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Canal du Midi
Riquets platanengesäumtes Welterbe-Wasser mitten in der Stadt, am Bahnhof entlang Richtung Mittelmeer.
◆ STADTVIERTEL · CARCASSONNE
Direkt hinter dem Bahnhof beginnt die langsame Welt des Canal du Midi: platanengesäumtes Wasser, an dem Hausboote dümpeln, Schleusen ihre Tore öffnen und der Treidelpfad zum Radeln einlädt. Pierre-Paul Riquet ließ den Kanal im 17. Jahrhundert quer durch den Süden graben, um Atlantik und Mittelmeer zu verbinden – heute ist er UNESCO-Welterbe und führt mitten durch Carcassonne. Das Quartier rund um die Gare ist Ankunftsort und Einstieg zugleich: Wer mit dem Zug kommt, steht nach wenigen Schritten am Wasser.
Der Canal du Midi ist eines der großen Ingenieurwerke Europas: 240 Kilometer Wasserstraße, die Pierre-Paul Riquet ab 1666 zwischen Toulouse und dem Mittelmeer anlegen ließ, um Atlantik und Mittelmeer ohne den Umweg um Spanien herum zu verbinden. Mit Schleusen, Aquädukten und einem Tunnel war er ein Jahrhundertwerk; heute ist er UNESCO-Welterbe und eine der schönsten Wasserwanderwege des Kontinents. In Carcassonne läuft er, von Platanen beschattet, direkt am Bahnhof vorbei.
Hier, am Hafenbecken vor der Gare, beginnt für viele die Reise auf dem Wasser: Hausboote werden vertäut und übernommen, kleine Ausflugsboote legen zu Fahrten durch die Schleusen ab. Der Treidelpfad, einst von Zugtieren genutzt, die die Lastkähne zogen, ist heute ein flacher Rad- und Wanderweg, der Richtung Trèbes und weiter ans Mittelmeer führt – ein müheloser Weg, den Süden im Schritttempo zu erleben.
Das Quartier um den Bahnhof ist so der praktische Pol Carcassonnes: Ankunftsort, Verkehrsknoten und zugleich Schwelle zur langsamen Welt des Kanals. travelperfect empfiehlt, dem Wasser wenigstens einen Spaziergang oder eine kurze Bootsfahrt zu gönnen – es erzählt eine andere Geschichte als die der Mauern, eine von Handel, Erfindergeist und mediterraner Gelassenheit.
01 · Highlights
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Riquets platanengesäumtes Welterbe-Wasser mitten in der Stadt, am Bahnhof entlang Richtung Mittelmeer.
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Am Becken vor der Gare werden Hausboote übernommen und Ausflugsboote legen zu Fahrten durch die Schleusen ab.
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Flacher Rad- und Wanderweg am Kanal, der Richtung Trèbes und ans Mittelmeer führt.
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Schattiges Spazierband entlang des Wassers, das Ankunftsquartier und Bastide verbindet.
02 · Aktivitäten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, am Hafenbecken vor dem Bahnhof legen kleine Ausflugsboote zu Fahrten auf dem Canal du Midi ab, die Schleusen und das platanengesäumte Wasser zeigen. Wer mehr Zeit hat, übernimmt hier ein Hausboot für eine mehrtägige Tour.
Sehr gut. Der ehemalige Leinpfad am Kanal ist flach und meist befestigt und führt Richtung Trèbes und weiter ans Mittelmeer. Ein Fahrrad lässt sich in der Stadt leihen – eine entspannte Art, den Süden im Schritttempo zu erleben.
Die Bastide Saint-Louis beginnt direkt südlich des Bahnhofs und ist in wenigen Minuten zu Fuß erreicht. Zur Cité sind es über den Pont Vieux rund 30 Minuten oder eine kurze Busfahrt.
07 · In der Nähe
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