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Alter Dorfkern an der Höttinger Gasse
Enge Gassen und Bauernhäuser mit erhaltenem Dorfcharakter – das ländliche Herz des Stadtteils.
◆ STADTVIERTEL · INNSBRUCK
Hötting klettert vom linken Innufer die sonnigen Hänge der Nordkette hinauf – ein Stadtteil, dessen alter Dorfkern mit engen Gassen bis heute ländlichen Charme bewahrt hat. Von den steilen Gärten über urige Gasthäuser bis zur Höttinger Alm bietet das Viertel das beste aus Stadt und Berg auf einmal.
Hötting zählt zu den ältesten Siedlungsräumen im heutigen Innsbruck: Archäologische Funde reichen von der Jungsteinzeit über Bronze- und Eisenzeit bis in die römische Kaiserzeit. Lange war Hötting eine eigenständige, ja eine der größten Gemeinden Österreichs, ehe es 1938 eingemeindet wurde. Der alte Dorfkern rund um die Höttinger Gasse hat seinen ländlichen Charakter erstaunlich gut bewahrt – einst führte hier der wichtige Weg von Innsbruck Richtung Ötztal und Seefelder Pass hinauf, bevor Erzherzog Ferdinand II. die Straße im 16. Jahrhundert in die Talsohle verlegte.
Über den engen Gassen thront die Höttinger Kirche: Die alte Kirche ist bereits 1286 urkundlich belegt und spätgotisch mit barocker Überformung, während 1911 im Stil des Historismus eine neue Höttinger Pfarrkirche dazukam. Rundherum kletterten über Jahrhunderte die berühmten Höttinger Gärten und Bauernhöfe die Sonnenhänge hinauf. Bis heute prägen traditionsreiche Wirtshäuser das Viertel, etwa der über 500 Jahre alte Berchtoldshof, der zur Innsbrucker Wirtshauskultur gehört.
Was Hötting besonders macht, ist die unmittelbare Nähe zum Berg. Über die Schneeburggasse erreicht man die urige Buzihütte, deren Geschichte bis in die 1860er-Jahre zurückreicht und die bei Studierenden für großzügige Portionen und Barzahlung legendär ist. Höher oben wartet die Höttinger Alm auf knapp 1.500 Metern mit Sonnenterrasse, Tiroler Hausmannskost und weitem Blick über das Inntal – ein Lieblingsziel der Innsbrucker, das vom Dorfkern aus zu Fuß oder per Mountainbike erreichbar ist.
01 · Highlights
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Enge Gassen und Bauernhäuser mit erhaltenem Dorfcharakter – das ländliche Herz des Stadtteils.
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Spätgotische alte Kirche (erstmals 1286 belegt) mit barocker Überformung, ergänzt durch die neue Pfarrkirche von 1911.
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Beliebte Alm auf knapp 1.500 m mit Sonnenterrasse, Tiroler Küche und Panoramablick über das Inntal.
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Uriges Gasthaus an der Schneeburggasse mit Wurzeln in den 1860ern – legendär für deftige Portionen und Barzahlung.
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Über 500 Jahre alter Erbhof und Wirtshaus, fester Bestandteil der Innsbrucker Wirtshauskultur.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Hötting verbindet einen alten, ländlich gebliebenen Dorfkern an der Höttinger Gasse mit der direkten Nähe zur Nordkette – vom Stadtteil aus erreicht man zu Fuß urige Hütten und die Höttinger Alm.
Die Höttinger Alm auf knapp 1.500 m erreicht man vom Dorfkern aus zu Fuß über die Sonnenhänge oder per Mountainbike – sie ist ein beliebtes Ausflugsziel der Innsbrucker.
Ja, mehrere – darunter der über 500 Jahre alte Berchtoldshof und die legendäre Buzihütte an der Schneeburggasse, die nur Barzahlung akzeptiert und für deftige Portionen bekannt ist.
Beides: Hötting ist ein naturnahes Wohnviertel am Berg, bietet Besuchern aber den authentischen alten Dorfkern, traditionelle Gasthäuser und einen direkten Einstieg in Wanderungen an der Nordkette.
07 · In der Nähe
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