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Collégiale Saint-Martin
Die wuchtige Stiftskirche am Rand der Altstadt ist für ihre große Orgel bekannt, auf der im Sommer regelmäßig Konzerte stattfinden.
◆ STADTVIERTEL · SAINT-RÉMY-DE-PROVENCE
Die kreisrunde Altstadt im Ring der Boulevards ist das Herz von Saint-Rémy: ein Geflecht aus engen Gassen, Renaissancehöfen und honigfarbenen Fassaden, durchsetzt von Galerien, Antiquitätenläden und Bistros. Hier liegt das Geburtshaus von Nostradamus, hier zieht sich am Mittwoch der berühmte Markt entlang, und in den lauschigen Innenhöfen verbergen sich die schönsten Hotels und Tische der Stadt.
Wo heute die Boulevards die Altstadt umkreisen, standen einst die Stadtmauern. Innen blieb ein dichtes, fast kreisrundes Gassengewirr erhalten, in dem sich Renaissancehöfe und Adelshäuser verstecken – Saint-Rémy war im 15. und 16. Jahrhundert wohlhabend, und das sieht man den geschnitzten Portalen und Innenhöfen bis heute an. In einem dieser Häuser kam 1503 Michel de Nostredame zur Welt, der als Nostradamus berühmt wurde; eine schlichte Tafel markiert den Ort.
Das Viertel ist klein genug, um sich treiben zu lassen, und reich genug, um immer wieder anzuhalten. Die Collégiale Saint-Martin mit ihrer mächtigen Orgel dominiert den Eingang, das Musée des Alpilles erzählt von Land und Leuten, und im Hôtel Estrine zeigt das Van-Gogh-Interpretationszentrum den Bezug zum berühmtesten Gast der Stadt. Dazwischen reiht sich Galerie an Galerie, denn Saint-Rémy zieht seit Jahrzehnten Künstler und Sammler an.
Sein wahres Gesicht zeigt das Viertel am Mittwochmorgen. Dann legen sich die Marktstände wie ein bunter Gürtel um die Altstadt, und durch die Gassen weht der Duft von Lavendel, Kräutern und gegrilltem Hähnchen. Wer den Trubel meiden will, kommt am frühen Abend, wenn die Platanen lange Schatten werfen und sich die Terrassen für den Apéro füllen.
01 · Highlights
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Die wuchtige Stiftskirche am Rand der Altstadt ist für ihre große Orgel bekannt, auf der im Sommer regelmäßig Konzerte stattfinden.
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In einer schmalen Gasse erinnert eine Tafel an Michel de Nostredame, der 1503 hier geboren wurde – der berühmteste Sohn der Stadt.
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In einem Renaissancepalast untergebracht, erzählt das Heimatmuseum von Volkskunst, Trachten und dem Leben am Fuß der Alpilles.
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Einmal pro Woche legt sich der große Provence-Markt rund um die Altstadt – Oliven, Käse, Lavendel und Brocante unter den Platanen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der innere Kern ist weitgehend Fußgängerzone und sehr eng; geparkt wird an den Boulevards, die die Altstadt umringen. Am Markttag (Mittwoch) sind die Plätze früh belegt – am besten zeitig kommen oder etwas außerhalb parken und hineinlaufen.
Michel de Nostredame, bekannt als Nostradamus, kam 1503 in einem Haus in der Altstadt von Saint-Rémy zur Welt. Eine Gedenktafel markiert den Ort in einer der engen Gassen; das Haus selbst ist nicht öffentlich zu besichtigen.
Die Collégiale Saint-Martin mit ihrer großen Orgel, das Musée des Alpilles im Renaissancepalast, das Musée Estrine mit dem Van-Gogh-Interpretationszentrum sowie zahlreiche Galerien. Vieles lässt sich bei einem entspannten Rundgang verbinden.
Der große Markt ist mittwochs. An anderen Tagen gibt es kleinere Stände und vor allem die ständigen Läden – Olivenöl, Seife, Wein und Delikatessen –, die einen Bummel ebenfalls lohnen, nur eben ohne das große Markttreiben.
07 · In der Nähe
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