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Plaza de la Constitución
Der zentrale Arkadenplatz mit den nummerierten Balkonen erinnert an seine Zeit als Stierkampfarena und ist heute Treffpunkt und Festplatz der Altstadt.
◆ STADTVIERTEL · SAN SEBASTIÁN
Die Parte Vieja ist das schlagende Herz von San Sebastián: ein dichtes Geflecht aus kopfsteingepflasterten Gassen am Fuß des Monte Urgull, eingezwängt zwischen der Bucht La Concha und dem Fluss Urumea. Hier reihen sich auf engstem Raum mehr Pintxos-Bars aneinander als irgendwo sonst auf der Welt, dazwischen die barocke Basilika Santa María del Coro und die arkadengesäumte Plaza de la Constitución.
Die heutige Parte Vieja ist jünger, als man vermuten würde: 1813 brannte die Altstadt während der napoleonischen Kriege fast vollständig nieder und wurde anschließend in einem strengen, rechtwinkligen Raster wieder aufgebaut. Genau dieses enge Gassennetz – Calle 31 de Agosto, Fermín Calbetón, Calle Mayor – macht heute ihren besonderen Reiz aus: kurze Wege, hohe Häuser, und an jeder Ecke eine Theke voller Pintxos.
Im Mittelpunkt steht die Plaza de la Constitución, ein arkadengesäumter Platz, der einst als Stierkampfarena diente. Die durchnummerierten Balkone an den Fassaden waren früher Logenplätze für die Zuschauer – ein Detail, das man bis heute sieht. Religiöser und sozialer Mittelpunkt sind die barocke Basilika Santa María del Coro am Fuß des Berges und die Renaissance-Kirche San Vicente, die älteste erhaltene Kirche der Stadt.
Abends verwandelt sich das Viertel in einen einzigen, summenden Marktplatz des Geschmacks: Man wandert von Bar zu Bar, bestellt ein, zwei Pintxos und ein Glas Txakoli, den leicht spritzigen baskischen Weißwein, und zieht weiter. Wer dem Trubel entkommen will, steigt den Monte Urgull hinauf zur Christusfigur oder schlendert über den Paseo Nuevo, der die Altstadt entlang der felsigen Küste umrundet.
01 · Highlights
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Der zentrale Arkadenplatz mit den nummerierten Balkonen erinnert an seine Zeit als Stierkampfarena und ist heute Treffpunkt und Festplatz der Altstadt.
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Die berühmtesten Pintxos-Gassen der Stadt, in denen man sich von Theke zu Theke probiert – jede Bar mit ihrer eigenen Spezialität.
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Die fotogene Barockbasilika von 1774 am Fuß des Monte Urgull zeigt an ihrer Fassade den heiligen Sebastian.
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Der bewaldete Stadtberg über der Altstadt bietet den schönsten Überblick darüber, wie sich die Parte Vieja zwischen Hügel und Meer schmiegt.
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Der neoklassizistische Markt am Rand der Altstadt versorgt die Bars mit frischem Fisch und Gemüse und ist ein Stück Alltagskultur.
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06 · Häufige Fragen
Man geht von Bar zu Bar, bestellt jeweils nur ein oder zwei Pintxos und ein Getränk und zieht dann weiter. Viele Bars haben eine Spezialität, auf die sie sich konzentrieren – deshalb lohnt sich das Wandern. Üblich ist ein Glas Txakoli oder Wein dazu.
Die Altstadt gilt als sicher und ist abends sehr belebt. Wer es ruhig mag, sollte nicht direkt in den engsten Pintxos-Gassen übernachten, da es bis spät lebhaft zugeht.
Der zentrale Arkadenplatz diente früher als Stierkampfarena. Die nummerierten Balkone an den umliegenden Häusern waren damals vermietete Logenplätze für die Zuschauer.
Ja, das Viertel ist sehr kompakt und vollständig fußläufig. Vom Boulevard, der die Altstadt vom Zentrum trennt, ist alles in wenigen Minuten erreichbar.
07 · In der Nähe
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