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Pozzo della Cava
Etruskischer Brunnen und unterirdischer Höhlenkomplex mitten im Wohnviertel – ein greifbares Stück verborgenes Orvieto.
◆ STADTVIERTEL · ORVIETO
Im Westen des Felsens, dort wo die Stadt am ältesten ist, liegt das mittelalterliche Quartier rund um die Via della Cava und die romanische Kirche San Giovenale. Hier verlangsamt sich das Tempo: enge, abschüssige Gassen, Handwerkerläden, Wäscheleinen zwischen Tuffsteinmauern und kaum ein Tagesgast. Unter dem Pflaster verbirgt sich mit dem Pozzo della Cava ein etruskischer Brunnen – ein Stück der verborgenen Stadt, das man hier mitten im Wohnviertel betreten kann.

Das Quartiere Medievale ist der ursprünglichste Teil der Stadt. Während sich am Domplatz die Tagesgäste drängen, bleibt es hier still: Die Via della Cava, eine alte, abschüssige Achse, führt durch ein Gewirr enger Gassen, vorbei an Handwerkerläden, kleinen Werkstätten und Wohnhäusern, deren Fundamente direkt im Tuff sitzen. Wer die Atmosphäre des mittelalterlichen Orvieto sucht, fernab der großen Monumente, findet sie genau hier.
Mitten im Viertel öffnet sich der Pozzo della Cava, ein etruskischer Brunnen, der erst in den 1980er-Jahren wiederentdeckt und für Besucher zugänglich gemacht wurde. Er ist Teil eines weitläufigen unterirdischen Komplexes aus Höhlen, Keramiköfen und Lagerräumen – ein konzentriertes Stück jener verborgenen Stadt, die den ganzen Felsen durchzieht, hier aber direkt unter einem bewohnten Wohnviertel liegt.
Am westlichen Rand steht San Giovenale, eine schlichte romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit verblassten mittelalterlichen Fresken an den Wänden – ein Ort von großer Ruhe. Von der nahen Brüstung reicht der Blick weit über die umbrische Ebene. Wer dem Felsrand hier folgt, stößt bald auf den Anello della Rupe, den Rundweg, der einmal um die ganze Stadt führt.
01 · Highlights
Highlight
Etruskischer Brunnen und unterirdischer Höhlenkomplex mitten im Wohnviertel – ein greifbares Stück verborgenes Orvieto.
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Schlichte romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit alten Fresken am stillen Westrand des Felsens.
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Abschüssige mittelalterliche Hauptgasse des Viertels mit Handwerkerläden und Wohnhäusern auf Tuffsteinfundament.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, beide ergänzen sich. Der Pozzo di San Patrizio ist der monumentale Renaissance-Brunnen mit der berühmten Doppelhelix-Treppe; der Pozzo della Cava ist kleiner, älter (etruskisch) und liegt eingebettet in einen ganzen unterirdischen Höhlenkomplex mitten im Wohnviertel. Wer die verborgene Stadt verstehen will, sollte beide besuchen.
Für Reisende, die Ruhe und Authentizität suchen, ist es ideal – die Gassen sind abends still und der Domplatz nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Das Angebot ist kleiner und persönlicher als rund um den Dom, mit B&Bs und kleinen Häusern statt großer Hotels.
Ja. Vom Westrand bei San Giovenale gelangt man bequem auf den Anello della Rupe, den ringförmigen Wanderweg am Fuß der Felswand. Er umrundet die ganze Stadt und bietet ständig wechselnde Blicke über die umbrische Ebene – ein leichter Spaziergang ohne große Steigungen.
07 · In der Nähe
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