Highlight
Piazza Buraglia
Der zentrale Platz des Borgo, gesäumt von Cafés und Bars – Treffpunkt für den Aperitivo und Ausgangspunkt für den Bummel durch die Gassen.
◆ ORTSTEIL · MARATEA
Das historische Zentrum Marateas liegt nicht am Meer, sondern erhöht am Berg – ein dichtes Geflecht aus engen Gassen, Steintreppen und kleinen Plätzen, das im Mittelalter Schutz vor Überfällen bot. Zwischen Pastellfassaden und blühender Bougainvillea tauchen hinter fast jeder Ecke Glockentürme auf; das Borgo gilt als Kern der „Stadt der 44 Kirchen“. Hier spielt sich das tägliche Leben ab, fernab der Strände, mit Cafés, Handwerksläden und dem Blick hinauf zum weißen Christus.

Maratea entstand nicht am Wasser, sondern am Berg. Aus Angst vor Sarazenen und Piraten zogen sich die Bewohner im Mittelalter in die Höhe zurück, dorthin, wo heute das Borgo liegt – ein Quartier, das sich um die Piazza Buraglia gruppiert und in dem die Gassen so eng sind, dass an manchen Stellen kaum zwei Menschen nebeneinander passen. Über der Stadt thronten einst die Mauern der Festung; geblieben ist ein verwinkeltes Geflecht aus Treppen, Bögen und kleinen Plätzen, das man nur zu Fuß erschließt.
Der Beiname „Stadt der 44 Kirchen“ wird hier greifbar: Hinter fast jeder Biegung steht eine Kapelle, ein barocker Portalbogen oder ein Glockenturm. Die Kirche San Vito, die Chiesa dell'Annunziata und zahllose Oratorien zeugen von einer tief verwurzelten Frömmigkeit, die bis heute in Prozessionen und im Patronatsfest des heiligen Biagio gelebt wird. Das Borgo ist Marateas spirituelles und gesellschaftliches Zentrum zugleich.
Am schönsten ist das Viertel zur Passeggiata, wenn die Hitze nachlässt und sich Einheimische und Gäste in den Cafés der Piazza Buraglia treffen. Von hier oben startet auch der Aufstieg zum Cristo Redentore – zu Fuß über alte Pfade oder mit dem Auto über die Serpentinen. Wer im Borgo übernachtet, erlebt Maratea so, wie es jahrhundertelang war: als Bergstädtchen, das nur nebenbei ans Meer gebaut wurde.
01 · Highlights
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Der zentrale Platz des Borgo, gesäumt von Cafés und Bars – Treffpunkt für den Aperitivo und Ausgangspunkt für den Bummel durch die Gassen.
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Ein Labyrinth aus engen Vicoli, Bögen und Steintreppen, in dem man sich gern verläuft – jede Ecke bietet einen neuen Durchblick auf Meer oder Glockenturm.
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San Vito, die Chiesa dell'Annunziata und unzählige kleine Kapellen machen das Sprichwort von den 44 Kirchen im Zentrum erlebbar.
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Vom Borgo führen Pfade und die Panoramastraße hinauf zum Monte San Biagio mit Christusstatue und Wallfahrtsbasilika.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Aus Schutz vor Piraten und Sarazenen siedelten die Bewohner im Mittelalter erhöht am Hang. Das Borgo wuchs deshalb am Berg, während der Porto und die Strände erst später als eigene Ortsteile dazukamen.
Maratea trägt den Beinamen „Stadt der 44 Kirchen“. Die genaue Zahl variiert je nach Zählweise, doch im und um das Borgo reihen sich tatsächlich erstaunlich viele Kirchen, Kapellen und Oratorien aneinander.
Die engen Gassen des historischen Kerns sind weitgehend autofrei. Man parkt am Rand des Borgo und erkundet das Viertel zu Fuß – festes Schuhwerk ist wegen der vielen Treppen sinnvoll.
Die Piazza Buraglia mit ihren Cafés, einen Bummel durch das Gassenlabyrinth, einige der kleinen Kirchen und den Start des Aufstiegs zum Cristo Redentore am Monte San Biagio.
07 · In der Nähe
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