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Madonna della Costa
Die barocke Wallfahrtskirche krönt den Hügel über La Pigna; von ihrem Vorplatz reicht der Blick über die gesamte Bucht von Sanremo.
◆ STADTVIERTEL · SANREMO
La Pigna, der „Pinienzapfen“, ist die mittelalterliche Altstadt Sanremos – ein steiles, spiralförmiges Gassengeflecht, das sich den Hügel hinaufwindet. Überdachte Wege, Treppen und Torbögen verbinden schattige Plätzchen, von denen sich plötzlich der Blick aufs Meer öffnet. Ursprünglich als Schutz gegen Sarazenen angelegt, ist das Labyrinth heute ein stilles, langsam wiederbelebtes Gegenstück zur mondänen Uferzone.

La Pigna entstand ab dem Hochmittelalter als befestigte Wohnstadt auf dem Hügel über der Küste. Die Bewohner bauten dicht und in die Höhe, verbanden die Häuser mit überdachten Gängen und legten die Gassen bewusst als Labyrinth an – ein Schutzkonzept gegen die Überfälle der Sarazenen, die die ligurische Küste über Jahrhunderte heimsuchten. Der Name „Pigna“, Pinienzapfen, beschreibt die spiralförmige Anlage, die sich in Windungen den Hang hinaufschraubt.
Wer von der Piazza Cassini durch das alte Stadttor eintritt, taucht in eine andere Zeit: Treppen führen unter Bögen hindurch, Wäscheleinen spannen sich über schmale Gassen, und an überraschenden Stellen öffnet sich der Blick über die Dächer aufs Meer. Ganz oben krönt die barocke Wallfahrtskirche Madonna della Costa den Hügel; ihr Vorplatz bietet das schönste Panorama über Sanremo und die Bucht.
Lange galt La Pigna als vergessen und verfallen, während sich das mondäne Leben unten an der Promenade abspielte. Seit einigen Jahren ziehen Künstler, kleine Werkstätten und einfache Trattorien zurück in die Gassen. Touristisch ist das Viertel deutlich weniger erschlossen als die Uferzone – genau das macht seinen Reiz aus: Hier erlebt man ein Sanremo, das ganz ohne Glamour auskommt.
01 · Highlights
Highlight
Die barocke Wallfahrtskirche krönt den Hügel über La Pigna; von ihrem Vorplatz reicht der Blick über die gesamte Bucht von Sanremo.
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Der Übergang von der Neustadt ins mittelalterliche Labyrinth – hier beginnt der Aufstieg durch die überdachten Gassen.
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Die typisch ligurischen Gassen verlaufen oft unter den Häusern hindurch – kühl, schattig und voller versteckter Winkel.
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An mehreren Stellen öffnet sich zwischen den Häusern der Blick über die Dächer der Altstadt aufs Meer.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
„Pigna“ heißt Pinienzapfen und beschreibt die spiralförmige Anlage der Altstadt: Die Gassen winden sich in Windungen den Hügel hinauf, ähnlich den Schuppen eines Zapfens. Diese verschachtelte Bauweise diente im Mittelalter dem Schutz gegen Sarazenen-Überfälle.
Ja, aber es geht steil bergauf über Treppen und enges Pflaster. Feste Schuhe sind sinnvoll. Wer den Aufstieg bis zur Wallfahrtskirche Madonna della Costa schafft, wird mit dem schönsten Panorama über Sanremo belohnt.
Deutlich weniger als die Uferzone. La Pigna ist über Jahrzehnte verfallen und wird erst seit einigen Jahren von Künstlern und kleinen Lokalen wiederbelebt. Gerade diese Ruhe und Authentizität machen den Reiz des Viertels aus.
07 · In der Nähe
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