Das Castel Sant'Elmo ist eine mächtige, sternförmige Festung auf dem Vomero-Hügel hoch über Neapel. Die ungewöhnliche, an einen sechszackigen Stern erinnernde Grundrissform stammt aus dem 16. Jahrhundert, als die ältere mittelalterliche Anlage unter spanischer Herrschaft zu einer modernen Bastionsfestung ausgebaut wurde. Direkt neben dem Kastell liegt die Kartause San Martino, eines der bedeutendsten Klöster der Stadt, sodass sich beide Ziele gut verbinden lassen. Der eigentliche Grund für einen Aufstieg ist der Ausblick. Von der Aussichtsplattform auf der obersten Ebene überblickt man die gesamte Altstadt mit ihrem dichten Häusermeer, den Golf von Neapel und den Vesuv am Horizont, bei klarer Sicht bis zur Halbinsel von Sorrent und nach Capri. Es ist einer der umfassendsten Panoramablicke, die die Stadt zu bieten hat. Der Zugang zur Festung und zur Aussichtsterrasse ist kostenpflichtig. Erreichbar ist das Castel Sant'Elmo über die Standseilbahnen (Funicolari), die vom Zentrum auf den Vomero hinaufführen, oder über einen Aufstieg zu Fuß. Im Inneren beherbergt die Festung auch wechselnde Ausstellungen und ein Museum zur neapolitanischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Wer Neapel von oben verstehen will, also die Lage der Stadt zwischen Hügeln, Bucht und Vulkan, sollte den Weg auf den Vomero einplanen, idealerweise an einem klaren Tag.
Erwartet wird eine wuchtige, sternförmige Festung mit weitläufigen Höfen, Rampen und Bastionen. Höhepunkt ist die Aussichtsplattform auf der obersten Ebene mit Rundumblick über die Altstadt, den Golf von Neapel und den Vesuv. Im Inneren befinden sich ein Museum zur neapolitanischen Kunst des 20. Jahrhunderts sowie wechselnde Ausstellungen. Der Zugang ist kostenpflichtig, für die Festung und die Terrasse sollte man je nach Interesse ein bis zwei Stunden einplanen.
Die Ursprünge gehen auf eine mittelalterliche Anlage zurück. Im 16. Jahrhundert wurde die Festung unter spanischer Herrschaft zur heutigen sternförmigen Bastionsfestung ausgebaut. Über die Jahrhunderte diente sie als Militärfestung und Gefängnis, ehe sie zu einem Kultur- und Ausstellungsort wurde.
