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Château des Baux
Die mächtige Burgruine auf dem Plateau mit in den Fels gehauenen Räumen, Türmen und nachgebauten Belagerungsmaschinen.
◆ STADTVIERTEL · LES BAUX-DE-PROVENCE
Vom Eingangstor steigt die Cité in engen Gassen aus honigfarbenem Stein zum Burgplateau hinauf – das eigentliche, bewohnte Herz von Les Baux. Renaissancepaläste wie das Hôtel de Manville und das Hôtel des Porcelets erinnern an die Blütezeit des 16. Jahrhunderts, dazwischen drängen sich Galerien, Olivenölläden und kleine Plätze. Über allem thront die romanische Kirche Saint-Vincent und, ganz oben, die mächtige Ruine des Château des Baux. Wer früh kommt, bevor die Tagesbusse eintreffen, hat dieses Steingeflecht mit seinen Aussichten über die Alpilles fast für sich.
Die Cité erzählt zwei Epochen in einem einzigen Gassengeflecht. Vom befestigten Dorftor führt der Weg bergauf, vorbei an den Renaissancepalästen, die das Geschlecht Manville im 16. Jahrhundert errichten ließ – als Les Baux unter protestantischer Herrschaft eine zweite Blüte erlebte. Das Hôtel de Manville mit seinem Innenhof beherbergt heute das Rathaus, das benachbarte Hôtel des Porcelets eine Kunstsammlung. Die romanische Kirche Saint-Vincent, halb in den Fels gebaut, ist seit Jahrhunderten der spirituelle Mittelpunkt; an Weihnachten findet hier die traditionelle provenzalische Hirtenmesse mit dem Schäferspiel statt.
Ganz oben öffnet sich das Burgareal: Vom zerklüfteten Plateau des Château des Baux fällt der Blick weit über die Ebene, während in den Fels gehauene Räume, Türme und nachgebaute Belagerungsmaschinen vom militärischen Gewicht der Festung künden. Dazwischen, in den engen Gassen, reihen sich Galerien, Santon-Werkstätten und Läden mit dem grünen Olivenöl der Vallée des Baux. travelperfect rät, die Cité gegen den Strom zu erkunden – erst hinauf zur Burg in der kühleren Morgenstunde, dann gemächlich hinab durch die Gassen, wenn die Sonne den honigfarbenen Stein zum Leuchten bringt.
01 · Highlights
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Die mächtige Burgruine auf dem Plateau mit in den Fels gehauenen Räumen, Türmen und nachgebauten Belagerungsmaschinen.
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Renaissancepalast des 16. Jahrhunderts mit Innenhof, heute Sitz des Rathauses – ein Schmuckstück protestantischer Baukunst.
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Romanische Dorfkirche, teils in den Fels gebaut, Schauplatz der traditionellen provenzalischen Weihnachts-Hirtenmesse.
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Aussichtsplatz neben der Kirche mit weitem Blick über das Val d'Enfer und die Alpilles.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja. Das Château des Baux gehört zu den eindrucksvollsten Burgruinen Frankreichs: ein weites Felsplateau mit Türmen, in den Stein gehauenen Räumen und nachgebauten Belagerungsmaschinen, dazu ein Panorama über die Alpilles bis zur Ebene. Im Sommer werden mittelalterliche Maschinen vorgeführt.
Das Hôtel de Manville ist ein Renaissancepalast aus dem 16. Jahrhundert mit elegantem Innenhof, errichtet in der protestantischen Blütezeit des Dorfes. Heute beherbergt es das Rathaus von Les Baux und ist eines der schönsten Bürgerhäuser der Cité.
Das Dorf ist sehr klein und mittags im Sommer voll. Wer früh morgens kurz nach Öffnung der Burg kommt oder am späten Nachmittag bleibt, erlebt die Gassen deutlich ruhiger und das Licht auf dem Stein am schönsten.
07 · In der Nähe
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