Die Hügel rund um Orvieto liegen auf Vulkan- und Tuffböden, die seit Jahrhunderten den berühmten Orvieto Classico hervorbringen – einen trockenen Weißwein, der schon in der Renaissance geschätzt wurde. Auf einer geführten Weinprobe besucht man eines der Weingüter im Umland, lernt die Rebsorten und die in den Fels gehauenen Keller kennen und verkostet mehrere Weine, oft begleitet von umbrischen Spezialitäten. Der Orvieto Classico stammt aus dem historischen Kernanbaugebiet rund um die Stadt und beruht traditionell auf Rebsorten wie Grechetto und Trebbiano (Procanico). Die porösen Tuffböden und die kühlen, in den Fels gegrabenen Keller prägen den Charakter des Weins seit Jahrhunderten; viele Güter lagern ihre Flaschen noch heute in solchen unterirdischen Gewölben. Bei der Verkostung erklärt das Weingut Anbau, Lese und Ausbau und lässt mehrere Weine probieren – meist verschiedene Weißweine, oft ergänzt um Rotweine der Umgebung. Dazu werden in der Regel umbrische Spezialitäten wie Pecorino, Salumi und Olivenöl gereicht, sodass sich Wein und regionale Küche verbinden. Die Verkostungen dauern meist ein bis zwei Stunden. Mit Auto oder organisiertem Transfer erreicht man die Güter in kurzer Zeit von der Stadt. Wer selbst fährt, sollte das Probieren entsprechend dosieren; viele Anbieter bieten daher Touren mit Fahrer an. Eine vorherige Anmeldung ist sinnvoll, da die Verkostungen auf dem Gut organisiert werden und die Plätze begrenzt sind.
Du besuchst ein Weingut in den Hügeln rund um Orvieto, das auf vulkanischen Tuffböden liegt. Vor Ort erfährst du, wie Anbau, Lese und Ausbau funktionieren, siehst die in den Fels gehauenen Keller und verkostest mehrere Weine – im Mittelpunkt der trockene Orvieto Classico, oft ergänzt um Rotweine der Region. Dazu werden meist umbrische Spezialitäten wie Pecorino, Salumi und Olivenöl gereicht, sodass sich Wein und Küche verbinden. Die Verkostung dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.
