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Gran Madre di Dio
Klassizistische Kirche am Brückenkopf – Mittelpunkt von Turins ‚magischen' Legenden um den Gral.
◆ STADTVIERTEL · TURIN
Jenseits der Po-Brücke beginnt das andere Turin: Am Brückenkopf wacht die klassizistische Gran Madre di Dio, dahinter steigen stille, noble Wohnstraßen in die grüne Collina. Vom Monte dei Cappuccini öffnet sich der berühmteste Blick der Stadt – Dächermeer, Mole Antonelliana und dahinter, an klaren Tagen, die ganze Kette der Westalpen.

Die Ponte Vittorio Emanuele I führt von der Piazza Vittorio Veneto direkt auf die Gran Madre di Dio zu – eine Kirche wie ein römischer Tempel, errichtet im 19. Jahrhundert zur Rückkehr des Königs aus dem Exil. Um sie ranken sich Turins Magie-Legenden: Die Statuen am Aufgang sollen mit Kelch und Blickrichtung auf den Heiligen Gral deuten.
Hinter der Kirche steigt das Viertel in die Collina, Turins grünen Hügelzug. Hier wohnen alte Familien hinter Gärten und Jugendstilgittern, und der Weg hinauf zum Monte dei Cappuccini mit seiner Kapuzinerkirche Santa Maria al Monte lohnt zu jeder Stunde – der Blick über Stadt, Fluss und Alpen ist das Panorama-Postkartenmotiv Turins.
Wer weiter will, folgt der Hügelstraße Richtung Villa della Regina, dem Weinberg-Anwesen der Savoyer-Königinnen, oder wandert die Collina-Wege hinauf in Richtung Superga. Abends kehrt das Viertel zur Ruhe zurück – nur die Lichter der Stadt glitzern unten am Fluss.
01 · Highlights
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Klassizistische Kirche am Brückenkopf – Mittelpunkt von Turins ‚magischen' Legenden um den Gral.
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Der Aussichtshügel mit Kapuzinerkirche – das berühmteste Panorama auf Stadt, Mole und Alpen.
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Barockes Weinberg-Anwesen der Savoyer-Königinnen mit Gärten über der Stadt – UNESCO-Welterbe.
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Vom rechten Ufer schaut man auf die Bogenreihen der Murazzi und die Kuppeln des Zentrums – schönste Fotostrecke bei Abendlicht.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Zu Fuß in rund 10–15 Minuten von der Gran Madre über Treppenwege und die Zufahrtsstraße – der Anstieg ist kurz, aber knackig. Oben warten die Kapuzinerkirche und die Aussichtsterrasse.
Turin gilt in der Esoterik als Stadt der weißen Magie, und die Gran Madre ist ihr Zentrum: Eine der Statuen am Aufgang hält einen Kelch und soll der Legende nach zum Versteck des Heiligen Grals blicken. Abendliche Stadtführungen wie die Torino Magica erzählen diese Geschichten.
Ja – das barocke Anwesen mit terrassierten Gärten und eigenem Stadtweinberg liegt nur wenige Minuten oberhalb der Gran Madre und gehört zu den UNESCO-gelisteten Savoyer-Residenzen. Der Blick aus den Gärten ist grandios.
Rund um die Piazza Gran Madre finden sich Cafés, Gelaterien und einige gehobene Restaurants; die größte Auswahl liegt aber gleich über der Brücke an der Piazza Vittorio Veneto im Zentrum.
07 · In der Nähe
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