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Basilica di Sant'Ubaldo
Wallfahrtskirche auf dem Gipfel mit dem unversehrten Schutzpatron und den drei großen Ceri im Inneren.
◆ STADTVIERTEL · GUBBIO
Über den grauen Dächern Gubbios steigt der bewaldete Monte Ingino in die Höhe – das spirituelle und panoramische Gegengewicht zur Enge der Gassen. Sein Gipfel trägt die Basilica di Sant'Ubaldo, in der Gubbios Schutzpatron ruht und die drei großen Ceri das ganze Jahr über aufbewahrt werden. Hinauf bringt einen die Funivia Colle Eletto, eine ungewöhnliche offene Korbseilbahn, in der man stehend über die Hänge schwebt. Oben warten Stille, Bergwald und ein weiter Blick über Stadt und umbrisches Hügelland – und am 15. Mai endet hier der dramatische Wettlauf des Festa dei Ceri.

Der Monte Ingino ist Gubbios heiliger Berg. Auf seinem Gipfel steht die Basilica di Sant'Ubaldo, in der der unversehrte Leichnam des Stadtpatrons Ubaldo Baldassini, eines Bischofs des 12. Jahrhunderts, in einem gläsernen Schrein über dem Altar ruht. Im selben Raum stehen das ganze Jahr über die drei mächtigen Ceri – kerzenförmige Holzgerüste mit den Figuren der Heiligen Ubaldo, Giorgio und Antonio –, die nur an einem einzigen Tag in Bewegung geraten.
Dieser Tag ist der 15. Mai. Beim Festa dei Ceri tragen Mannschaften aus ceraioli die tonnenschweren Gerüste in atemberaubendem Tempo durch die Stadt und schließlich den steilen Monte Ingino hinauf bis zur Basilika – ein Wettlauf, der weniger Rennen als Glaubensbekenntnis ist und bei dem ganz Gubbio in seinen historischen Farben mitfiebert. Es zählt zu den ältesten und intensivsten Volksfesten Italiens.
Wer abseits des Festtags kommt, nimmt die Funivia Colle Eletto, deren offene Korbgondeln einen einzeln stehend den Hang hinaufschweben lassen – ein kleines Abenteuer mit großer Belohnung. Oben breitet sich das Panorama aus: Gubbios graue Terrassenstadt zu Füßen, dahinter die sanften Hügel und Wälder Umbriens. In der Adventszeit wird der Berghang zum „größten Weihnachtsbaum der Welt“, wenn sich Lichterketten von der Stadt bis zur Basilika ziehen.
01 · Highlights
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Wallfahrtskirche auf dem Gipfel mit dem unversehrten Schutzpatron und den drei großen Ceri im Inneren.
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Die ungewöhnliche offene Korbseilbahn, mit der man stehend über die Hänge zur Basilika schwebt.
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Weiter Blick über Gubbios graue Dächer und die Hügel und Wälder des umbrischen Hinterlandes.
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Am 15. Mai enden hier oben der halsbrecherische Wettlauf der ceraioli und das größte Fest der Stadt.
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Am bequemsten mit der Funivia Colle Eletto, einer ungewöhnlichen offenen Korbseilbahn, in der man einzeln stehend zur Basilica di Sant'Ubaldo hinaufschwebt. Wer lieber zu Fuß geht, kann den Berg auch über einen Wanderweg erklimmen.
In der Gipfelkirche ruht der unversehrte Leichnam des Stadtpatrons Ubaldo in einem gläsernen Schrein über dem Altar. Außerdem werden hier das ganze Jahr über die drei großen Ceri aufbewahrt, die am 15. Mai beim Festa dei Ceri zum Einsatz kommen.
Die Funivia ist ein kleines Erlebnis für sich, aber wegen der offenen, frei hängenden Einzelkörbe nichts für Menschen mit ausgeprägter Höhenangst. Wer schwindelfrei ist, wird mit einer spektakulären Fahrt und großartigem Panorama belohnt.
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