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Belvedere Murgia
Der berühmteste Aussichtspunkt auf die Sassi, jenseits der Schlucht – das klassische Gesamtbild der Höhlenstadt im Gegenlicht.
◆ STADTVIERTEL · MATERA
Jenseits der Gravina-Schlucht, gegenüber den Sassi, beginnt eine ganz andere Welt: die karge, baumlose Murgia-Hochebene. In ihren Tuff sind über 150 Chiese Rupestri gegraben – byzantinische Felskirchen mit verblassten Fresken, oft nur über schmale Pfade erreichbar. Vom Belvedere dort drüben fällt der berühmteste Gesamtblick auf die Höhlenstadt, und über die alte Fußgängerbrücke kann man die Schlucht queren und Matera so erleben, wie es sich seit Jahrtausenden selbst gegenübersteht.

Die Murgia ist das archaische Gegenüber der Sassi: eine schroffe Karsthochebene, von der Gravina-Schlucht durchschnitten, in der schon vor den Höhlenwohnungen Menschen und Mönche in den Fels zogen. Über 150 Chiese Rupestri – in den Tuff gegrabene Kirchen und Einsiedeleien – verteilen sich über den Parco della Murgia Materana, viele mit byzantinischen Fresken aus dem frühen Mittelalter, manche nur zu Fuß erreichbar.
Berühmte Stationen sind die Cripta del Peccato Originale, oft „Sixtinische Kapelle der Felsmalerei“ genannt, mit ihren leuchtenden Fresken, und Madonna delle Tre Porte. Vom Belvedere auf der Murgia-Seite hat man den klassischen Postkartenblick: die gesamte Höhlenstadt im Gegenlicht, ein Bild, das Filmemacher seit Jahrzehnten suchen.
Wer Zeit hat, quert die Schlucht über die Fußgängerbrücke oder steigt zur Talsohle der Gravina hinab. Das ist die ursprünglichste Art, Matera zu begreifen – staubige Pfade, Greifvögel über dem Canyon, die Stille der Hochebene. travelperfect rät zu festen Schuhen, viel Wasser und einer geführten Wanderung, weil viele Felskirchen ohne Ortskenntnis kaum zu finden oder verschlossen sind.
01 · Highlights
Highlight
Der berühmteste Aussichtspunkt auf die Sassi, jenseits der Schlucht – das klassische Gesamtbild der Höhlenstadt im Gegenlicht.
Highlight
Als „Sixtinische Kapelle der Felsmalerei“ gerühmte Höhlenkirche mit leuchtenden frühmittelalterlichen Fresken – nur mit Voranmeldung zu besuchen.
Highlight
Die tiefe Felsschlucht zwischen Stadt und Murgia, querbar über die Fußgängerbrücke – Greifvögel, Stille und der Blick zurück auf die Sassi.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
04 · Einkehr
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Vom Belvedere auf der Murgia-Seite, jenseits der Gravina-Schlucht. Von dort sieht man die gesamte Höhlenstadt im Gegenlicht – der klassische Postkarten- und Filmblick auf Matera.
In den Fels gehauene Kirchen und Einsiedeleien, über 150 an der Zahl, verteilt über die Murgia-Hochebene. Viele tragen byzantinische Fresken aus dem frühen Mittelalter; bekannt ist die Cripta del Peccato Originale.
Es lohnt sich. Viele Felskirchen sind ohne Ortskenntnis kaum zu finden oder verschlossen, und auf der schattenlosen Hochebene ist Orientierung wichtig. Feste Schuhe, Sonnenschutz und Wasser sind Pflicht.
07 · In der Nähe
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