Das Teatro Massimo Vittorio Emanuele ist das größte Opernhaus Italiens und eines der größten Europas. Nach über zwanzigjähriger Bauzeit wurde es 1897 eröffnet und sollte den Aufstieg Palermos zu einer modernen europäischen Metropole verkörpern. Architekt Giovan Battista Filippo Basile und sein Sohn Ernesto entwarfen einen monumentalen neoklassizistischen Bau, dessen breite Freitreppe, korinthische Säulenvorhalle und die beiden bronzenen Löwen am Eingang zu den meistfotografierten Motiven der Stadt zählen. Der Zuschauerraum fasst rund 1.300 Besucher und gliedert sich in das Parkett sowie mehrere übereinanderliegende Logenränge unter einer kunstvoll bemalten Decke, deren bewegliche Paneele zur Belüftung geöffnet werden können. Die Akustik gilt als außergewöhnlich und macht das Haus zu einer der ersten Adressen für Oper, Ballett und Konzerte in Italien. Internationale Bekanntheit erlangte das Teatro Massimo auch durch die Schlussszene des Films Der Pate III, die auf seiner Freitreppe gedreht wurde. Eine Besichtigung ist im Rahmen geführter Rundgänge möglich, die durch Foyer, Zuschauerraum und die königliche Loge führen und die Geschichte des Hauses sowie seine lange Schließung und aufwändige Restaurierung im 20. Jahrhundert beleuchten. Wer den Bau in seiner eigentlichen Bestimmung erleben möchte, besucht eine Abendvorstellung. Das Teatro Massimo ist damit weit mehr als ein Wahrzeichen für Fotos – es ist ein lebendiges Kulturhaus, das das musikalische Leben Palermos bis heute prägt.
Bereits von außen beeindruckt die monumentale Freitreppe mit Säulenvorhalle und den bronzenen Löwen. Geführte Rundgänge führen ins prächtige Foyer, in den weiten Zuschauerraum mit seinen Logenrängen und in die königliche Loge. Erläutert werden Architektur, Akustik und die bewegte Geschichte des Hauses. Bei einer Abendvorstellung erlebt man das Theater in seiner eigentlichen Bestimmung.
Der Bau begann 1875 als Symbol für das nach der italienischen Einigung erstarkende Palermo und wurde 1897 vollendet. Nach jahrzehntelangem Betrieb schloss das Haus 1974 für eine langwierige Restaurierung und wurde erst 1997, zum hundertjährigen Jubiläum, wiedereröffnet. Seither zählt es erneut zu den führenden Opernhäusern Europas.
