◆ STADT · TIROL
Innsbruck ist die Stadt, in der Sie morgens durch die mittelalterlichen Laubengänge der Altstadt unter dem Goldenen Dachl bummeln und mittags mit der Nordkettenbahn auf 2.256 Meter zum Hafelekar schweben. Über den bunten Dächern thront das Karwendel, im Süden glitzert die Patscherkofel-Kette. Selten liegen Kaiserliche Hofburg, Bergisel-Sprungschanze und alpine Hochgebirgswelt so nah beieinander.
Innsbruck trägt das kaiserliche Erbe Maximilians I. offen zur Schau: Das Goldene Dachl mit seinen 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln, die barocke Hofburg und die Hofkirche mit den überlebensgroßen Bronzefiguren der "Schwarzen Mander" erzählen von einer Zeit, als die Tiroler Landeshauptstadt Residenzstadt war. Die Maria-Theresien-Straße mit der Annasäule und Blick auf die Nordkette gilt bis heute als eine der schönsten Stadtachsen der Alpen.
Doch das Besondere an Innsbruck ist die Verzahnung von Urbanität und Natur. Die von Stararchitektin Zaha Hadid gestaltete Hungerburgbahn bringt Besucher in wenigen Minuten aus dem Stadtkern in alpines Gelände. Die olympische Vergangenheit – Innsbruck war zweimal Austragungsort der Winterspiele – ist an der Bergisel-Schanze und im Stadtbild präsent.
Wer abseits der Altstadt sucht, findet im Viertel rund um die Markthalle und das Wiltener Platzl die studentisch-lebendige Seite der Stadt: Innsbruck ist Universitätsstadt, und das prägt Cafés, Bars und den entspannten Tonfall zwischen Gröstl, Kaiserschmarrn und drittem Espresso.
01 · Auf einen Blick
· Stadtviertel
· Sehenswürdigkeiten
02 · Was tun
Stadt & Kaiserzeit
Vom Goldenen Dachl durch die Herzog-Friedrich-Straße zur Hofburg und Hofkirche, dann über die Maria-Theresien-Straße mit Annasäule und Triumphpforte. Abschluss am Inn mit Blick auf die berühmten bunten Häuserzeilen von Mariahilf.
Berg in 20 Minuten
Von der Station Congress mit der Hungerburgbahn hinauf, weiter mit der Seegrubenbahn und Hafelekarbahn bis auf 2.256 Meter. Oben weiter Blick über die Stadt, das Inntal und die Stubaier Alpen, dazu Gratwanderungen für Schwindelfreie.
Olympia & Aussicht
Die von Zaha Hadid entworfene Bergisel-Sprungschanze mit Panoramaterrasse und Café im Turm, daneben das Tirol Panorama mit dem Riesenrundgemälde zur Schlacht von 1809. Ideal mit dem Spaziergang durch den südlichen Stadtrand zu verbinden.
03 · Wann
Innsbruck ist eine Ganzjahresdestination – im Sommer ruft das Wandern auf der Nordkette, im Winter das Skifahren direkt über der Stadt.
04 · Häufige Fragen
Aus München fahren direkte Züge in rund zwei Stunden, über die Brennerautobahn (A8/A93/A13) ist Innsbruck per Auto bequem erreichbar. Es gibt zudem einen stadtnahen Flughafen. Für die Fahrt durch Tirol ist eine Vignette für Österreichs Autobahnen nötig.
Ja, sehr. Im Sommer ist Innsbruck Ausgangspunkt für Wanderungen auf der Nordkette und ins Karwendel. Mit der Innsbruck Card sind viele Bergbahnen und Museen inklusive, und die Altstadt zeigt sich ohne winterliches Gedränge.
Die Nordkettenbahnen verkehren in drei Sektionen von der Hungerburg bis aufs Hafelekar. Genaue Tarife variieren saisonal – am besten direkt beim Betreiber prüfen. Mit der Innsbruck Card ist eine Berg- und Talfahrt häufig enthalten.
Typisch sind Tiroler Gröstl (Bratkartoffeln mit Speck und Spiegelei), Kaspressknödel, Schlutzkrapfen und zum Nachtisch Kaiserschmarrn. In den Cafés der Altstadt bekommt man dazu Strudel und guten Kaffee.
Für Altstadt, Hofburg und einen Bergausflug reichen zwei bis drei Tage. Wer Wanderungen, Bergisel und das Umland (Stubaital, Sigmund-Thun) einbeziehen will, plant besser vier bis fünf Tage ein.
05 · In der Nähe
Sagen Sie uns, worauf Sie Lust haben — wir planen Ihre Tage in Innsbruck.
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