Die Galleria Umberto I ist eine der repräsentativsten überdachten Einkaufspassagen Italiens und entstand zwischen 1887 und 1890 im Zuge der Stadterneuerung nach einer Choleraepidemie. Sie liegt gegenüber dem Opernhaus Teatro San Carlo und unweit der Piazza del Plebiscito, mitten im repräsentativen Zentrum Neapels. Benannt ist sie nach König Umberto I., unter dessen Regentschaft sie errichtet wurde. Architektonisch besticht die Galerie durch ihren kreuzförmigen Grundriss, an dessen Schnittpunkt sich eine eindrucksvolle Kuppel aus Glas und Stahl wölbt. Das Tageslicht, das durch die filigrane Konstruktion fällt, taucht den Innenraum mit seinen Marmorböden, Mosaiken und reich verzierten Fassaden in helles Licht. Der Boden zeigt unter anderem Darstellungen der Tierkreiszeichen, ein beliebtes Fotomotiv. Die Galleria gilt als neapolitanisches Gegenstück zur berühmten Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand. Heute beherbergt die Passage Geschäfte, Cafés und Bars, und sie ist frei zugänglich, sodass ein Besuch jederzeit ohne Eintritt möglich ist. Für Reisende bietet sich die Galerie als Durchgang und Fotostopp auf einem Rundgang durch das Zentrum an, gut kombinierbar mit dem benachbarten Teatro San Carlo, der Piazza del Plebiscito und dem Castel Nuovo. Wer die monumentale Architektur des 19. Jahrhunderts und die elegante Seite Neapels sehen will, sollte hier den Blick nach oben zur Kuppel richten.
Erwartet wird ein lichtdurchfluteter, kreuzförmiger Innenraum unter einer monumentalen Kuppel aus Glas und Stahl. Die Wände sind mit reich verzierten Fassaden gestaltet, der Boden zeigt Marmormosaike mit den Tierkreiszeichen. In der Passage befinden sich Geschäfte, Cafés und Bars. Der Besuch ist kostenlos und jederzeit möglich, der Aufenthalt dauert meist nur kurz und lässt sich gut in einen Rundgang einfügen.
Die Galleria Umberto I entstand zwischen 1887 und 1890 im Rahmen des Risanamento, der großen Stadterneuerung Neapels nach einer Choleraepidemie. Sie wurde nach König Umberto I. benannt und sollte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Erneuerung der Stadt repräsentieren. Vorbild war die Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand.
