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Via Colombo
Die Hauptgasse des Dorfes über dem überwölbten Bach – Friggitorien, Weinbars und Lebensmittelhändler in dichter Folge.
◆ ORTSTEIL · RIOMAGGIORE
Das obere Riomaggiore ist eine einzige steile Bühne: Die Via Colombo folgt dem überwölbten Bachbett des Rivus Maior bergauf, gesäumt von Friggitorien, Weinbars und kleinen Läden, während links und rechts Treppengassen zu Castello und Pfarrkirche hinaufklettern. Hier spielt der Alltag des Dorfes – zwischen Vespa-Geknatter, Wäscheleinen und dem Duft von frittiertem Fisch.

Die Via Colombo ist eigentlich ein Flussbett: Unter dem Pflaster der Hauptgasse rauscht der Rivus Maior, der dem Dorf den Namen gab und im 20. Jahrhundert überwölbt wurde, um Platz zu schaffen. Seither ist die Gasse Marktplatz, Flaniermeile und Wohnzimmer zugleich – morgens rollen die Händler ihre Kisten mit Sardellen und Zitronen heraus, abends sitzen Gäste mit Weingläsern auf den Treppenstufen der Seitengassen.
Über der Gasse staffeln sich die berühmten Turmhäuser: drei bis fünf Geschosse hoch, in Ocker, Rosa und Terrakotta gestrichen, viele mit zwei Eingängen auf unterschiedlichen Ebenen – ein Erbe der Zeit, als man vor Sarazenenüberfällen schnell nach oben fliehen wollte. Wer den Treppengassen folgt, landet beim Castello mit seinen runden Türmen oder an der gotischen Pfarrkirche San Giovanni Battista von 1340, deren Vorplatz einer der ruhigsten Aussichtspunkte des Dorfes ist.
Kulinarisch ist das Centro Storico die Schlagader Riomaggiores: Friggitorien reichen frittierten Fisch in der Papiertüte über die Theke, Enotechen schenken Vermentino und Cinque-Terre-DOC aus, kleine Läden verkaufen Pesto, eingelegte Sardellen und Sciacchetrà. Der beste Rat: einmal mit der Tüte in der Hand bergab zur Marina schlendern – und sich treiben lassen.
01 · Highlights
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Die Hauptgasse des Dorfes über dem überwölbten Bach – Friggitorien, Weinbars und Lebensmittelhändler in dichter Folge.
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Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit zwei runden Türmen – heute der schönste Aussichtsbalkon über Dorf und Meer.
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Gotische Pfarrkirche von 1340 mit filigraner Rosette und stillem Vorplatz hoch über den Gassen.
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Links und rechts der Hauptgasse klettern schmale Stiegen zwischen den Turmhäusern bergauf – jede Biegung ein neues Bild.
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06 · Häufige Fragen
Sie ist nach Christoph Kolumbus benannt, dem berühmtesten Seefahrer Liguriens. Baulich ist sie das überwölbte Bett des Rivus Maior – des Bachs, der Riomaggiore den Namen gab und unter dem Pflaster weiterfließt.
Es sind einige steile Treppenzüge, aber gut machbar – etwa zehn Minuten ab der Via Colombo. Die Aussicht über die gestaffelten Dächer bis weit übers Meer entschädigt für jeden Höhenmeter.
Für die schnelle, ehrliche Variante stehen die Friggitorien an der Via Colombo – frittierter Fisch in der Papiertüte. Wer sitzen möchte, findet Weinbars und kleine Trattorien in den Seitengassen; die gehobeneren Fischrestaurants liegen unten an der Marina.
Ja – die Kirche, die Enotechen und die kurzen Wege machen es zum besten Schlechtwetterprogramm des Dorfes. Bei kräftigem Regen sind die Treppen allerdings rutschig, gutes Schuhwerk hilft.
07 · In der Nähe
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