Highlight
Carrières des Lumières
Immersive Lichtshow in den kathedralenhohen Hallen der alten Steinbrüche – monumentale Projektionen großer Maler mit Musik.
◆ STADTVIERTEL · LES BAUX-DE-PROVENCE
Nördlich des Dorfes öffnet sich eine fast unwirkliche Landschaft: das Val d'Enfer, das „Höllental“, eine Schlucht aus erodierten Kalkfelsen, Grotten und alten Steinbrüchen, deren bizarre Formen schon Dichter und Filmemacher wie Jean Cocteau in den Bann zogen. Wo einst Kalk und Bauxit gebrochen wurden, ziehen heute in den kathedralengroßen Hallen der Carrières des Lumières monumentale Projektionen über Wände, Boden und Decke – eine immersive Bild- und Klangshow, die jedes Jahr einem anderen Maler gilt. Das kühle Halbdunkel der Brüche ist auch im glühenden Sommer ein Erlebnis und der perfekte Kontrast zum sonnenheißen Fels des Dorfes darüber.
Das Val d'Enfer verdankt seine bizarre Gestalt dem Stein. Über Jahrhunderte schlugen Steinmetze Kalk aus den Felswänden; hier, in der Vallée des Baux, beschrieb der Geologe Pierre Berthier 1821 erstmals das rötliche Erz, das nach dem Ort den Namen Bauxit erhielt – die Grundlage des Aluminiums. Als die Brüche im 20. Jahrhundert stillgelegt wurden, blieben gewaltige, hallenartige Räume zurück, deren glatte, senkrechte Wände wie geschaffen schienen für ein neues Schauspiel.
1960 drehte Jean Cocteau hier Szenen seines Films „Le Testament d'Orphée“ und nannte die Brüche poetisch eine Kathedrale. Seit 2012 sind sie als Carrières des Lumières weltberühmt: Dutzende Projektoren tauchen die kahlen Wände in wandernde Bilder großer Maler, Musik füllt den Raum, und Besucher gehen mitten durch die Projektionen hindurch. Draußen lädt das Tal selbst zu einem kurzen Spaziergang ein – vorbei an wettergeformten Felsnadeln und Grotten, die der Erosion und dem Steinbruch ihre fast surreale Form verdanken. travelperfect rät, die Lichtshow mit dem Burgbesuch oben im Dorf zu einem Tag zu bündeln; beide liegen nur wenige Gehminuten auseinander.
01 · Highlights
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Immersive Lichtshow in den kathedralenhohen Hallen der alten Steinbrüche – monumentale Projektionen großer Maler mit Musik.
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Bizarre, erodierte Kalkfelsen und Grotten, die schon Cocteau und der Sage nach Dante inspiriert haben sollen.
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Hier wurde das rötliche Erz beschrieben, das nach dem Ort Bauxit heißt – der Ursprung des Aluminiums.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Erleben
Noch keine Aktivitäten hinterlegt.
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es sind ehemalige Kalk- und Bauxit-Steinbrüche, die heute als immersives Lichtspielhaus dienen. Auf die kathedralenhohen Felswände werden monumentale Bilder großer Maler projiziert, begleitet von Musik; Besucher bewegen sich mitten durch die Projektionen. Das Thema wechselt jährlich.
Das „Höllental“ verdankt seinen Namen der wilden, zerklüfteten Felslandschaft aus Erosion und Steinbruch, die manchen an Höllenbilder erinnerte. Die bizarren Formationen sollen Künstler wie Jean Cocteau inspiriert haben, der hier auch filmte.
Gerade dann: Die unterirdischen Hallen der Carrières sind angenehm kühl und bieten an heißen Tagen eine willkommene Pause vom sonnenglühenden Burgfelsen. Am besten verbindet man die Lichtshow mit dem Besuch des Dorfes oben.
07 · In der Nähe
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