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Mariahilfzeile (bunte Häuserzeile)
Die farbenfrohe Häuserreihe am linken Innufer – Innsbrucks ikonisches Postkartenmotiv vor der Nordkette.
◆ STADTVIERTEL · INNSBRUCK
Am linken Innufer reiht sich die berühmte bunte Häuserzeile von Mariahilf und St. Nikolaus wie eine Perlenkette unter den Gipfeln der Nordkette – Innsbrucks bekanntestes Postkartenmotiv. Hinter den schmalen Fassaden lebt der älteste Stadtteil als wohnliches, unangestrengtes Viertel mit kleinen Lokalen, Markt und Atelierflair.
Steht man auf der Innbrücke und blickt nach Norden, breitet sich das vielleicht berühmteste Bild Innsbrucks aus: die farbige Häuserzeile von St. Nikolaus und Mariahilf, dahinter die mächtige Nordkette. Schon vor der Gründung Innsbrucks ließ Markgraf Berchtold V. von Andechs um 1165/1170 zeitgleich mit der ersten Innbrücke hier eine Marktsiedlung anlegen, die nach der Brücke "Ynbruggen" hieß – damit ist dies der älteste Siedlungskern der Stadt.
Das heutige bunte Gesicht der Mariahilfzeile geht auf einen Großbrand von 1476 zurück, nach dem die Holzhäuser durch schmale, hohe Bürgerhäuser aus Stein und Ziegel im spätgotischen und Renaissancestil ersetzt wurden; ihre fröhliche Farbigkeit stammt überwiegend aus Barock, Rokoko und Biedermeier. Den Namen Mariahilf erhielt das Viertel oberhalb der Brücke erst nach Fertigstellung der Mariahilfkirche 1649. Über allem ragt der schlanke neugotische Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus auf, 1885 nach Plänen von Friedrich von Schmidt geweiht.
Hinter der Fototapete lebt der Stadtteil heute eher als Quartier denn als Touristenziel: kleine Bars und Restaurants säumen den Marktplatz an der Innbrücke, der Waltherpark am Wasser mit dem Denkmal für Walther von der Vogelweide lädt zum Verweilen, und entlang des Innufers spaziert man fast unmittelbar in Richtung Hötting und Höttinger Au. Gegenüber, am rechten Ufer, lockt die Markthalle mit Standln und einer Terrasse, von der aus sich die bunte Zeile besonders schön betrachten lässt.
01 · Highlights
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Die farbenfrohe Häuserreihe am linken Innufer – Innsbrucks ikonisches Postkartenmotiv vor der Nordkette.
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Neugotische Kirche von 1885 nach Plänen Friedrich von Schmidts, deren schlanker Turm die Häuserzeile überragt.
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Die namensgebende Brücke über den Inn mit dem klassischen Blick auf die bunte Zeile und die Berge.
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Kleine grüne Oase direkt am Wasser mit Spielplatz und Denkmal für den Dichter Walther von der Vogelweide.
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Traditionsreiche Markthalle mit Standln und Terrasse, von der man die Mariahilfzeile im besten Licht sieht.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die berühmte bunte Häuserzeile, die Mariahilfzeile, liegt am linken Innufer im Stadtteil St. Nikolaus und Mariahilf, gegenüber der Altstadt – am besten von der Innbrücke aus zu sehen.
Schon vor der Gründung Innsbrucks ließ Markgraf Berchtold V. von Andechs um 1165/1170 mit der ersten Innbrücke hier eine Marktsiedlung anlegen – dieser Siedlungskern ist älter als die Stadt selbst.
Am späten Nachmittag bis zur goldenen Stunde, wenn die Sonne die Fassaden anstrahlt; ideale Standorte sind die Innbrücke und die Terrasse der Markthalle am gegenüberliegenden Ufer.
Ja – hinter der Häuserzeile ist es ein wohnliches Viertel mit kleinen Bars und Lokalen am Marktplatz, dem Waltherpark am Inn und ruhigen Uferspaziergängen Richtung Hötting.
07 · In der Nähe
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