Das Castello Caldora thront mit seinen drei mächtigen Türmen über dem Bergdorf Pacentro, wenige Kilometer von Sulmona entfernt. Die Burg geht in ihren Ursprüngen auf das 11. Jahrhundert zurück und wurde später von der mächtigen Adelsfamilie Caldora ausgebaut, nach der sie benannt ist. Die Caldora gehörten im Spätmittelalter zu den einflussreichsten Geschlechtern der Region, und die Burg diente als Wehranlage und Herrschaftssitz zugleich. Die drei erhaltenen Türme prägen die Silhouette von Pacentro und sind schon aus dem Tal weithin sichtbar. Sie machen die Anlage zu einer der markantesten Burgen der mittleren Abruzzen. Von den Mauern und dem Burggelände reicht der Blick weit über das Valle Peligna hinweg bis zu den Gipfeln der Maiella und zum Morrone, der die Landschaft nach Sulmona hin begrenzt. Diese Aussicht zählt zu den lohnendsten der Umgebung. Das Dorf Pacentro selbst gehört zur Vereinigung der schönsten Dörfer Italiens und besteht aus engen, gepflasterten Gassen, die sich den Hang hinaufwinden. Ein Besuch der Burg lässt sich gut mit einem Bummel durch den Ort und einer Einkehr in der Taverna de li Caldora verbinden. Wer von Sulmona aus die Bergwelt erkundet, findet in Pacentro und seiner Burg ein nahes, eindrucksvolles Ziel, das Geschichte und Landschaft verbindet. Für den Aufstieg zur Burg und durch das Dorf empfiehlt sich festes Schuhwerk, da die Wege steil und gepflastert sind. Öffnungszeiten und Zugang können wechseln und sollten vor dem Besuch geprüft werden.
Besucher erwartet eine mittelalterliche Wehranlage mit drei mächtigen, erhaltenen Türmen hoch über dem Bergdorf Pacentro. Von den Mauern und dem Burggelände reicht der Blick weit über das Valle Peligna bis zu den Gipfeln der Maiella und zum Morrone. Die Burg gehört zu den markantesten der mittleren Abruzzen. Der Aufstieg führt durch die engen, gepflasterten Gassen Pacentros, das zu den schönsten Dörfern Italiens zählt.
Die Ursprünge der Burg reichen ins 11. Jahrhundert zurück. Ihren Namen erhielt sie von der Adelsfamilie Caldora, die sie im Spätmittelalter ausbaute und die zu den mächtigsten Geschlechtern der Region gehörte. Die Anlage diente als Wehrbau und Herrschaftssitz und überdauerte über die Jahrhunderte mehrere Umbauten und die Folgen von Erdbeben.
