurz vor der griechischen Unabhaengigkeit regierte und sie zu einem Zentrum von Handel und Handwerk machte. Auf der namenlosen Insel im Pamvotis-See fand er 1822 im Kloster Agios Panteleimon sein Ende; heute erinnert dort ein kleines Museum an ihn. Die Insel selbst ist bis heute bewohnt und nur per Boot erreichbar.

Ioannina ist auch eine Stadt des Silbers: Die jahrhundertealte Tradition der Silberschmiede praegt das Stadtbild bis in die Werkstaetten und das Silberschmiedemuseum in Its Kale. Dazu kommen lebendige Cafes, eine grosse Universitaet und eine Kueche, die fuer ihre Bougatsa beruehmt ist. Vom See aus oeffnet sich der Weg hinauf ins Zagori mit seinen Steinbruecken und Schluchten.

Ioannina

01 · Auf einen Blick

Gut zu wissen.

Region
Epirus, Nordwestgriechenland
Status
Hauptstadt von Epirus
Lage
Westufer des Pamvotis-Sees, ca. 470 m Hoehe
Anreise
Flughafen Ioannina (IOA) 5 km noerdlich, Direktfluege nach Athen; KTEL-Busse aus Athen und Thessaloniki
Zeitzone
Europe/Athens (MEZ +1)
Beste Reisezeit
Mai bis Juni und September bis Oktober
Sprache
Griechisch; Euro als Waehrung

03 · Wann

Ioannina durch das Jahr eine Bergseestadt mit echten Jahreszeiten

Anders als die griechischen Inseln liegt Ioannina auf rund 470 Metern Hoehe am See und kennt vier deutlich getrennte Jahreszeiten, vom heissen Sommer bis zu kalten, teils verschneiten Wintern.

FruehlingMaerz bis MaiMilde Temperaturen, gruene Berge und ein voller See nach den Winterregenfaellen. Angenehm fuer Festung und Uferspaziergaenge.Stadtrundgaenge, Bootsfahrten, Ausfluege ins Zagori
SommerJuni bis AugustHeiss und trocken mit Tageswerten oft um 28 bis 32 Grad. Hauptsaison, abends belebt die Uferpromenade.Seeausfluege, Cafes am Wasser, Tagestouren ins Umland
HerbstSeptember bis NovemberFrueher Herbst mild und ruhig, spaeter kuehler und feuchter. Klare Sicht auf die Berge und stimmungsvoller Seenebel.Festung, Museen, Wanderungen im Zagori
WinterDezember bis FebruarKalt und niederschlagsreich, gelegentlich Schnee in der Stadt und regelmaessig in den umliegenden Bergen.Cafe-Kultur, Museen, Schnee in den Bergdoerfern

04 · Häufige Fragen

Was Reisende am häufigsten fragen.

Wo liegt Ioannina und wie kommt man hin?

Ioannina liegt im Nordwesten Griechenlands am Pamvotis-See und ist die Hauptstadt der Region Epirus. Der Flughafen Ioannina (IOA) etwa 5 km noerdlich der Stadt bietet Direktfluege nach Athen. Per Bus verbinden KTEL-Linien Ioannina mit Athen (rund 5,5 Stunden) und Thessaloniki (rund 3,5 Stunden); der naechste internationale Flughafen mit Saisonverkehr ist Aktion (PVK), etwa 107 km entfernt.

Was sind die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten in Ioannina?

Im Mittelpunkt steht das Kastro, die aelteste durchgehend bewohnte byzantinische Festung Griechenlands, mit der Aslan-Pascha-Moschee und der inneren Zitadelle Its Kale samt Fethiye-Moschee, Ali-Pascha-Grab und Byzantinischem Museum. Dazu kommen die bewohnte Insel im See mit dem Ali-Pascha-Museum, das Silberschmiedemuseum, die Perama-Hoehle und das antike Theater von Dodona im Umland.

Warum ist die Insel im See von Ioannina so besonders?

Die kleine Insel im Pamvotis-See gilt als eine der wenigen bewohnten Inseln dieser Groesse ohne offiziellen Namen und wird einfach To Nisi, die Insel, genannt. Sie ist nur per Boot erreichbar und beherbergt mehrere Kloester aus dem 13. bis 16. Jahrhundert sowie das Kloster Agios Panteleimon, in dem Ali Pascha 1822 getoetet wurde und das heute ein Museum ist.

Wann ist die beste Reisezeit fuer Ioannina?

Am angenehmsten sind das spaete Fruehjahr (Mai bis Juni) und der fruehe Herbst (September bis Oktober) mit milden Temperaturen und weniger Andrang. Der Sommer ist heiss und trocken und beliebt fuer Seeausfluege, der Winter dagegen kalt und feucht mit gelegentlichem Schnee in der Stadt und regelmaessigem Schnee in den umliegenden Bergen.

Eignet sich Ioannina als Ausgangspunkt fuer das Zagori?

Ja. Ioannina ist das natuerliche Tor zu den Zagori-Doerfern mit ihrer Steinarchitektur, den alten Bogenbruecken und der Vikos-Schlucht. Viele Reisende nutzen die Stadt als Basis fuer Tagestouren ins Zagori sowie zur Perama-Hoehle und zum antiken Dodona.

05 · In der Nähe

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    travelperfect · Aktualisiert 7. Juni 2026