📍 43.74°N · 4.80°E

◆ STADTVIERTEL · LES BAUX-DE-PROVENCE

Cité Médiévale.das Dorf am Burgfelsen

Vom Eingangstor steigt die Cité in engen Gassen aus honigfarbenem Stein zum Burgplateau hinauf – das eigentliche, bewohnte Herz von Les Baux. Renaissancepaläste wie das Hôtel de Manville und das Hôtel des Porcelets erinnern an die Blütezeit des 16. Jahrhunderts, dazwischen drängen sich Galerien, Olivenölläden und kleine Plätze. Über allem thront die romanische Kirche Saint-Vincent und, ganz oben, die mächtige Ruine des Château des Baux. Wer früh kommt, bevor die Tagesbusse eintreffen, hat dieses Steingeflecht mit seinen Aussichten über die Alpilles fast für sich.

Cité Médiévale.
Lage
Auf dem Felsrücken, vom Dorftor bis zur Burg hinauf
Charakter
Enge Renaissancegassen, honigfarbener Stein, Galerien
Gut für
Burg, Geschichte, Bummeln, Aussichten
Beste Zeit
Früher Morgen oder später Nachmittag, ohne die Busgruppen

Stein über Stein gemeißelt

Die Cité erzählt zwei Epochen in einem einzigen Gassengeflecht. Vom befestigten Dorftor führt der Weg bergauf, vorbei an den Renaissancepalästen, die das Geschlecht Manville im 16. Jahrhundert errichten ließ – als Les Baux unter protestantischer Herrschaft eine zweite Blüte erlebte. Das Hôtel de Manville mit seinem Innenhof beherbergt heute das Rathaus, das benachbarte Hôtel des Porcelets eine Kunstsammlung. Die romanische Kirche Saint-Vincent, halb in den Fels gebaut, ist seit Jahrhunderten der spirituelle Mittelpunkt; an Weihnachten findet hier die traditionelle provenzalische Hirtenmesse mit dem Schäferspiel statt.

Ganz oben öffnet sich das Burgareal: Vom zerklüfteten Plateau des Château des Baux fällt der Blick weit über die Ebene, während in den Fels gehauene Räume, Türme und nachgebaute Belagerungsmaschinen vom militärischen Gewicht der Festung künden. Dazwischen, in den engen Gassen, reihen sich Galerien, Santon-Werkstätten und Läden mit dem grünen Olivenöl der Vallée des Baux. travelperfect rät, die Cité gegen den Strom zu erkunden – erst hinauf zur Burg in der kühleren Morgenstunde, dann gemächlich hinab durch die Gassen, wenn die Sonne den honigfarbenen Stein zum Leuchten bringt.

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

04 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Zu Fuß ab dem Parkplatz unterhalb des Dorfes; die Cité ist autofrei, der Weg führt bergauf
Beste Zeit
Frühmorgens oder am späten Nachmittag, wenn die Tagesbusse weg sind
Gut für
Burg, Geschichte, Galerien, Aussichten und Olivenölläden
Festes Schuhwerk
Kopfsteinpflaster und Steigungen – bequeme Schuhe lohnen sich
Insider-Tipp
Tickets für die Burg vorab online lösen und gleich mit den nahen Carrières des Lumières verbinden

05 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Ist die Burg von Les Baux einen Besuch wert?

Ja. Das Château des Baux gehört zu den eindrucksvollsten Burgruinen Frankreichs: ein weites Felsplateau mit Türmen, in den Stein gehauenen Räumen und nachgebauten Belagerungsmaschinen, dazu ein Panorama über die Alpilles bis zur Ebene. Im Sommer werden mittelalterliche Maschinen vorgeführt.

Was ist das Hôtel de Manville?

Das Hôtel de Manville ist ein Renaissancepalast aus dem 16. Jahrhundert mit elegantem Innenhof, errichtet in der protestantischen Blütezeit des Dorfes. Heute beherbergt es das Rathaus von Les Baux und ist eines der schönsten Bürgerhäuser der Cité.

Kann man die Cité bei Andrang noch genießen?

Das Dorf ist sehr klein und mittags im Sommer voll. Wer früh morgens kurz nach Öffnung der Burg kommt oder am späten Nachmittag bleibt, erlebt die Gassen deutlich ruhiger und das Licht auf dem Stein am schönsten.

06 · In der Nähe

Weiter erkunden.

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Zuletzt aktualisiert am 18. Juni 2026