Highlight
Canal Grande
Der kurze Handelskanal mit vertäuten Booten, gerahmt von Palästen und der Joyce-Statue auf der Brücke — das fotogenste Motiv des Viertels.
◆ STADTVIERTEL · TRIEST
Das Borgo Teresiano ist die geplante, repräsentative Stadt der Habsburger: Im 18. Jahrhundert ließ Maria Theresia hier auf trockengelegten Salinen ein schachbrettartiges Viertel anlegen, durchzogen vom Canal Grande, in den die Handelsschiffe einst bis in die Stadtmitte fuhren. Heute spiegeln sich neoklassizistische Paläste, Kirchen und die Boote im Wasser, und an seinen Rändern liegen die großen Plätze und Kaffeehäuser, die Triest seinen mitteleuropäischen Charakter geben.

Als Triest im 18. Jahrhundert zum Freihafen aufstieg, brauchte die wachsende Handelsstadt Raum. Maria Theresia ließ die Salinen vor der mittelalterlichen Altstadt trockenlegen und darauf ein streng geometrisches Viertel errichten — das Borgo Teresiano. Sein Rückgrat ist der Canal Grande, ein kurzer Kanal, der einst den Schiffen erlaubte, ihre Waren bis in die Stadtmitte zu bringen. An seinem Kopf erhebt sich die neoklassizistische Kirche Sant'Antonio Nuovo, davor steht die serbisch-orthodoxe Kirche San Spiridione mit ihren blauen Kuppeln.
Das Viertel ist bis heute ein Spaziergang durch die mitteleuropäische Belle Époque. Entlang der geraden Straßen reihen sich Paläste der großen Versicherungen, Geschäfte und vor allem die historischen Kaffeehäuser: das Caffè degli Specchi an der Piazza Unità, das Caffè Tommaseo, das älteste der Stadt, und unweit davon das Caffè San Marco. Auf der gusseisernen Brücke über den Canal Grande sitzt eine Bronzestatue von James Joyce, der in Triest viele Jahre lebte.
Wer im Borgo Teresiano wohnt, ist mitten im Geschehen: Die Piazza Unità d'Italia, die Riva mit dem Molo Audace und der Bahnhof sind alle zu Fuß erreichbar. Abends spiegeln sich die Lichter im Kanal, und in den Buffets und Bars rundum trifft sich die Stadt auf einen Spritz oder einen „capo in b“.
01 · Highlights
Highlight
Der kurze Handelskanal mit vertäuten Booten, gerahmt von Palästen und der Joyce-Statue auf der Brücke — das fotogenste Motiv des Viertels.
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Die neoklassizistische Kirche am Kopf des Canal Grande mit ihrer Säulenfassade, die sich im Wasser spiegelt.
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Die serbisch-orthodoxe Kirche mit blauen Kuppeln und reichen Mosaiken — Zeugnis der multireligiösen Geschichte Triests.
Highlight
Vom Caffè Tommaseo bis zum Caffè degli Specchi — die historischen Marmorcafés der Kaiserzeit liegen alle in Gehweite.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es ist nach Kaiserin Maria Theresia benannt, unter deren Herrschaft es im 18. Jahrhundert auf trockengelegten Salinen als geplantes, geometrisches Handelsviertel angelegt wurde.
Der Canal Grande ist heute vor allem Liegeplatz für kleine Boote und ein Fotomotiv; befahren wird er nicht touristisch. Bootsausflüge starten von der nahen Riva am offenen Meer.
Die meisten historischen Cafés — Tommaseo, degli Specchi, Stella Polare — liegen im oder am Rand des Borgo Teresiano, alle in wenigen Gehminuten Entfernung voneinander.
Ja. Von hier sind Piazza Unità, Riva, Bahnhof und Altstadt zu Fuß erreichbar, weshalb sich das Borgo Teresiano gut als zentrale Basis für einen Triest-Aufenthalt eignet.
07 · In der Nähe
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