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Sportzentrum Tivoli
Großes Sportareal mit Tivoli-Fußballstadion, Olympiahalle und Freibad – Treffpunkt für Spieltage und Sport.
◆ STADTVIERTEL · INNSBRUCK
Pradl ist Innsbrucks bevölkerungsreichster Stadtteil und ein bodenständiges, lebendiges Wohnviertel, das sich trotz Stadtnähe einen Hauch Dorfcharakter bewahrt hat. Östlich der Sill gelegen, vereint es soziale Wohnbau-Geschichte, das Sportzentrum Tivoli und einen unverstellten Blick auf den Innsbrucker Alltag.
Pradl ist älter als Innsbruck selbst: Schon 1173–1182 taucht der Ort als "in Predele" in einer Übertragungsurkunde auf, der Name leitet sich vermutlich vom lateinischen "pratellum", einer kleinen Wiese, ab. Aus einem Meierhof der Grafen von Andechs entwickelte sich an der heutigen Pradler Sillbrücke eine Brückensiedlung. Die Pradler Straße – bis ins 19. Jahrhundert "Fürstenstraße" genannt – wurde im 16. Jahrhundert von Erzherzog Ferdinand II. als Verbindung zwischen Innsbruck und Schloss Ambras angelegt. 1904 wurde Pradl gemeinsam mit Wilten nach Innsbruck eingemeindet.
Geprägt ist Pradl von der Wohnbau-Geschichte des 20. Jahrhunderts: In der Zwischenkriegszeit entstand der Pembaurblock (1926–1927) nach Plänen von Theodor Prachensky, der als Hauptwerk des sozialen Wohnbaus in Tirol gilt. Zwischen 1939 und 1943 folgte die Südtiroler-Siedlung mit großen Wohnanlagen wie Eichhof, Ahornhof und Lindenhof, in denen tausende Südtiroler Umsiedler eine neue Heimat fanden. Den geistlichen Mittelpunkt bildet die neoromanische Pfarrkirche Pradl, errichtet 1905–1908 nach Plänen von Josef Schmitz.
Im Osten, wo sich einst die Wiesen östlich der Sill zum Erholungsgebiet der Innsbrucker entwickelten, liegt heute das große Sportareal Tivoli. Der Name geht auf das 1903 eröffnete Gasthaus Tivoli zurück, das dem ganzen Gebiet seinen Namen gab; heute umfasst es das Tivoli-Fußballstadion, die Olympiahalle und das Tivoli-Freibad. Pradl ist kein Postkarten-Viertel, aber genau das macht seinen Reiz aus: Hier erlebt man das wahre, alltägliche Innsbruck.
01 · Highlights
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Großes Sportareal mit Tivoli-Fußballstadion, Olympiahalle und Freibad – Treffpunkt für Spieltage und Sport.
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Sozialer Wohnbau von 1926–1927 nach Theodor Prachensky, gilt als Hauptwerk des Tiroler Gemeindebaus.
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Neoromanische Kirche von 1905–1908 nach Plänen von Josef Schmitz, geistlicher Mittelpunkt des Viertels.
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Historische Achse, von Erzherzog Ferdinand II. als Verbindung nach Schloss Ambras angelegt – heute Geschäftsstraße.
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Großwohnanlagen wie Eichhof, Ahornhof und Lindenhof, Zeugnis der Umsiedler-Geschichte von 1939–1943.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Pradl ist vor allem ein Wohnviertel ohne klassische Top-Sehenswürdigkeiten, aber gut, um das alltägliche Innsbruck zu erleben – mit dem Sportzentrum Tivoli, dem Dorfkern um die Pfarrkirche und günstigeren Lokalen.
Das Tivoli-Areal umfasst das Fußballstadion, die Olympiahalle und das Tivoli-Freibad – ideal für Spieltage, Sportveranstaltungen oder im Sommer einen Badetag.
Der Name leitet sich vermutlich vom lateinischen "pratellum" (kleine Wiese) ab; erstmals erwähnt wurde der Ort schon vor der Gründung Innsbrucks, 1173–1182 als "in Predele".
Pradl ist seit 1911 an das Straßenbahnnetz angeschlossen; mehrere Tram- und Buslinien verbinden den Stadtteil östlich der Sill mit dem Zentrum.
07 · In der Nähe
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