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Zoom 5 / 5Viertel · in Sanremo

◆ STADTVIERTEL · SANREMO

La Pigna.
das Schneckenhaus über der Stadt

La Pigna, der „Pinienzapfen“, ist die mittelalterliche Altstadt Sanremos – ein steiles, spiralförmiges Gassengeflecht, das sich den Hügel hinaufwindet. Überdachte Wege, Treppen und Torbögen verbinden schattige Plätzchen, von denen sich plötzlich der Blick aufs Meer öffnet. Ursprünglich als Schutz gegen Sarazenen angelegt, ist das Labyrinth heute ein stilles, langsam wiederbelebtes Gegenstück zur mondänen Uferzone.

La Pigna.
Am Hang oberhalb des Zentrums, hinter der Piazza Cassini
Lage
Mittelalterliches Gassenlabyrinth, steil und verwinkelt
Charakter
Spaziergänger, Fotofans, Liebhaber stiller Altstädte
Gut für
Später Nachmittag, wenn das Licht tief in die Gassen fällt
Beste Zeit

Hinauf durch das mittelalterliche Labyrinth

La Pigna entstand ab dem Hochmittelalter als befestigte Wohnstadt auf dem Hügel über der Küste. Die Bewohner bauten dicht und in die Höhe, verbanden die Häuser mit überdachten Gängen und legten die Gassen bewusst als Labyrinth an – ein Schutzkonzept gegen die Überfälle der Sarazenen, die die ligurische Küste über Jahrhunderte heimsuchten. Der Name „Pigna“, Pinienzapfen, beschreibt die spiralförmige Anlage, die sich in Windungen den Hang hinaufschraubt.

Wer von der Piazza Cassini durch das alte Stadttor eintritt, taucht in eine andere Zeit: Treppen führen unter Bögen hindurch, Wäscheleinen spannen sich über schmale Gassen, und an überraschenden Stellen öffnet sich der Blick über die Dächer aufs Meer. Ganz oben krönt die barocke Wallfahrtskirche Madonna della Costa den Hügel; ihr Vorplatz bietet das schönste Panorama über Sanremo und die Bucht.

Lange galt La Pigna als vergessen und verfallen, während sich das mondäne Leben unten an der Promenade abspielte. Seit einigen Jahren ziehen Künstler, kleine Werkstätten und einfache Trattorien zurück in die Gassen. Touristisch ist das Viertel deutlich weniger erschlossen als die Uferzone – genau das macht seinen Reiz aus: Hier erlebt man ein Sanremo, das ganz ohne Glamour auskommt.

La Pigna

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

04 · Aktivitäten

Hier erleben.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Zu Fuß ab Piazza Cassini / Zentrum; der Aufstieg geht über Treppen und steile Gassen
Beste Zeit
Später Nachmittag und frühe Abendstunden, wenn das Licht in die Gassen fällt
Gut für
Bummeln, Fotografieren, ein einfaches Essen abseits der Promenade
Schuhwerk
Feste, rutschsichere Schuhe – das Pflaster ist alt und der Weg steil
Insider-Tipp
Bis ganz hinauf zur Madonna della Costa gehen – der Panoramablick lohnt den Aufstieg

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Warum heißt das Viertel La Pigna?

„Pigna“ heißt Pinienzapfen und beschreibt die spiralförmige Anlage der Altstadt: Die Gassen winden sich in Windungen den Hügel hinauf, ähnlich den Schuppen eines Zapfens. Diese verschachtelte Bauweise diente im Mittelalter dem Schutz gegen Sarazenen-Überfälle.

Ist La Pigna gut zu Fuß zu erkunden?

Ja, aber es geht steil bergauf über Treppen und enges Pflaster. Feste Schuhe sind sinnvoll. Wer den Aufstieg bis zur Wallfahrtskirche Madonna della Costa schafft, wird mit dem schönsten Panorama über Sanremo belohnt.

Ist das Viertel touristisch?

Deutlich weniger als die Uferzone. La Pigna ist über Jahrzehnte verfallen und wird erst seit einigen Jahren von Künstlern und kleinen Lokalen wiederbelebt. Gerade diese Ruhe und Authentizität machen den Reiz des Viertels aus.

07 · In der Nähe

Weiter erkunden.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026