Highlight
Alcazaba
Maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert mit verschachtelten Höfen, Brunnen und Gärten und einem grandiosen Blick über Stadt und Hafen.
◆ STADTVIERTEL · MÁLAGA
Das Centro Histórico ist Málagas pulsierendes Herz: ein Labyrinth aus Marmorgassen, in dem die maurische Alcazaba, die mächtige Kathedrale und die elegante Calle Larios auf wenigen hundert Metern aufeinandertreffen. Hier mischen sich 2.000 Jahre Geschichte mit Tapas-Bars, Boutiquen und dem unbeschwerten Treiben der Andalusier.
Das Centro Histórico ist der Ort, an dem sich Málagas gesamte Vergangenheit verdichtet. Über der Altstadt thront die Alcazaba, eine der besterhaltenen maurischen Festungen Spaniens, errichtet im 11. Jahrhundert über den Ruinen eines römischen Theaters, das man heute am Fuß des Hügels frei begehen kann. Wenige Schritte weiter erhebt sich die Kathedrale, von den Málagueños liebevoll La Manquita (die Einarmige) genannt, weil ihr zweiter Turm nie vollendet wurde – ein Wahrzeichen aus Gotik, Renaissance und Barock auf den Fundamenten einer einstigen Moschee.
Das Rückgrat des Viertels ist die Calle Marqués de Larios, seit 2003 Fußgängerzone und eine der elegantesten Einkaufsstraßen Spaniens, gesäumt von Fassaden im neoklassizistischen und Modernisme-Stil. Sie mündet in die Plaza de la Constitución, den traditionellen Hauptplatz der Stadt. Wer in die Seitengassen abbiegt, stößt auf Kleinode wie das Pasaje Chinitas, das einst legendäre Flamenco-Lokal, oder die überdachte Markthalle Mercado Central de Atarazanas mit ihrem maurischen Hufeisentor und dem leuchtenden Buntglasfenster.
Trotz aller Monumente bleibt das Centro vor allem ein Ort des Alltags: In den engen Gassen reihen sich Bodegas, in denen süßer Málaga-Wein direkt aus dem Fass kommt, Tapas-Bars und Cafés mit Tischen unter Orangenbäumen. Abends füllen sich die Plätze, und das einstige Arbeiterviertel zeigt seine entspannte, gesellige Seite.
01 · Highlights
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Maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert mit verschachtelten Höfen, Brunnen und Gärten und einem grandiosen Blick über Stadt und Hafen.
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Mächtiger Renaissance-Barock-Bau mit dem berühmten unvollendeten zweiten Turm und einem begehbaren Dach mit Panoramablick.
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Málagas glamouröse Flaniermeile mit Marmorpflaster, eleganten Fassaden und der besten Bummelatmosphäre der Stadt.
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Historische Markthalle hinter einem maurischen Tor, ideal für frische Meeresfrüchte, Jamón und einen Mittags-Snack.
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Frei zugängliches Teatro Romano aus dem 1. Jahrhundert direkt am Fuß der Alcazaba, das die antiken Wurzeln der Stadt zeigt.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Für die Hauptmonumente Alcazaba, Kathedrale und das Römische Theater plus einen Bummel über die Calle Larios und Tapas sollte man mindestens einen vollen Tag einplanen. Wer die Museen wie die Casa Natal de Picasso einbeziehen will, kann leicht zwei Tage füllen.
Ja, beide liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Empfehlenswert ist, die Alcazaba am Vormittag zu besichtigen, wenn es noch kühl ist, und die Kathedrale samt Dachbesteigung am Nachmittag.
Das Viertel ist weitgehend Fußgängerzone und am besten zu Fuß zu erkunden. Vom Bahnhof María Zambrano bringt einen die Metrolinie bis zur Station Atarazanas am Rand der Altstadt.
Abseits der Calle Larios in den Seitengassen rund um den Mercado de Atarazanas und die Plaza de la Merced findet man traditionelle Bodegas und Tapas-Bars, in denen auch Einheimische essen.
07 · In der Nähe
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