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Place Carnot
Der zentrale Platz der Bastide mit Neptunbrunnen, Platanen und Cafés – Bühne des Markts und Treffpunkt der Stadt.
◆ STADTVIERTEL · CARCASSONNE
Während oben die Cité Geschichte spielt, schlägt unten der Alltagspuls von Carcassonne. Die Bastide Saint-Louis wurde 1260 von König Ludwig IX. als planmäßige Gründungsstadt angelegt: ein Schachbrett von Gassen um den zentralen Place Carnot mit seinem Neptunbrunnen, gesäumt von Tuchhändlerhäusern, deren Reichtum aus Wolle und Wein floss. Heute ist das Viertel das Wohnzimmer der Stadt – mit Markthalle, Cafés unter Platanen, der Kathedrale Saint-Michel und Bistros, in denen der Cassoulet im Tontopf schmort.
Als der Albigenserkreuzzug die Bewohner aus der Cité vertrieb, erlaubte König Ludwig IX. 1260 den Bau einer neuen Stadt am gegenüberliegenden Ufer. Die Bastide entstand nach dem klassischen Muster südfranzösischer Gründungsstädte: ein regelmäßiges Raster von Straßen um einen quadratischen Hauptplatz, den heutigen Place Carnot. In seiner Mitte plätschert der Neptunbrunnen aus weißem Marmor, ringsum reihen sich Cafés, deren Stühle bei gutem Wetter bis in die Gassen wandern.
Wohlstand brachte über Jahrhunderte die Textilindustrie: Carcassonne war ein Zentrum der Tuchproduktion, und die stattlichen Bürgerhäuser mit ihren Innenhöfen erzählen davon. Geistlicher Mittelpunkt ist die Kathedrale Saint-Michel, eine südgotische Kirche, die nach der Französischen Revolution zur Bischofskirche aufstieg. Wer durch die Rue de Verdun oder die Rue Courtejaire schlendert, findet zwischen Boutiquen und Buchläden immer wieder den Blick hinauf zur fernen Silhouette der Cité.
Das Herz der Bastide aber ist die eiserne Markthalle, Les Halles, ein Bau des 18. und 19. Jahrhunderts, in dem die Marktstände dienstags, donnerstags und samstags duften. Hier kauft man die Zutaten für den Cassoulet – weiße Bohnen, Saucisse de Toulouse, Confit –, dazu Käse, Oliven und die Weine der Umgebung. travelperfect empfiehlt, einen Marktvormittag fest einzuplanen: Er zeigt Carcassonne von seiner ehrlichsten Seite.
01 · Highlights
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Der zentrale Platz der Bastide mit Neptunbrunnen, Platanen und Cafés – Bühne des Markts und Treffpunkt der Stadt.
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Die eiserne Markthalle, in der dienstags, donnerstags und samstags die Stände mit Bohnen, Wurst, Käse und Wein duften.
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Südgotische Bischofskirche der Unterstadt mit hohem Kirchenschiff und farbigen Fenstern.
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Das regelmäßige Straßenraster der Gründungsstadt mit Boutiquen, Buchläden und Blicken hinauf zur fernen Cité.
02 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Eine Bastide ist eine im Mittelalter planmäßig gegründete Stadt mit regelmäßigem Straßenraster. König Ludwig IX. ließ die Bastide Saint-Louis 1260 nach diesem Muster anlegen, nachdem die Cité-Bewohner während des Albigenserkreuzzugs vertrieben worden waren.
Die Märkte rund um die Markthalle Les Halles und den Place Carnot finden dienstags, donnerstags und samstags am Vormittag statt. Der Samstagsmarkt ist der größte – ideal, um die Zutaten für einen echten Cassoulet zu sehen.
Für viele ja: Die Bastide bietet mehr Auswahl, fairere Preise, Restaurants für jeden Geldbeutel und kurze Wege zum Bahnhof. Die beleuchtete Cité ist über den Pont Vieux in rund 25 Minuten zu Fuß erreichbar.
Den Cassoulet, das deftige Bohnengericht des Languedoc, dazu einen kräftigen Rotwein aus Minervois oder Corbières. In den Bistros der Schachbrettgassen findet man ihn ehrlicher und günstiger als in der touristischen Cité.
07 · In der Nähe
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