
◆ STADT · EPIRUS
Ioannina liegt am Ufer des Pamvotis-Sees, eingerahmt von den Mitsikeli-Bergen, und vereint osmanische Moscheen, eine fast 1.500 Jahre alte Festung und eine bewohnte Seeinsel zu einer der atmosphaerischsten Staedte Nordwestgriechenlands. Als Hauptstadt von Epirus ist sie zugleich quirlige Universitaetsstadt und das natuerliche Tor zu den Zagori-Doerfern und ihren Steinbruecken.

Im Herzen von Ioannina liegt das Kastro, die aelteste durchgehend bewohnte byzantinische Festung Griechenlands. Hinter ihren Mauern verbergen sich enge Kopfsteinpflastergassen, stille Hoefe und zwei Zitadellen: Its Kale mit der Fethiye-Moschee und dem Grab von Ali Pascha sowie der Bereich um die Aslan-Pascha-Moschee von 1618, deren Bleidach und Minarett ueber den See blicken. Wer hier durch die Gassen geht, bewegt sich durch Hellenismus, Byzanz und osmanische Herrschaft zugleich.
Praegend bleibt die Figur des Ali Pascha, der die Stadt rund drei Jahrzehnte bis kurz vor der griechischen Unabhaengigkeit regierte und sie zu einem Zentrum von Handel und Handwerk machte. Auf der namenlosen Insel im Pamvotis-See fand er 1822 im Kloster Agios Panteleimon sein Ende; heute erinnert dort ein kleines Museum an ihn. Die Insel selbst ist bis heute bewohnt und nur per Boot erreichbar.
Ioannina ist auch eine Stadt des Silbers: Die jahrhundertealte Tradition der Silberschmiede praegt das Stadtbild bis in die Werkstaetten und das Silberschmiedemuseum in Its Kale. Dazu kommen lebendige Cafes, eine grosse Universitaet und eine Kueche, die fuer ihre Bougatsa beruehmt ist. Vom See aus oeffnet sich der Weg hinauf ins Zagori mit seinen Steinbruecken und Schluchten.
01 · Auf einen Blick
Karte
· Stadtviertel





· Sehenswürdigkeiten

Museum in der Its-Kale-Zitadelle zu byzantinischer und nachbyzantinischer Kunst aus Epirus, mit eigener Silberschatzkammer.

Museum im westlichen Bastion der Burg, gewidmet der berühmten Silberschmiedetradition von Ioannina.

Osmanische Kuppelmoschee von 1618, heute Sitz des Stadt-Ethnographischen Museums von Ioannina.

Die älteste durchgehend bewohnte byzantinische Festung Griechenlands auf einer Felshalbinsel im Pamvotis-See.

Innere Zitadelle der Burg mit der Fethiye-Moschee und dem eisernen Grab von Ali Pascha hoch über dem Pamvotis-See.

Museum im Agios-Panteleimon-Kloster auf der Inselchen, wo Ali Pascha 1822 getötet wurde.
· Hotels

Fuenf-Sterne-Palasthotel in zentraler Lage mit Spa, Aussenpools und gehobener Gastronomie.

Fuenf-Sterne-Kongress- und Spa-Hotel am Stadteingang mit grossem Pool und mediterranem Restaurant.

Fuenf-Sterne-Hotel am Pamvotis-See mit Spa, Hallenbad, Kongresszentrum und Seeblick.

Traditionelles Boutique-Hotel auf dem Huegel Agia Triada mit Panoramablick ueber Stadt und See.

Restaurierte neoklassizistische Villa innerhalb der Festungsmauern, mit ruhigem Innenhof und nur sieben Zimmern.
· Restaurants

Traditionelle Taverne am Stadtrand, spezialisiert auf langsam gegartes Fleisch aus dem gusseisernen Gastra-Topf.

Familientaverne in Amfithea am Nordufer mit Blick auf See und Inselchen und herzhafter epirotischer Grillkueche.

Restaurant, Bar und Kulturort in einer ehemaligen Karawanserei von 1875 mitten im alten Basar.

Restaurant auf dem Huegel Agia Triada mit Panoramablick und zeitgenoessischer epirotischer Kueche.

