Highlight
Goldenes Dachl
Innsbrucks Wahrzeichen – der vergoldete Prunkerker Kaiser Maximilians I. mit Museum dahinter.
◆ STADTVIERTEL · INNSBRUCK
Im Herzen Innsbrucks drängen sich gotische Bürgerhäuser mit Laubengängen und Erkern um das schimmernde Goldene Dachl, während die Nordkette wie eine Kulisse über den Dächern aufragt. Die Altstadt ist das mittelalterliche Schmuckkästchen der Stadt – kompakt, autofrei und voller kaiserlicher Geschichte.
Der Kern der Altstadt ist die Herzog-Friedrich-Straße, eine leicht geschwungene Gasse, die vom Inn herauf zum Goldenen Dachl führt. Schon im 12. Jahrhundert als Kramgasse angelegt, säumen sie heute gotische und Renaissance-Bürgerhäuser mit offenen Lauben, unter denen man auch bei Regen trockenen Fußes flanieren kann – vorbei am reich verzierten Helblinghaus mit seiner Rokoko-Fassade und am Stadtturm, dessen Aussichtsplattform auf rund 31 Metern den Blick über die Dächer zur Nordkette freigibt.
Das Goldene Dachl bildet den unbestrittenen Mittelpunkt: Kaiser Maximilian I. ließ den Prunkerker zwischen 1494 und 1496 mit Tausenden feuervergoldeten Kupferschindeln decken, um von hier aus Turniere und Feste auf dem Platz zu verfolgen. Wenige Schritte weiter öffnen sich gleich mehrere kaiserliche Schauplätze – die barocke Hofburg, die Hofkirche mit dem monumentalen Grabmal Maximilians und seinen 28 überlebensgroßen Bronzefiguren, den "Schwarzen Mandern", sowie der wuchtige Dom St. Jakob mit seiner überschwänglichen Barockausstattung.
Nach Süden öffnet sich die Altstadt zur breiten Maria-Theresien-Straße, der barocken Prachtmeile mit der Annasäule und dem berühmten Postkartenblick auf das Karwendel. Seit 1972 ist das gesamte Areal Fußgängerzone – ein dicht gewobenes Geflecht aus Boutiquen, Konditoreien und Gasthäusern, in dem man an einem Tag mehr Innsbrucker Geschichte erläuft als irgendwo sonst in Tirol.
01 · Highlights
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Innsbrucks Wahrzeichen – der vergoldete Prunkerker Kaiser Maximilians I. mit Museum dahinter.
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Aufstieg über enge Treppen zur Aussichtsplattform mit Rundblick über Altstadtdächer, Inn und Nordkette.
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Beherbergt das prachtvolle Grabmal Maximilians I. mit 28 überlebensgroßen Bronzefiguren.
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Barocke Bischofskirche von 1724 mit überwältigendem Deckenfresko und dem Marienbild von Lucas Cranach.
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Barocke Prachtstraße mit Annasäule und dem klassischen Fotoblick auf die schneebedeckte Nordkette.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, die gesamte Altstadt ist seit 1972 autofreie Fußgängerzone und sehr kompakt – die meisten Sehenswürdigkeiten liegen wenige Gehminuten auseinander, vom Goldenen Dachl bis zur Hofburg.
Den vergoldeten Erker selbst betritt man nicht, aber im Gebäude dahinter befindet sich das Museum Goldenes Dachl, das die Zeit Kaiser Maximilians I. erlebbar macht.
Vom Stadtturm an der Herzog-Friedrich-Straße aus – die Plattform auf rund 31 Metern bietet einen Rundblick über die Altstadtdächer, den Inn und die Nordkette.
Vor allem die Hofkirche mit dem Grabmal Maximilians I. und den "Schwarzen Mandern" sowie den barocken Dom St. Jakob mit seinem prachtvollen Deckenfresko.
07 · In der Nähe
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