Das Teatro Romano ist ein antikes römisches Theater aus der Kaiserzeit, das auf den Resten eines griechischen Vorgängerbaus errichtet wurde. Damit reicht die Geschichte des Ortes bis in die griechische Antike zurück und macht das Theater zu einem der ältesten erhaltenen Zeugnisse Catanias – lange vor der barocken Stadt, die heute das Bild bestimmt. Die Verbindung aus griechischer Gründung und römischem Ausbau spiegelt die wechselvolle antike Geschichte Siziliens wider, das nacheinander unter griechischem und römischem Einfluss stand. Besonders reizvoll ist die Lage: Das Theater liegt eingebettet zwischen Wohnhäusern an der Via Vittorio Emanuele II, sodass die antiken Ränge unmittelbar an die moderne Stadt grenzen. Wer durch den Eingang tritt, taucht aus dem Alltag der Gasse direkt in die Antike ein – ein Kontrast, der den Besuch besonders eindrücklich macht. Zur Anlage gehört auch das benachbarte kleinere Odeon, das einst für Musikaufführungen und kleinere Veranstaltungen genutzt wurde und das Bild eines antiken Kulturzentrums vervollständigt. Typisch für Catania sind Teile der Ränge und der Bühne aus dunklem Lavagestein gebaut – jenem Material, das der Ätna in unmittelbarer Nähe liefert und das die gesamte Architektur der Stadt prägt. So erzählt schon das Baumaterial vom besonderen Verhältnis Catanias zum Vulkan. Ein Ticket ist erforderlich. Für alle, die hinter die barocke Oberfläche Catanias blicken und die antike Schicht der Stadt entdecken möchten, ist das Teatro Romano gemeinsam mit dem Odeon eine der lohnendsten Sehenswürdigkeiten.
Erwarten dich die Ränge und Reste der Bühne eines antiken römischen Theaters, das auf einem griechischen Vorgängerbau steht, sowie das benachbarte kleinere Odeon. Die Anlage liegt eingebettet zwischen Wohnhäusern, sodass du aus dem Alltag der Gasse direkt in die Antike eintauchst. Teile der Ränge bestehen aus dunklem Lavagestein. Für den Rundgang durch Theater und Odeon solltest du rund eine Stunde einplanen. Ein Ticket ist erforderlich.
Das Theater wurde in römischer Kaiserzeit auf den Resten eines griechischen Vorgängerbaus errichtet und zeugt damit von der griechisch-römischen Vergangenheit Siziliens. Über die Jahrhunderte wurde die Anlage von der wachsenden Stadt umbaut, sodass sie heute zwischen Wohnhäusern liegt. Das dunkle Lavagestein der Ränge verweist auf den nahen Ätna, der das Baumaterial lieferte.
