Highlight
Premiers Grands Crus
Die Spitzenlagen Cheval Blanc, Ausone, Figeac und Pavie – Namen, die in jeder Sammlerliste der Welt stehen.
◆ STADTVIERTEL · SAINT-ÉMILION
Saint-Émilion endet nicht am Ortsrand – es geht über in ein Meer von Reben. Die Hänge und das Kalksteinplateau ringsum sind das eigentliche Welterbe: die Côtes mit ihren steilen Lagen und die weite Ebene, auf denen die berühmtesten Namen des rechten Garonne-Ufers wachsen. Cheval Blanc, Ausone, Figeac, Pavie, Angélus, Troplong Mondot – hier stehen die Châteaux, deren Verkostungskeller in den Fels reichen und deren Gästezimmer mitten in den Premiers Grands Crus liegen. Wer den Wein an seinem Ursprung erleben will, fährt hinaus in die Vignobles.
Die Klassifikation von Saint-Émilion ist eine der strengsten der Weinwelt – und sie wird, anders als die von 1855 im Médoc, regelmäßig überprüft. An ihrer Spitze stehen die Premiers Grands Crus Classés, darunter die Ausnahmegüter Cheval Blanc und Ausone. Auf den Côtes, den kalkhaltigen Steilhängen, und auf dem Plateau wachsen vor allem Merlot und Cabernet Franc, deren Charakter sich Lage für Lage verändert – mal mineralisch vom Kalkstein, mal weicher von den Lehm- und Kiesböden.
Viele dieser Châteaux öffnen ihre Tore für Besucher. In den Kellern, die oft in die alten Steinbrüche gegraben sind, erklärt man Vinifikation und Reifung, bevor die Verkostung folgt. Manche Güter, wie Troplong Mondot mit seinem Restaurant Les Belles Perdrix, verbinden den Besuch mit Sterneküche und einem Panoramablick über das Dorf, der an klaren Tagen bis weit ins Land reicht.
Die Vignobles sind auch ein Landschaftsraum: Zwischen den Rebzeilen verlaufen Wege für Spaziergänge und Radtouren, kleine Kapellen und Taubenhäuser tauchen auf, und zur vendange im September liegt der Duft des gärenden Mosts über allem. travelperfect rät, Château-Besuche unbedingt vorab zu reservieren und mindestens einen halben Tag für das Land jenseits der Dorfmauern einzuplanen – hier wird verständlich, warum die gesamte Kulturlandschaft Welterbe ist.
01 · Highlights
Highlight
Die Spitzenlagen Cheval Blanc, Ausone, Figeac und Pavie – Namen, die in jeder Sammlerliste der Welt stehen.
Highlight
Premier Grand Cru Classé auf der Anhöhe mit dem Sternerestaurant Les Belles Perdrix und Panoramablick über das Dorf.
Highlight
Verkostungen in den Steinbruchkellern der Châteaux – der Wein direkt am Ort seiner Reifung.
Highlight
Wege zwischen den Rebzeilen mit Blick auf die Côtes, kleine Kapellen und das Dorf am Horizont.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Restaurants
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Viele Güter rund um Saint-Émilion empfangen Besucher zur Besichtigung mit Verkostung – von kleinen Familienbetrieben bis zu klangvollen Namen wie Troplong Mondot oder Pavie. Eine Voranmeldung ist fast immer erforderlich, gerade bei den großen Häusern.
Die Châteaux liegen verstreut auf den Côtes und dem Plateau und sind zu Fuß nur teils erreichbar. Am besten nutzt man Auto, Fahrrad oder eine geführte Weintour ab dem Dorf – Letztere lösen auch das Problem, dass man nach der Verkostung nicht selbst fahren sollte.
Die vendanges fallen meist in den September, je nach Jahrgang auch in den frühen Oktober. Es ist die stimmungsvollste, aber auch geschäftigste Zeit – manche Châteaux schränken Besuche während der Lese ein, daher vorab anfragen.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für die Weinberge von Saint-Émilion ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.