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Basilica di Sant'Eufemia
Grados Hauptkirche aus dem 6. Jahrhundert mit fast vollständig erhaltenem frühchristlichem Mosaikboden, hölzernem Patriarchenstuhl und freistehendem Campanile.
◆ STADTVIERTEL · GRADO
Das Centro Storico ist Grados ältester Kern: ein dichtes Geflecht aus schmalen calli und campielli, geduckten Häusern und der Erinnerung an Venedig, das hier jahrhundertelang regierte. Über den Dächern steht die Basilica di Sant'Eufemia mit ihrem Mosaikboden aus dem 6. Jahrhundert, daneben das Baptisterium und die kleine Santa Maria delle Grazie. Tagsüber duftet es nach gegrilltem Fisch, abends füllen sich die Plätze – ein lebendiges, maritimes Viertel, in dem Grados ganze Geschichte auf wenigen hundert Metern liegt.

Als Aquileia im 5. Jahrhundert unterging, wurde Grado zu seinem geistlichen Erben – und das Centro Storico zu dessen Bühne. Mitte des 6. Jahrhunderts ließ der Patriarch die Basilica di Sant'Eufemia errichten, deren Mosaikboden mit seinen geometrischen Mustern und Stifterinschriften fast vollständig erhalten ist. Direkt daneben steht das achteckige Baptisterium, etwas abseits die ältere, kleinere Basilica di Santa Maria delle Grazie. Dieses Ensemble macht den Inselkern zu einem der bedeutendsten frühchristlichen Orte der oberen Adria.
Um die Kirchen herum wuchs über Jahrhunderte ein dichter venezianischer Stadtkörper: enge calli, in denen sich zwei Menschen kaum ausweichen, plötzliche kleine campielli, niedrige Fischerhäuser mit verputzten Fassaden in Ocker und Rosa. Die Serenissima hat hier nicht nur Steine, sondern auch die Sprache hinterlassen – das gradesische graisan ist ein eigener venezianischer Dialekt, den die Älteren bis heute sprechen.
Heute ist das Centro Storico Grados gesellschaftlicher Mittelpunkt. Vom Campo Patriarca Elia, dem Platz vor der Basilika, zieht sich die Calle Corbatto mit ihren Läden und Osterien zum Hafen. Dort liegen die Fischerboote, von dort starten die Ausflugsschiffe in die Lagune und nach Barbana. Wer abends durch die Gassen schlendert, riecht den boreto aus den Küchen und hört, wie an den Tischen Italienisch, gradesisch und manchmal noch Deutsch durcheinandergehen.
01 · Highlights
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Grados Hauptkirche aus dem 6. Jahrhundert mit fast vollständig erhaltenem frühchristlichem Mosaikboden, hölzernem Patriarchenstuhl und freistehendem Campanile.
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Das achteckige Taufhaus neben der Basilika und die ältere, schlichtere Basilica di Santa Maria delle Grazie vervollständigen das frühchristliche Ensemble.
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Der ruhige Platz vor der Basilika, Herzstück der Altstadt – Ausgangspunkt für jeden Bummel durch die venezianischen Gassen.
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Fischerboote, Ausflugsschiffe und die belebte Einkaufsgasse, an der sich Osterien und Läden aneinanderreihen.
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06 · Häufige Fragen
Die Basilica di Sant'Eufemia aus dem 6. Jahrhundert mit ihrem frühchristlichen Mosaikboden und dem freistehenden Glockenturm. Sie ist Grados Hauptkirche und das geistliche und bauliche Zentrum der Altstadt.
Ja, das Centro Storico ist klein und autofrei – am besten lässt es sich zu Fuß durch die calli und über die campielli erkunden. Vom Damm und den Parkplätzen am Rand der Insel ist man in wenigen Minuten mittendrin.
In den Trattorien und Osterien rund um den Hafen und die Calle Corbatto, die frischen Lagunenfisch und den gradesischen boreto alla graisana servieren. Reservierung lohnt sich an Sommerabenden.
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