📍 47.27°N · 11.38°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Innsbruck

◆ STADTVIERTEL · INNSBRUCK

Hötting.
am Fuß der Nordkette

Hötting klettert vom linken Innufer die sonnigen Hänge der Nordkette hinauf – ein Stadtteil, dessen alter Dorfkern mit engen Gassen bis heute ländlichen Charme bewahrt hat. Von den steilen Gärten über urige Gasthäuser bis zur Höttinger Alm bietet das Viertel das beste aus Stadt und Berg auf einmal.

Nordwestlich des Zentrums, linkes Innufer am Fuß der Nordkette
Lage
Alter Dorfkern mit ländlichem Flair, Hanglage, naturnah und bodenständig
Charakter
Wandern, urige Gasthäuser, Aussicht, ruhiges Wohnen am Berg
Gut für
Spätsommer und Herbst für Almen und klare Fernsicht
Beste Zeit

Der Bergstadtteil am Fuß der Nordkette am Fuß der Nordkette

Hötting zählt zu den ältesten Siedlungsräumen im heutigen Innsbruck: Archäologische Funde reichen von der Jungsteinzeit über Bronze- und Eisenzeit bis in die römische Kaiserzeit. Lange war Hötting eine eigenständige, ja eine der größten Gemeinden Österreichs, ehe es 1938 eingemeindet wurde. Der alte Dorfkern rund um die Höttinger Gasse hat seinen ländlichen Charakter erstaunlich gut bewahrt – einst führte hier der wichtige Weg von Innsbruck Richtung Ötztal und Seefelder Pass hinauf, bevor Erzherzog Ferdinand II. die Straße im 16. Jahrhundert in die Talsohle verlegte.

Über den engen Gassen thront die Höttinger Kirche: Die alte Kirche ist bereits 1286 urkundlich belegt und spätgotisch mit barocker Überformung, während 1911 im Stil des Historismus eine neue Höttinger Pfarrkirche dazukam. Rundherum kletterten über Jahrhunderte die berühmten Höttinger Gärten und Bauernhöfe die Sonnenhänge hinauf. Bis heute prägen traditionsreiche Wirtshäuser das Viertel, etwa der über 500 Jahre alte Berchtoldshof, der zur Innsbrucker Wirtshauskultur gehört.

Was Hötting besonders macht, ist die unmittelbare Nähe zum Berg. Über die Schneeburggasse erreicht man die urige Buzihütte, deren Geschichte bis in die 1860er-Jahre zurückreicht und die bei Studierenden für großzügige Portionen und Barzahlung legendär ist. Höher oben wartet die Höttinger Alm auf knapp 1.500 Metern mit Sonnenterrasse, Tiroler Hausmannskost und weitem Blick über das Inntal – ein Lieblingsziel der Innsbrucker, das vom Dorfkern aus zu Fuß oder per Mountainbike erreichbar ist.

Hötting

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

Noch keine Sehenswürdigkeiten hinterlegt.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Vom Zentrum über die Innbrücke und Höttinger Gasse zu Fuß oder per Bus; Hanglage bedeutet Steigung
Beste Zeit
Spätsommer und Herbst für klare Fernsicht und Almbetrieb
Gut für
Wandern, Mountainbike, urige Gasthäuser, Aussicht, naturnahes Wohnen
Preisniveau
Mittel – urige Wirtshäuser sind preiswert und bodenständig
Insider-Tipp
Vom Dorfkern hinauf zur Höttinger Alm wandern und Bargeld einpacken – manche Hütten wie die Buzihütte nehmen nur Cash

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Was macht Hötting besonders?

Hötting verbindet einen alten, ländlich gebliebenen Dorfkern an der Höttinger Gasse mit der direkten Nähe zur Nordkette – vom Stadtteil aus erreicht man zu Fuß urige Hütten und die Höttinger Alm.

Wie kommt man zur Höttinger Alm?

Die Höttinger Alm auf knapp 1.500 m erreicht man vom Dorfkern aus zu Fuß über die Sonnenhänge oder per Mountainbike – sie ist ein beliebtes Ausflugsziel der Innsbrucker.

Gibt es in Hötting urige Wirtshäuser?

Ja, mehrere – darunter der über 500 Jahre alte Berchtoldshof und die legendäre Buzihütte an der Schneeburggasse, die nur Barzahlung akzeptiert und für deftige Portionen bekannt ist.

Ist Hötting zum Wohnen oder für Touristen?

Beides: Hötting ist ein naturnahes Wohnviertel am Berg, bietet Besuchern aber den authentischen alten Dorfkern, traditionelle Gasthäuser und einen direkten Einstieg in Wanderungen an der Nordkette.

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travelperfect · Aktualisiert 6. Juni 2026