Highlight
Chiesa di San Francesco
Schlichte gotische Kirche am Stadtrand, die an Franziskus' Zeit in Gubbio und die Legende vom gezähmten Wolf erinnert.
◆ STADTVIERTEL · GUBBIO
Wo die steilen Treppen der Oberstadt ins Flachere übergehen, beginnt San Martino – das untere, alltägliche Gubbio. Um die gleichnamige Kirche und die alten Stadttore reihen sich Werkstätten, Keramikateliers und Trattorien, in denen die Einheimischen essen. Hier ist es ruhiger als oben an der Piazza Grande, die Mauern sind ebenso grau und alt, doch das Leben wirkt unverstellter: Handwerk statt Hochglanz, Mittagstische statt Menükarten in vier Sprachen. Wer das echte, arbeitende Gubbio sucht, wird in diesen Gassen fündig.

San Martino ist das Viertel, in dem Gubbio bodenständig wird. Während sich oben Paläste und Plätze zur Schau stellen, ging es hier seit jeher um Handwerk und Handel. Töpfer und Keramiker, für die Gubbio seit der Renaissance berühmt ist – man denke an den legendären Meister Mastro Giorgio und sein rubinrotes Lüster-Dekor –, hatten in den unteren Gassen ihre Brennöfen. Bis heute finden sich hier Ateliers, in denen nach alten Vorbildern gearbeitet wird.
Geistlicher Mittelpunkt ist die Chiesa di San Francesco am Rand der Altstadt, eine schlichte gotische Kirche, die an den Aufenthalt des heiligen Franziskus in Gubbio erinnert – jener Legende nach zähmte er hier den Wolf, der die Stadt in Angst hielt. Rundum markieren alte Stadttore und Reste der Mauer, wie weit sich das mittelalterliche Gubbio einst erstreckte.
Wer durch San Martino schlendert, erlebt eine ruhigere, ungeschminkte Seite der Stadt: Wäscheleinen zwischen Steinhäusern, der Duft von Mittagessen aus offenen Fenstern, eine Trattoria, in der die Karte nur auf Italienisch hängt. Es ist das Gegenstück zur monumentalen Oberstadt – und für viele der ehrlichere Teil Gubbios.
01 · Highlights
Highlight
Schlichte gotische Kirche am Stadtrand, die an Franziskus' Zeit in Gubbio und die Legende vom gezähmten Wolf erinnert.
Highlight
Die mittelalterlichen Tore und Mauerreste markieren die einstigen Grenzen Gubbios – stille Zeugen der Wehrhaftigkeit der Stadt.
Highlight
In den Gassen der Unterstadt arbeiten Töpfer in der Tradition des berühmten Mastro Giorgio mit seinem rubinroten Lüster.
Highlight
Familiengeführte Lokale mit Crescia, Trüffel und Umbrer Würsten – hier isst man, wo auch die Eugubiner essen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
San Martino ist die bodenständige Unterstadt Gubbios – ruhiger als die monumentale Oberstadt, geprägt von Handwerk, Keramikwerkstätten und Trattorien, in denen die Einheimischen essen. Wer das alltägliche, arbeitende Gubbio erleben will, ist hier richtig.
Der Überlieferung nach zähmte der heilige Franziskus in Gubbio einen Wolf, der die Stadt terrorisierte, und schloss Frieden zwischen ihm und den Bewohnern. An Franziskus' Zeit in der Stadt erinnert die Chiesa di San Francesco am Rand der Altstadt.
Ja. Gubbio war in der Renaissance ein Zentrum der Majolika; der Meister Mastro Giorgio erfand hier sein berühmtes rubinrotes Lüster-Dekor. Bis heute arbeiten in den Gassen der Unterstadt Keramiker in dieser Tradition.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für San Martino in Gubbio ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.