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Église Monolithe
Die größte aus dem Fels gehauene Kirche Europas, nur mit Führung zugänglich, mit Katakomben und Eremitage des heiligen Émilion.
◆ STADTVIERTEL · SAINT-ÉMILION
Die Cité Médiévale ist der Kern, um den sich alles dreht: ein Geflecht aus steilen, kopfsteingepflasterten Gassen aus honigfarbenem Kalkstein, das von der Place du Marché unter dem Glockenturm bis zur Porte de la Cadène hinabführt. Hier liegt der Eingang zur monolithischen Felsenkirche, hier reihen sich Weinhandlungen, Macaron-Bäckereien und Sternerestaurants aneinander, und von den höchsten Punkten reicht der Blick über das gesamte UNESCO-Weinbaugebiet. Wer Saint-Émilion sagt, meint zuerst diese paar hundert Meter verdichtete Geschichte.
Das obere Dorf gruppiert sich um die Place du Marché, einen ungewöhnlich tiefen Platz, der zwischen den Felswänden liegt. Über ihm thront der freistehende Glockenturm – das einzige sichtbare Zeichen der gewaltigen Église Monolithe, die unsichtbar unter dem Pflaster im Fels ruht. Von hier fallen die Gassen, die Tertres, steil ab; ihr ausgetretener Kalkstein erzählt von Jahrhunderten von Pilgern, Winzern und Händlern.
Entlang dieser Achsen reiht sich, was Saint-Émilion ausmacht: Weinhandlungen, in denen sich die Premiers Grands Crus glasweise probieren lassen, die Macaron-Bäckereien mit dem Klosterrezept von 1620, dazu die Église Collégiale mit ihrem stillen Kreuzgang und der mächtige Königsturm Tour du Roy. Es ist ein Viertel, in dem sich Sterneküche und einfache Bistros, Welterbe und Alltag auf engstem Raum begegnen.
Am schönsten ist die Cité früh am Morgen, wenn die ersten Bäcker öffnen und die Gassen noch den Einheimischen gehören, oder am späten Nachmittag, wenn das warme Licht den Kalkstein zum Leuchten bringt und sich die Terrassen füllen. Dazwischen schiebt sich der Strom der Tagesgäste – wer übernachtet, kennt die stillen Stunden, die das Dorf erst ganz zeigen.
01 · Highlights
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Die größte aus dem Fels gehauene Kirche Europas, nur mit Führung zugänglich, mit Katakomben und Eremitage des heiligen Émilion.
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Der freistehende Clocher über der Felsenkirche bietet den klassischen Rundblick über Dorf und Weinberge.
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Der tiefe Marktplatz zwischen den Felswänden, gesäumt von Terrassen – das gesellige Zentrum des Dorfes.
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Der mächtige Königsturm aus dem 13. Jahrhundert, von dem aus jährlich die Jurade ihre Weinlese-Erklärung verkündet.
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Die runden Mandelmacarons nach dem Ursulinen-Rezept von 1620 – ein klassisches Mitbringsel direkt aus den Gassen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Église Monolithe mit Katakomben und Eremitage, den Glockenturm mit seiner Aussicht, die Place du Marché, die Église Collégiale samt Kreuzgang und den Königsturm Tour du Roy – alles auf engstem Raum erreichbar.
Tagsüber ja, besonders in der Hauptsaison füllen sich die Gassen mit Tagesgästen. Früh am Morgen und am späten Nachmittag wird es deutlich ruhiger und atmosphärischer.
Nur eingeschränkt – die Cité ist von steilen, unebenen Kopfsteinpflaster-Gassen geprägt. Wer schlecht zu Fuß ist, sollte Pausen einplanen und auf festes Schuhwerk achten.
Für Bistros und Weinbars meist ja; die Sternerestaurants wie La Table de Pavie und das Logis de la Cadène sollte man dagegen unbedingt im Voraus reservieren.
07 · In der Nähe
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