Kreative griechische Kueche in einem schattigen Garten am Rand der Altstadt.

Traditionelle Seetavernen auf der autofreien Inselchen im Pamvotis-See mit Aal, Forelle und Froschschenkeln.
· Aktivitäten

Kurze Bootsüberfahrt vom Molos zur autofreien Inselchen Nisi mit ihren historischen Klöstern.

Geführter Rundgang durch eine der größten Tropfsteinhöhlen Griechenlands, nur wenige Kilometer von Ioannina.

Flanieren entlang des baumgesäumten Molos mit Blick auf See, Festung und das Mitsikeli-Gebirge.

Erkundung der ummauerten Altstadt mit Moscheen, Museen und Ausblicken über den Pamvotis-See.

Ausflug zu den Steindörfern des Zagori, alten Bogenbrücken und der tiefen Vikos-Schlucht.
02 · Was tun
Geschichte & Festung
Ein Rundgang durch die byzantinische Festung: Gassen des Kastro, die Aslan-Pascha-Moschee mit Seeblick, dann Its Kale mit Fethiye-Moschee, Ali-Pascha-Grab und dem Byzantinischen Museum.
See & Insel
Mit dem Boot hinaus auf den Pamvotis-See zur bewohnten Insel mit ihren Kloestern und dem Ali-Pascha-Museum, danach Spaziergang an der Uferpromenade mit Blick auf die Mitsikeli-Berge.
Umland & Natur
Von Ioannina aus zur Tropfsteinhoehle von Perama, zum antiken Theater von Dodona und weiter hinauf in die Steindoerfer des Zagori mit ihren Bruecken und Schluchten.
03 · Wann
Anders als die griechischen Inseln liegt Ioannina auf rund 470 Metern Hoehe am See und kennt vier deutlich getrennte Jahreszeiten, vom heissen Sommer bis zu kalten, teils verschneiten Wintern.
04 · Häufige Fragen
Ioannina liegt im Nordwesten Griechenlands am Pamvotis-See und ist die Hauptstadt der Region Epirus. Der Flughafen Ioannina (IOA) etwa 5 km noerdlich der Stadt bietet Direktfluege nach Athen. Per Bus verbinden KTEL-Linien Ioannina mit Athen (rund 5,5 Stunden) und Thessaloniki (rund 3,5 Stunden); der naechste internationale Flughafen mit Saisonverkehr ist Aktion (PVK), etwa 107 km entfernt.
Im Mittelpunkt steht das Kastro, die aelteste durchgehend bewohnte byzantinische Festung Griechenlands, mit der Aslan-Pascha-Moschee und der inneren Zitadelle Its Kale samt Fethiye-Moschee, Ali-Pascha-Grab und Byzantinischem Museum. Dazu kommen die bewohnte Insel im See mit dem Ali-Pascha-Museum, das Silberschmiedemuseum, die Perama-Hoehle und das antike Theater von Dodona im Umland.
Die kleine Insel im Pamvotis-See gilt als eine der wenigen bewohnten Inseln dieser Groesse ohne offiziellen Namen und wird einfach To Nisi, die Insel, genannt. Sie ist nur per Boot erreichbar und beherbergt mehrere Kloester aus dem 13. bis 16. Jahrhundert sowie das Kloster Agios Panteleimon, in dem Ali Pascha 1822 getoetet wurde und das heute ein Museum ist.
Am angenehmsten sind das spaete Fruehjahr (Mai bis Juni) und der fruehe Herbst (September bis Oktober) mit milden Temperaturen und weniger Andrang. Der Sommer ist heiss und trocken und beliebt fuer Seeausfluege, der Winter dagegen kalt und feucht mit gelegentlichem Schnee in der Stadt und regelmaessigem Schnee in den umliegenden Bergen.
Ja. Ioannina ist das natuerliche Tor zu den Zagori-Doerfern mit ihrer Steinarchitektur, den alten Bogenbruecken und der Vikos-Schlucht. Viele Reisende nutzen die Stadt als Basis fuer Tagestouren ins Zagori sowie zur Perama-Hoehle und zum antiken Dodona.
05 · In der Nähe
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