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Blütenfelder von Grasse
Rosen- und Jasminfelder im Hinterland, deren Ernte in die großen Parfums fließt – zur Saison teils zu besichtigen.
◆ STADTVIERTEL · GRASSE
Südöstlich von Grasse löst sich die Stadt in Olivenhaine und Blütenfelder auf. Plascassier ist ein ländlicher Weiler aus Steinhäusern, Zypressen und sanften Hängen – und manche der Lagen hier liefern bis heute Jasmin und Rose für die großen Parfumhäuser. Zwischen den Feldern liegen ruhige Bastide-Adressen und mit Lou Fassum eine Sterneküche, die der Provence von ihrer feinsten Seite begegnet. Wer dem Trubel der Altstadt entkommen will, findet hier das stille, duftende Grasse.
Hinter der dichten Altstadt von Grasse öffnet sich das eigentliche Geheimnis der Parfumstadt: das Land. Nach Südosten, Richtung Plascassier und Opio, ziehen sich Olivenhaine, terrassierte Hänge und Felder, auf denen seit Generationen die Rohstoffe des Parfums wachsen. Die Centifolia-Rose, der Grasser Jasmin, die Tuberose – sie gedeihen in diesem milden, geschützten Hinterland, und einige Lagen liefern bis heute exklusiv an die großen Häuser.
Plascassier selbst ist ein ruhiger Weiler: Steinhäuser, eine kleine Kirche, Zypressen und der Blick über die Hügel bis zum Esterel-Massiv. Der berühmteste Tisch der Gegend steht hier – Lou Fassum, benannt nach dem provenzalischen gefüllten Kohl, eine Sterneküche in einer Bastide aus der Zeit um 1900. Auch die große Bastide Saint-Antoine des Kochs Jacques Chibois liegt in den Olivenhainen am Rand der Stadt, eingebettet in jahrhundertealte Bäume.
Für Besucher ist Plascassier vor allem die ruhige, genussvolle Seite von Grasse. Wer mit dem Auto kommt, kann von hier ins Hinterland weiterfahren – nach Gourdon hoch über der Gorges du Loup oder zu den Blütenfeldern, die in der Erntezeit teils besichtigt werden können. Ein Übernachten zwischen Olivenbäumen, weit weg vom Tagestourismus, ist die stillste Art, die Stadt der Düfte zu erleben.
01 · Highlights
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Rosen- und Jasminfelder im Hinterland, deren Ernte in die großen Parfums fließt – zur Saison teils zu besichtigen.
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Sterneküche in einer Provence-Bastide, benannt nach dem traditionellen gefüllten Kohl der Region.
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Das Relais-&-Châteaux-Haus von Jacques Chibois in einem alten Olivenhain mit gefeierter Tafel und Blick zur Bucht.
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Adlernest-Dorf hoch über der Schlucht, von Plascassier aus eine lohnende Panoramafahrt ins Hinterland.
02 · Essen & Trinken
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04 · Erleben
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Zur Erntezeit ja: Die Rosenernte im Mai und die Jasminernte im Spätsommer lassen sich bei einigen Produzenten und über geführte Touren erleben. Manche Felder beliefern exklusiv große Häuser und sind nicht frei zugänglich – eine organisierte Tour ist daher der sicherste Weg, die Felder in Blüte zu sehen.
Praktisch ja. Plascassier liegt rund zehn Autominuten südöstlich des Zentrums im Hinterland, und der öffentliche Nahverkehr ist dünn. Wer hier übernachtet, in einer der Bastiden essen oder die Felder und Gourdon erkunden möchte, ist mit einem Mietwagen deutlich flexibler.
Hier liegen einige der gefeiertsten Tische der Region, allen voran das Sternerestaurant Lou Fassum und die Tafel von Jacques Chibois in der Bastide Saint-Antoine. Die Küche ist mediterran-provenzalisch, eng mit den Produkten des Hinterlands verbunden – von Olivenöl über Kräuter bis zur essbaren Rose.
07 · In der Nähe
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