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Musée International de la Parfumerie
Das große Parfümeriemuseum mit 3.000 Jahren Duftgeschichte über drei Etagen und einem konservierten Garten der Rohstoffpflanzen.
◆ STADTVIERTEL · GRASSE
Rund um das Musée International de la Parfumerie schlägt das Herz der Duftstadt. Hier reihen sich die großen Manufakturen aneinander, hier führen Galimard und Molinard durch Destillation und Enfleurage, hier verraten die „Nasen“ ein wenig von ihrem Geheimnis – und in den Ateliers mischen Besucher selbst, aus Dutzenden Duftbausteinen, ihr eigenes Eau de Toilette. Es ist das Grasse, für das die Welt kommt: nicht nur, um zu sehen, sondern um zu riechen.
Wenn Grasse ein Herz hat, dann schlägt es hier. Im Quartier rund um das Musée International de la Parfumerie liegt das geballte Duftwissen der Stadt: das große Museum, das auf drei Etagen 3.000 Jahre Geschichte des Parfums erzählt – vom ägyptischen Salböl über die parfümierten Handschuhe des Barock bis zu den Flakons der Gegenwart –, und die historischen Manufakturen Galimard und Molinard, die ihre Werkstätten für Besucher öffnen.
Die Führungen sind das eigentliche Erlebnis. Man sieht die kupfernen Destillierkessel, riecht an Absolues und ätherischen Ölen und erfährt, dass für ein Kilo Rosenöl mehrere Tonnen Blüten nötig sind. Vor allem aber hört man von den „Nasen“, jenen seltenen Parfümeuren, die mehrere hundert Rohstoffe im Gedächtnis tragen und aus ihnen Düfte komponieren wie Musik. Es ist dieses Wissen um Anbau, Gewinnung und Komposition, das die UNESCO 2018 zum immateriellen Weltkulturerbe erhoben hat.
Das Beste: Man darf selbst ran. In den Ateliers von Galimard, Molinard und Fragonard komponieren Besucher unter Anleitung ihr eigenes Eau de Toilette und nehmen die Flasche samt Rezeptnummer mit nach Hause – ein Souvenir, das sich nachbestellen lässt. Wer früh kommt, hat die Manufakturen fast für sich; gegen Mittag füllen sich die Werkstätten mit Tagesausflüglern aus Cannes und Nizza.
01 · Highlights
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Das große Parfümeriemuseum mit 3.000 Jahren Duftgeschichte über drei Etagen und einem konservierten Garten der Rohstoffpflanzen.
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Eine der ältesten Parfümerien der Stadt mit kostenloser Führung und beliebtem Studio des Parfums zum Selbstmischen.
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Historisches Haus von 1849 mit Führung durch Destillation, Flakon-Sammlung und eigenem Parfum-Atelier.
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Unter Anleitung einer „Nase“ aus Duftbausteinen ein eigenes Eau de Toilette komponieren und mit nach Hause nehmen.
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Die geführten Touren durch die Manufakturen von Fragonard, Galimard und Molinard sind in der Regel kostenlos und dauern etwa 30 bis 45 Minuten. Kostenpflichtig sind dagegen der Eintritt ins Musée International de la Parfumerie sowie die buchbaren Parfum-Workshops.
Je nach Format dauert ein Workshop ein bis zwei Stunden. Unter Anleitung einer „Nase“ stellt man aus vorbereiteten Duftbausteinen ein eigenes Eau de Toilette zusammen und nimmt die fertige Flasche samt Rezeptnummer mit, sodass sie sich später nachbestellen lässt.
Galimard, Molinard und Fragonard bieten alle hochwertige Workshops an, die sich im Detail unterscheiden. Galimards „Studio des Parfums“ ist besonders bekannt. Da die beliebten Termine schnell ausgebucht sind, empfiehlt sich eine Reservierung vorab – das Erlebnis ist bei allen drei Häusern lohnend.
Ja. Das Musée International de la Parfumerie erzählt über drei Etagen 3.000 Jahre Duftgeschichte und zeigt eine bedeutende Flakon- und Objektsammlung. Auch ein Geruchsgarten gehört dazu. Für alle, die das Handwerk verstehen wollen, ist das Museum eine ideale Ergänzung zu den Manufaktur-Führungen.
07 · In der Nähe
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