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Hochplateau Campo Imperatore
Endlose Bergweiden unter dem Gran Sasso, das „kleine Tibet“ Italiens – ideal zum Wandern und für weite Panoramen.
◆ STADTVIERTEL · SANTO STEFANO DI SESSANIO
Wo das weiße Steindorf endet, beginnt die Weite: Das Campo Imperatore, ein riesiges Hochplateau auf rund 1.800 Metern, breitet sich direkt vor den Toren von Santo Stefano aus und wird seiner kargen, baumlosen Schönheit wegen Italiens „kleines Tibet“ genannt. Unter den Gipfeln des Gran Sasso ziehen sich Bergweiden bis zum Horizont, im Frühsommer übersät von Blüten, im Winter tief verschneit. In Sichtweite thront die Rocca Calascio, eine der höchstgelegenen Festungen Italiens und Kulisse großer Filme. Dieses Viertel ist das wildeste Gesicht von Santo Stefano – ein Revier für Wanderer, Reiter und alle, die das Gefühl von Stille und endloser Landschaft suchen.

Das Campo Imperatore ist eine der eindrucksvollsten Landschaften des Apennin: ein weites, von Gletschern geformtes Hochplateau auf rund 1.500 bis 1.900 Metern, eingerahmt von den Gipfeln des Gran Sasso, darunter der Corno Grande, der höchste Berg der Apenninhalbinsel. Wegen seiner kargen, baumlosen Weite trägt es den Beinamen „kleines Tibet“. Über Jahrhunderte trieben die Hirten von Santo Stefano ihre Schafe auf diese Sommerweiden – die Transhumanz prägte das Land ebenso wie die Bergllinse, die hier am Rand des Plateaus gedeiht.
Heute ist das Campo Imperatore vor allem ein Paradies für Wanderer. Markierte Wege führen über die Hochweiden, hinauf zu Aussichtspunkten und in die stillen Täler darunter; im Winter wird ein Teil zum kleinen Skigebiet. In Sichtweite liegt die Rocca Calascio, eine mittelalterliche Höhenfestung, die als eine der höchstgelegenen Burgen Italiens gilt und für Filme wie „Ladyhawke“ und „Der Name der Rose“ als Kulisse diente – ein lohnendes Tagesziel von Santo Stefano aus.
Was das Plateau so besonders macht, ist die Stille. Bis auf den Wind und das Läuten der Herdenglocken hört man hier oft nichts; an klaren Tagen reicht der Blick über Bergkette um Bergkette. travelperfect empfiehlt, früh aufzubrechen, festes Schuhwerk und eine warme Schicht mitzunehmen und sich für eine Tour Zeit zu lassen – das Campo Imperatore belohnt nicht das Tempo, sondern das Verweilen.
01 · Highlights
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Endlose Bergweiden unter dem Gran Sasso, das „kleine Tibet“ Italiens – ideal zum Wandern und für weite Panoramen.
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Eine der höchstgelegenen Festungen Italiens in Sichtweite, bekannt aus Filmen wie „Ladyhawke“ und „Der Name der Rose“.
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Der Blick reicht bis zum Corno Grande, dem höchsten Gipfel der Apenninhalbinsel – an klaren Tagen über viele Bergketten.
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Markierte Routen führen über die Hochweiden, auf denen noch heute Schafe weiden – Stille, Wind und Herdenglocken inklusive.
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Wegen seiner kargen, baumlosen Weite auf großer Höhe: Das Hochplateau erstreckt sich über viele Kilometer unter den Gipfeln des Gran Sasso und erinnert mit seinen offenen Bergweiden an Hochlandlandschaften – daher der Beiname „kleines Tibet“ Italiens.
Ja, die berühmte Höhenfestung liegt in Sichtweite und ist ein klassisches Tagesziel. Man fährt in die Nähe und steigt das letzte Stück zu Fuß zur Burg auf, von der man einen grandiosen Rundblick über das Hochland hat. Sie zählt zu den höchstgelegenen Festungen Italiens und ist bekannt aus mehreren Filmen.
Sehr. Über das Plateau führen zahlreiche markierte Wege unterschiedlicher Länge, von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Gran-Sasso-Touren. Wichtig sind feste Schuhe, warme, winddichte Kleidung und genug Wasser, da das Wetter in dieser Höhe schnell umschlagen kann.
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