📍 40.66°N · 16.62°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Matera

◆ STADTVIERTEL · MATERA

Murgia & Gravina.
die wilde Seite der Schlucht

Jenseits der Gravina-Schlucht, gegenüber den Sassi, beginnt eine ganz andere Welt: die karge, baumlose Murgia-Hochebene. In ihren Tuff sind über 150 Chiese Rupestri gegraben – byzantinische Felskirchen mit verblassten Fresken, oft nur über schmale Pfade erreichbar. Vom Belvedere dort drüben fällt der berühmteste Gesamtblick auf die Höhlenstadt, und über die alte Fußgängerbrücke kann man die Schlucht queren und Matera so erleben, wie es sich seit Jahrtausenden selbst gegenübersteht.

Murgia & Gravina.
Naturpark jenseits der Gravina-Schlucht
Lage
Wild, naturnah, sakral
Charakter
Wandern, Felskirchen, Panoramablick, Fotografie
Gut für
Morgens oder zum Sonnenuntergang, gutes Schuhwerk nötig
Beste Zeit

Felskirchen über dem Abgrund

Die Murgia ist das archaische Gegenüber der Sassi: eine schroffe Karsthochebene, von der Gravina-Schlucht durchschnitten, in der schon vor den Höhlenwohnungen Menschen und Mönche in den Fels zogen. Über 150 Chiese Rupestri – in den Tuff gegrabene Kirchen und Einsiedeleien – verteilen sich über den Parco della Murgia Materana, viele mit byzantinischen Fresken aus dem frühen Mittelalter, manche nur zu Fuß erreichbar.

Berühmte Stationen sind die Cripta del Peccato Originale, oft „Sixtinische Kapelle der Felsmalerei“ genannt, mit ihren leuchtenden Fresken, und Madonna delle Tre Porte. Vom Belvedere auf der Murgia-Seite hat man den klassischen Postkartenblick: die gesamte Höhlenstadt im Gegenlicht, ein Bild, das Filmemacher seit Jahrzehnten suchen.

Wer Zeit hat, quert die Schlucht über die Fußgängerbrücke oder steigt zur Talsohle der Gravina hinab. Das ist die ursprünglichste Art, Matera zu begreifen – staubige Pfade, Greifvögel über dem Canyon, die Stille der Hochebene. travelperfect rät zu festen Schuhen, viel Wasser und einer geführten Wanderung, weil viele Felskirchen ohne Ortskenntnis kaum zu finden oder verschlossen sind.

Murgia & Gravina

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Park entdecken.

04 · Einkehr

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Über die Fußgängerbrücke aus den Sassi oder per Auto zum Besucherzentrum Jazzo Gattini
Beste Zeit
Früher Morgen oder Sonnenuntergang; Mittagshitze meiden
Gut für
Wandern, Felskirchen, den klassischen Sassi-Blick
Ausrüstung
Feste Schuhe, Sonnenschutz und viel Wasser – kaum Schatten
Insider-Tipp
Felskirchen mit geführter Wanderung – viele sind sonst verschlossen oder schwer zu finden

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wo hat man den besten Blick auf die Sassi?

Vom Belvedere auf der Murgia-Seite, jenseits der Gravina-Schlucht. Von dort sieht man die gesamte Höhlenstadt im Gegenlicht – der klassische Postkarten- und Filmblick auf Matera.

Was sind die Chiese Rupestri?

In den Fels gehauene Kirchen und Einsiedeleien, über 150 an der Zahl, verteilt über die Murgia-Hochebene. Viele tragen byzantinische Fresken aus dem frühen Mittelalter; bekannt ist die Cripta del Peccato Originale.

Sollte ich in der Murgia geführt wandern?

Es lohnt sich. Viele Felskirchen sind ohne Ortskenntnis kaum zu finden oder verschlossen, und auf der schattenlosen Hochebene ist Orientierung wichtig. Feste Schuhe, Sonnenschutz und Wasser sind Pflicht.

07 · In der Nähe

Weiter erkunden.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026