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Marché Provençal
Der überdachte Markt auf dem Cours Masséna: Lavendel, Olivenöl, Käse und Socca am Vormittag, Kunsthandwerk am Nachmittag.
◆ STADTVIERTEL · ANTIBES
Die Altstadt von Antibes drängt sich hinter der lückenlos erhaltenen Festungsmauer ans Meer: ein Geflecht aus engen, schattigen Gassen, kleinen Plätzen und warmem Stein. Auf dem Cours Masséna duftet der überdachte Marché Provençal nach Lavendel, Oliven und Socca, über dem Wasser thront das Château Grimaldi mit dem Picasso-Museum. Hier verdichtet sich die ganze Provence zu einem begehbaren Quartier.
Das Herz der Altstadt schlägt auf dem Cours Masséna, wo sich unter einem langen Dach der Marché Provençal aufreiht: Provence-Honig und Lavendel, Tapenade und gefüllte Oliven, Ziegenkäse, reife Tomaten und die warme, dicke Socca aus Kichererbsenmehl. Vormittags ist es ein Markt, nachmittags weichen die Stände den Kunsthandwerkern. Rundherum winden sich die Gassen, kaum breiter als ausgestreckte Arme, an Steinfassaden, Trödelläden und kleinen Bistros vorbei.
Über allem thront das Château Grimaldi, einst Sitz der Bischöfe und der Familie Grimaldi, heute das Picasso-Museum. 1946 arbeitete Picasso hier einen ganzen Sommer und ließ einen Großteil seiner Werke zurück – Fauns, Ziegen, das Mittelmeer in Linien und Farbe. Wer auf die Vauban-Wälle hinaustritt, hat dieselbe Aussicht vor sich, die ihn inspiriert hat: das offene, leuchtende Meer.
Trotz der Tagesgäste behält die Vieille Ville ihre Aura. Am frühen Morgen, wenn die Marktstände gerade aufbauen, und am späten Abend, wenn das goldene Licht über die Mauern fällt, gehört die Altstadt fast wieder den Antibois – und dem Klappern der Boote im nahen Port Vauban.
01 · Highlights
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Der überdachte Markt auf dem Cours Masséna: Lavendel, Olivenöl, Käse und Socca am Vormittag, Kunsthandwerk am Nachmittag.
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Die alte Bischofsburg über dem Meer, in der Picasso 1946 malte und seine Werke der Stadt überließ.
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Spaziergang auf der erhaltenen Festungsmauer mit freiem Blick aufs offene Mittelmeer.
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Die Kirche mit romanischem Glockenturm und barocker Fassade mitten in den Gassen der Altstadt.
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06 · Häufige Fragen
Der überdachte Markt auf dem Cours Masséna findet vormittags statt, meist täglich in der Hauptsaison; am Vormittag gibt es Lebensmittel und Provence-Spezialitäten, am Nachmittag oft Kunsthandwerk. Die genauen Tage variieren saisonal – am sichersten ist ein Besuch zwischen acht und 13 Uhr.
In der Regel nicht: Das Museum im Château Grimaldi ist überschaubar und selten überlaufen. In der Hochsaison kann es an der Kasse kurze Wartezeiten geben, dann lohnt ein früher Besuch. Montags ist es meist geschlossen.
Ja, Teile der Vauban-Wälle entlang des Meeres sind begehbar und bieten einen freien Blick aufs Mittelmeer – einer der schönsten kostenlosen Spaziergänge der Stadt, besonders im Abendlicht.
Tagsüber ist sie gut besucht, behält aber ihren Charme. Früh morgens und abends, wenn die Tagesgäste weg sind, wird sie ruhig und atmosphärisch – wer in der Altstadt übernachtet, erlebt dieses andere Antibes.
07 · In der Nähe
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